Ursachen und Abhilfe bei Verstopfung

By admin / 12. Januar 2012

Verstopfung Abhilfe

Eine temporäre Verstopfung ereilt fast alle Menschen einmal. Normalerweise verschwindet sie von selbst wieder. Doch in Einzelfällen kann sie sich auch zu einer chronischen Verstopfung ausweiten. Dies passiert insbesondere dann, wenn diese nicht konsequent möglichst schon nach kurzer Zeit behandelt wird.

Auf Reisen oder während einer Krankheit ist es durchaus normal, dass einige Tage lang der Darm nicht ausreichend entleert wird. Spätestens ab dem fünften Tag sollten Sie jedoch mit natürlichen Mitteln etwas dagegen unternehmen.

Die Ursachen können aber auch ganz anderer Natur sein. Eine rapide steigende Tendenz weist die Unverträglichkeit gegen Nahrungsmittel auf. Noch immer wird sie in weiten Kreisen, selbst unter Medizinern, nicht zwangsläufig als Ursache erkannt.

Die »Übeltäter« sind meist Milch und Milchprodukte. Da über fast alle Mehlprodukte Gluten in den Lebensmitteln enthalten ist, spielt auch dies eine zunehmende Rolle.

Lebensmittelunverträglichkeit – gefährliche Ursache für Verstopfung

Die Schulmedizin ist bei chronischer Verstopfung ratlos. Eine Schädigung der Dünn- Darm- Flora zeigt eine ausgewachsene Zöliakie an  und ist nicht mehr heilbar. Der Nachweis der Unverträglichkeit ist zwar erbracht – doch eben zu spät für viele Menschen.

Meistens gehen die Ärzte eher von Durchfall als Symptom aus. Doch viele Menschen haben stattdessen Verstopfung.

Besonders Frauen kennen die beschriebenen chronischen Zustände mit Krämpfen bis hin zu Koliken, die überdies mit Blähungen, Übelkeit, Schwächegefühl und anderen Allergien einher gehen. Sie können bei solchen Indizien Ihren Stoffwechsel auf eine Unverträglichkeit hin testen und einige Veränderungen in Ihrer Ernährung ausprobieren.

Am einfachsten streichen Sie zunächst Milch und Milchprodukte aus dem Speiseplan. Tritt nach spätestens zwei Wochen eine Besserung ein, leiden Sie offensichtlich an einer Unverträglichkeit gegen Milch.
Hilft das nicht, verzichten Sie auf glutenhaltigen Mehle (Weizen, Roggen, Hafer, Dinkelmehl) und ersetzen diese Lebensmittel durch Reismehl, Maismehl, Buchweizen-, Quinoa-, Kichererbsenmehl und Hirse.

Körper durch sinnvolle Lebensführung von Verstopfung heilen

In Bioläden und Reformhäusern gibt es backfertige Mehlmischungen und glutenfreie Brote als Alternative gegen die o.g. Ursache Unverträglichkeit. Auch ohne akuten Bedarf empfiehlt sich für Menschen mit solchen wiederkehrenden Problemen zumindest eine teilweise Umstellung der Ernährung auf vollwertige Lebensmittel.

Ein weiterer unterstützender Faktor von chronischer Verstopfung können z.B. Medikamente gegen Diabetes, Bluthochdruck, Blasensschwäche oder Depressionen sein. Belasten Sie Ihren Organismus dann nicht noch mehr mit synthetischen Abführmitteln.

Über eine ballaststoffreiche Ernährung können Sie stattdessen das Problem auf natürliche Weise in den Griff bekommen. Viel Gemüse und Obst – am besten frisch – sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr und möglichst viel Bewegung helfen zuverlässig. Zusätzlich regen natürliche Abführmittel die Verdauung an.

Auch Störungen im Mineralstoffhaushalt, z.B. Kaliummangel, Eisenmangel und/oder Calziumüberschuss, begünstigen chronische oder temporäre Verstopfung.

Verstopfung nicht auf die leichte Schulter nehmen

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der tägliche Stress. Viele Menschen lassen ihrem Magen und Darm kaum Zeit, schnell hinunter gewürgte Nahrung richtig zu verdauen.

Darm, Leber und Galle reagieren bekanntermaßen empfindlich auf Emotionen. Auch zu schnelles Hinunterschlucken, wenn nicht ausreichend gekaut wird, verhindert von Anfang an die effektivere Aufspaltung der Nahrungsmittel im Körper.

Ebenfalls eine große Rolle spielt die Zusammensetzung der Lebensmittel. Fehlen die bereits erwähnten Ballaststoffe und werden außerdem viel stärkehaltige Speisen wie Kuchen, Pudding, Süßspeisen sowie Nudeln aus Weißmehl konsumiert, macht der Darm schon mal schlapp.

Eine Umstellung der Ernährung ist bei Verstopfung meistens unabdingbar. Manche Menschen haben auch Stoffwechselstörungen hinsichtlich bestimmter Eiweiße und Fette.

Diese sind nur schwer zu erkennen. Bei anhaltenden Verdauungsstörungen sollten Sie deshalb immer einen Arzt aufsuchen. Sehr hilfreich ist die Diagnose eines/einer guten Kinesiologen/Kinesiologin.
Auf jeden Fall lassen Sie Ihre Verdauungsorgane bei chronischer Verstopfung auf Hämorrhoiden, Polypen und andere Wucherungen untersuchen.

Natürliche Mittel gegen temporäre Verstopfung

Fast jeder Mensch ist in seinem Leben irgendwann einmal mit dem Problem einer Verstopfung konfrontiert. Bei den meistem tritt diese Störung der Verdauung jedoch nur temporär auf. Der Darm regelt sich bei ansonsten gesunder Verfassung auf natürliche Weise wieder ein.

In Zeiten von Krankheit – beispielsweise bei grippalen Infekten oder Magenverstimmungen, Lebensmittelvergiftungen oder auch auf Reisen und in der Schwangerschaft – ist eine Verstopfung, auch Obstipation genannt, durchaus normal. Schießen Sie in solchen Situationen nicht mit Kanonen auf Spatzen.

Wenn Sie sofort zu starken oder synthetischen Abführmitteln greifen, bringt das den Stoffwechsel noch mehr aus dem Gleichgewicht und kann zu einer echten Verstopfung führen. Diese ist wesentlich aufwändiger zu behandeln.

Schneller Erfolg gegen Verstopfung durch bewährte Hausmittel

Natürliche und gut verträgliche Mittel helfen, den Darm in sein Gleichgewicht zurück zu bringen. Ein solches Mittel sind zum Beispiel Leinsamen oder indischer Flohsamen. Nehmen Sie diese Hausmittel einfach mit einem Löffel ein. Spülen Sie mit mindestens einem vollen Glas Wasser, besser zwei Gläsern, nach. Dabei reicht ein Esslöffel der genannten Samen, abends vor dem Schlafengehen genommen, meistens aus. Wiederholen Sie im Bedarfsfall die Einnahme noch einmal am nächsten Morgen.

Der Erfolg stellt sich nach zwei bis drei Tagen ein. Achten Sie neben gesunder Ernährung zusätzlich bei einer temporären Verstopfung ganz besonders auf ausreichend Bewegung und Flüssigkeitszufuhr. Behalten Sie am besten dauerhaft einen ausreichenden Anteil an ballaststoffreicher Nahrung bei. Ein Mangel an diesen Faktoren, schon eines davon, kann eine Verstopfung herbeiführen, wenn Sie – vielleicht wegen eines instabilen Stoffwechsels – ohnehin dazu neigen.

Der Verstopfung vorbeugen

Ein Apfel, eingeweichte Backpflaumen oder Ananas morgens als Erstes gegessen, reinigen den Darm gut und regen die Verdauung an. Auch Sauerkraut als ergänzendes Lebensmittel eignet sich besonders durch seine darmbakterienfreundlichen Eigenschaften dafür, einer drohenden oder eingetretenen Verstopfung schnell entgegenzuwirken. Ähnliche Eigenschaften hat auch der Chicorée. Er enthält Inulin. Dieses ist Nahrung für die Darmbakterien und fungiert zusätzlich als Ballaststoff für einen intakten Stoffwechsel.

Wenn Sie während einer Krankheit das Bett hüten müssen, können Sie dennoch Ihre Verdauung um den Bewegungsfaktor ergänzen. Spannen Sie zum Beispiel die Bauchmuskeln an, atmen Sie dabei aus, entspannen Sie und atmen Sie dabei ein. Wenn Sie diese Übung mehrere Male wiederholen, spüren Sie deutliche Darmbewegungen. Die Gefahr einer Verstopfung ist somit auf natürliche Weise gebannt. Zusätzlich unterstützen Sie Ihre Genesung durch ein Aufrechterhalten der nötigen Muskelarbeit.

Soweit möglich, unterstützt auch das Anziehen der Beine, wechselseitig und beidseitig abwechselnd, das Ankurbeln mangelnder oder fehlender Darmbewegungen.

Zusätzlich homöopathisch der Verstopfung entgegenwirken

Auch bei kleinen Kindern sind die vorher genannten Bein- oder Liegendbewegungen eine gute Methode, um einer Verstopfung entgegenzuwirken und gleichzeitig die meist damit einhergehenden Blähungen abzuleiten.

Ein Kaliummangel oder Calciumüberschuss kann ebenfalls zu Verstopfung führen. So lange eine gesunde Verdauung nicht gewährleistet ist, helfen schon viele natürliche Methoden, statt der möglicherweise unklaren Ursachen zumindest die Symptome der Störung rasch zu bekämpfen.

Ein sehr gutes dieser Mittel ist die Zeolithe, eine besonders aufbereitete und gereinigte Vulkanerde. Sie wird ebenfalls mit viel Flüssigkeit eingenommen wird und sorgt gleichzeitig für einen ausgewogenen Mineralhaushalt. Noch dazu besitzt sie die einzigartige Fähigkeit, Giftstoffe und störende Abfallprodukte des Stoffwechsels zu entsorgen. Hilfreich sind auch homöopathische Mittel wie Nux vomica (Deutscher Name: Brechnuss) und Pulsatilla (Deutscher Name: Kuhschelle). Mit ihrer Hilfe lässt sich zugleich die oft mit Verstopfung einhergehende Migräne (Verstopfung des Kopfes) effektiv lindern.

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Bedingungsloses Grundeinkommen für eine gesunde Gesellschaft

Soziale UngleichheitGeschichtlich zeigt sich stets ein vergleichbarer Trend zwischen Gesellschaft und Fortschritt. Ging es den Menschen sozial gut, blühten die Künste jeglicher Art auf. Daraus entstünde ein großer Nutzen für ALLE.
Gute Ansätze zum Modell »Reichtum birgt Schöpferkraft« zeigen sich in der Renaissance.

Gerade das Kreative, Erfinderische zeichnet den Menschen aus. Entfalten wird er es nur, wenn er ohne Not sein Leben finanzieren kann.

Ebenfalls würde sich der Sinn für Spirituelles und Esoterisches selbständig entfalten. Denn die Sehnsucht nach diesen geistigen Ebenen schlummert in jedem Menschen. Mit der Umsetzung des bedingungslosen Grundeinkommens nähmen sich die Menschen Zeit dafür.
Seit einigen Jahren ist ein deutlicher Interessenzuwachs auf diesen Gebieten erkennbar. Das stimmt hoffnungsvoll. Denn es beinhaltet eine gesunde Bewusstseinserweiterung in die richtige Richtung. Bleibt zu hoffen, dass es schneller und intensiver bei möglichst vielen Menschen geschieht, bevor die destruktiven Kräfte zu viel sozialen Schaden angerichtet haben.

Das Alibi der Reichen – entzogen durch bedingungsloses Grundeinkommen

Der angebliche Kampf jeder Gesellschaft um die Religionen ist in Wahrheit nichts als ein Alibi für die Gier nach Reichtum und Macht. Dieses Spannungsfeld könnte durch ein bedingungsloses Grundeinkommen beigelegt werden. Denn alle Weltreligionen erkennen an: Es gibt nur diesen einen Gott; diese eine Schöpferkraft; eine Quelle des »Chi« (unserer Lebenskraft). Wie immer es ein Mensch bezeichnet – ohne Sorge um Nahrung und Lohn würde er sich automatisch stärker mit solchen Aspekten beschäftigen. Die Armen in ihrer Not empören sich gegen die Reichen.  Die Reichen leben stets in Angst um ihren Reichtum. Ausländer sind ein weiteres willkommenes Hetzopfer. Muslimische Mitbürger sind beliebte Zielscheibe und häufiges Alibi, um vor der »Gefahr durch Unterwanderung und Terrorismus« Angst zu schüren.

So lange Menschen  untereinander mit Neid und Schuldzuweisungen beschäftigt sind, lachen sich die Regierenden ins Fäustchen.

Ebenso sichern sich die Reichen, die Gesellschaft und Politik oft manipulieren, ihre fetten Einkunftssäcken, geschützt hinter spitzen Zäunen.

Bedingungsloses Grundeinkommen für ausgewogenere Machtverhältnisse

Irgendwann nützt dem sicheren Reichtum auch der beste Schutz nichts mehr. Das zeigen die aktuellen Entwicklungen der Gesellschaft in den arabischen Ländern. Doch auch dort bleibt noch zu klären, wer wen wozu manipuliert hat.
Gewalt ist immer ein falsches Mittel. Durch das bedingungslose Grundeinkommen würde ihr die tiefste Motivation, nämlich Angst, entzogen werden.

Ghandi, der wohl friedliebendste Revolutionsführer der Geschichte, sagte: »Mein Glaube an die Gewaltlosigkeit verpflichtet mich zu äußerster Entschlossenheit. Da bleibt kein Raum für Feigheit oder Schwäche. «

Dabei zeigte als Gegenbeispiel die friedliche Revolution am Ende der DDR, dass das Volk, wenn die Menschen aller sozialen Schichten einheitlich handeln, eine sehr starke politische Macht ausübt. Die Initiative »Leipziger Montagsdemo« führt hat einen treffenden Slogan auf ihrer Internetseite: »Wer heute nicht auf die Straße geht, muss sie morgen für einen Euro fegen! «

Freiwilliger Gewaltverzicht durch bedingungsloses Grundeinkommen

Die Not der Menschen und die der ausgebeuteten Erde sind ebenfalls Ausdruck ausgeübter Gewalt. Kein Mensch kann wissen, ob die nächste Revolution so friedlich ausgeht. Deshalb wäre die wesentlich intelligentere Lösung das bedingungslose Grundeinkommen.

Allgemeiner sozialer Wohlstand würde der Gewalt und der Spannungsspirale den Boden entziehen.

Reich an Leib und Seele würden dadurch alle Menschen weltweit.
Schon im Koran steht diese Weisheit: »Wer eine Sünde begeht, der begeht sie nur gegen seine eigene Seele.«
David verheißt in der Bibel dies: »Wenn der Frevler sein Schwert wieder schärft, seinen Bogen spannt und zielt / dann richtet er tödliche Waffen gegen sich selbst, bereitet sich glühende Pfeile. «

Bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet eine gesunde Gesellschaft

Die gesundheitlichen Vorteile eines bedingungslosen Grundeinkommens sind immens.
Wir wissen heute, dass alle Krankheiten zum größten Teil psychische, energetische Ursachen haben. Eine Ausnahme ist die Vergiftung durch Umweltgifte.

Obwohl die Menschen wissen, dass Arbeitslosigkeit, Armut und Erfolglosigkeit gesellschaftsbedingt produziert werden, leidet jeder Betroffene persönlich darunter. Das schafft inneren Leidensdruck, schwächt die Abwehrkräfte und schädigt die Gesundheit.

Chronische Krankheiten, Süchte und weitere psychische Probleme sind bekannte Folgen.  Das könnte eine gesicherte Existenz, ein sozial würdiges Leben ohne Leistungsdruck, dafür mit dem Anreiz der Kreativität, verhindern. Solch positive Anreize setzen in allen Menschen Kräfte frei. Motivation stärkt die Selbstheilungskräfte enorm, wie die Quantenheilung und die Geistheilung beweisen.
Gerade die Menschen, die NICHT mit den Ellenbogen im Alltag, speziell am Arbeitsplatz, unterwegs sind, finden sich und ihre Familie in den Diskrepanzen gegenwärtigen Gesellschaft oft auf der materiell gesehenen »Verliererseite« wieder.

Alle gewinnen durch bedingungsloses Grundeinkommen

Wertvolle soziale Eigenschaften erfahren in Zeiten ohne Not wieder mehr gesellschaftliche Wertschätzung.
Diejenigen, die erfolgreich im Geldverdienen sind, sieht man heute als soziale Gewinner. Doch dazu überfordern sie sich – ohne Rücksicht auf Familie und Umfeld – permanent auf der Überholspur. Entfiele der Leistungsdruck, könnten sie sich endlich die Entschleunigung vom heißen Asphalt der Jagd nach Reichtum gönnen.
Ansonsten werden diese Menschen reihenweise durch Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Burn out von eben jener Spur gefetzt.

Diejenigen, die sich ihren Reichtum durch Ausbeutung anderer erpresst haben, könnten sich bei einem bedingungslosen Grundeinkommen für alle endlich so etwas wie ein gutes Gewissen leisten.

Noch bleibt dieser fromme Wunsch ein unbezahlbarer Luxus. Sorgen muss man sich um diese Sorte Mensch sicher nicht machen. Ihr Reichtums würde sich dann halt etwas langsamer vermehren.

»Niemand ist ein hoffnungsloserer Sklave als die / die fälschlicherweise annehmen, sie seien frei.« – Johann Wolfgang von Goethe

Argumente wider das bedingungslose Grundeinkommen

»Aber das ist doch nicht bezahlbar! « – Haben die Menschen recht, die händeringend diese Worte ausrufen?
Verblüffenderweise ist es rechnerisch nachgewiesen, dass man das bedingungslose Grundeinkommen sehr wohl unter den heutigen Wirtschaftsbedingungen finanzieren KANN.
Die Berechnungen des Thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus z. B. zeigten:

Diese Angleichung käme sogar günstiger als die momentanen sozialen Ausgaben, die trotzdem den Lebensunterhalt ganzer Familien nicht würdig abdecken.

Er fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen von 800 €. Davon sollen 200 € Krankenkassen-Versicherung abgehen. Der Staat würde im Vergleich zu jetzigen Ausgaben sogar ca. 150 Milliarden Euro einsparen.
In den USA bzw. Kanada wurde das Modell einer negativen Einkommenssteuer schon einmal praktisch erprobt. Der Amerikaner Milton Friedmann baute es weiter aus.
Inzwischen kommt diese Variante in der Gesellschaft hin und wieder ins Gespräch. Dieses Modell legt ein Finanzieren durch die negative Einkommenssteuer zugrunde.

Panik vor bedingungslosem Grundeinkommen ungerechtfertigt

Obwohl beim Modell der negativen Einkommenssteuer ein sehr positives Ergebnis heraus kam, wurden die Projekte teilweise abrupt beendet. Die sozial erstaunlichen Ergebnisse, die man anders für die Auswirkungen auf Gesellschaft und Arbeitswelt vorausgesehen hatte, sollten nicht veröffentlicht werden.
Dennoch gelangten später nach und nach spärliche Informationen an die Öffentlichkeit. Die Arbeitsaufnahme der Menschen in Zeiten ohne Not war jedenfalls dadurch nicht beeinträchtigt worden.
Bei allen Modellen zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens wird das Steuersystem sehr stark vereinfacht. Dagegen hätte wohl kein Mensch etwas einzuwenden. Bürokratie und staatliche Kontrollen, vor allem behördliche Willkür, könnten in hohem Maße abgebaut werden.
Für Deutschland gibt es aktuell 5 bekannte Modelle.

Bedingungsloses Grundeinkommen – CDU-Idee »Bürgergeld«

Man staune: Die CDU schlägt ein Bürgergeld von 800 € und 50% Einkommensbesteuerung vor. Alternativ sollen 400 € bedingungsloses Grundeinkommen bei 25% Besteuerung ausgezahlt werden. An Bedingungen soll die Variante nicht geknüpft sein.
Die Menschen können das Modell selbst auswählen. 200 € geben sie für eine Krankenversicherung ab. Kinder bis 14 Jahre in jeder Familie bekommen 500 €.
Die Steuer wird mit dem Bürgergeld verrechnet. Verdient jemand beispielsweise 2000 € und wählt den Steuersatz von 25%, hat er 500 € Steuern. Davon wird das Bürgergeld abgezogen. 100 € Steuern sind noch zu finanzieren und das Gesundheitsgeld von 200 €. Konkret verbleiben ihm 1700€ monatlich, um sich, seine Familie und ein gesundes Leben zu finanzieren.
Arbeitslose könnten den Steuersatz 50% mit 800 € wählen. Bei Abzug des Gesundheitsgeldes kämen sie auf 600 €. Bereits dies würde eine höhereLebensqualität trotz fehlenden Arbeitsplatzes bedeuten.

Götz Werner und Bündnis 90/Grüne – Staffelmodelle für bedingungsloses Grundeinkommen

Das Götz Werner Modell sieht ein bedingungsloses Grundeinkommen von 650 € vor. Dieses soll staffelweise auf 1500 € gesteigert werden. Es gibt nur die Konsumsteuer in Höhe von 50 % auf Konsumgüter.
Langzeitarbeitslose, Behinderte sowie Rentner bekommen je nach sozialer Bedürftigkeit Zusätze. Krankenkassenbeiträge gibt es nicht.

Grundeinkommen und Verdienst steht uneingeschränkt jedem Menschen jedes sozialen Standes der Gesellschaft, auch Kindern, bedingungslos zur Verfügung.

Das Modell Grundsicherung von Bündnis 90 / Grüne sieht für Kinder 400 Euro, für Erwachsene 500 Euro und für Rentner bis 700 Euro vor. Für besondere soziale Bedürftigkeit können Zuschläge erfolgen.
Krankenkassen-Versicherung wird nicht abgezogen. Es gibt auf jedes Einkommen, auch die Grundsicherung, 25% Steuerabzug. Weiter Steuererhöhungen für Konsum und Umweltschutz sind geplant.

Bedingungsloses Grundeinkommen – flexibel nach dem Modell der Piratenpartei

Das Modell der Piratenpartei bleibt vorläufig weniger konkret. Die Partei befürwortet allerdings grundsätzlich die existenzsichernde Verfügbarkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens. Konkrete Zahlen liegen derzeit noch nicht vor.
In Anlehnung an das »Götz-Werner-Modell« soll während einer Übergangszeit schrittweise vor allem die derzeitige Sozialhilfe und Hartz 4 an das Grundeinkommen angepasst werden. Schliesslich, so die Piratenpartei, strebe man für jeden Menschen der Gesellschaft den Satz von 1500 € (nach Götz Werner) an.
Kinder sollen bis zum 27. Lebensjahr mit 500 € sozial abgesichert werden. Eventuell kann man das System an die persönlichen Verhältnisse in Familien, etwa an einen momentan fehlenden Arbeitsplatz, akute Not durch Krankheit oder Schicksalsschläge, anpassen.

Breitbandmodell zum »selbstfinanzierenden« bedingungslosen Grundeinkommen

Das Bandbreitenmodell soll sich vor allem darum bemühen, bei einem bedingungslosen Grundeinkommen und niedriger Arbeitszeit möglichst viele Arbeitsplätze im Inland zu sichern. Dies ermöglicht der Wegfall aller Steuern, außer einer hohen Umsatzsteuer.
Diese Umsatzsteuer wiederum ist von der Anzahl der Arbeitnehmer abhängig. Je mehr Arbeitskräfte ein Unternehmer beschäftigt, desto weniger Umsatzsteuer braucht er auf seine Produkte legen. Umso besser verkaufen sich diese, wenn immer mehr Menschen in immer mehr Familien mit ihrem Geld mehr als nur Nahrung und Körperpflege finanzieren können.
Dabei darf  ein Arbeitnehmer maximal 1.200 Jahresstunden Arbeitszeit bei erstens mindestens 40.000 € Lohn pro Jahr arbeiten. Zweitens verbleiben max. 600 Stunden jährliche Arbeitszeit für mindestens 32.000 € Lohn, drittens bei »abwesenden Arbeitnehmern« null Stunden Arbeitszeit für mindestens 24.000 € jährlichen Lohn.

Kritik an Modellen eines bedingungslosen Grundeinkommens

Sicher muss jedes Modell genauestens durchdacht werden. Kritiker geben zu bedenken, der Staat würde sich dann nicht mehr um das Problem der Arbeitslosigkeit in der Gesellschaft kümmern. Nun. Tut er das denn jetzt? Weiter warnen sie davor, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt mit fortschreitendem technischem Automatismus zunehmend verschärfen würde.
Ein anderes Argument lautet, dass durch das bedingungslose Grundeinkommen die Stundenlöhne noch weiter sinken würden. Denn nun hätten es die Arbeitnehmer nicht mehr unbedingt nötig, ihr Leben durch Lohn zu finanzieren.
Doch gerade DIESES Argument befürwortet, dass dann kein Mensch mehr unter normalem Preisniveau arbeiten müsste. Auf der anderen Seite, so die Gegner, würden die Preise für Konsumgüter erheblich steigen. Am Ende wäre der Effekt wieder der, dass einige Reichtum schaffen, während Familien in ungünstigeren sozialen Gefügen sich kaum etwas leisten können.

»Learning by doing« – oder weltweite Kostenfalle bedingungsloses Grundeinkommen?

Ob die Befürchtungen in einer Gesellschaft mit derartigen Modellen eintreten würden, bleibt abzuwarten. Eventuell müsste das bedingungslose Grundeinkommen dann der Inflation angepasst werden.
Sicherlich gibt es allgemein noch Regulierungsbedarf.

Doch ließe sich dies wesentlich besser handhaben und würde zu besseren sozialen Ergebnissen führen als das jetzige unwürdige Sozialgefälle zwischen den Menschen in ein und der gleichen Gesellschaft und der zähnefletschende Umgang untereinander, besonders am Arbeitsplatz.

Alles in Allem würde das bedingungslose Grundeinkommen wesentlich nützen. Vor allem bleibt zu wünschen, dass es weltweit Anwendung fände.
Eine neue Zeit, wie sie von vielen Menschen hinsichtlich Gerechtigkeit und Erdheilung ersehnt wird, könnte damit eingeleitet oder der Fortschritt – auch in Fragen des Umweltschutzes – begleitet werden.

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Bedingungsloses Grundeinkommen hilft Mensch und Umwelt

Bedingungsloses Grundeinkommen

Die Bedingungen am Arbeitsmarkt waren zu keinen Zeiten so angespannt wie heutzutage. Jeder Arbeitnehmer steht unter enormem Leistungszwang. Um den eigenen Arbeitsplatz zu erhalten, muss ein Mensch die Aufgaben von mindestens drei Leuten alleine erledigen.

„Burn Out“ schädigt als regelrechte Zivilisationskrankheit zunehmend die Gesundheit der Arbeitnehmer.

Meckern oder sich an höhere Organe, womöglich sogar direkt an die Regierung zu wenden, gefährdet den gnadenlos erwirtschafteten Reichtum der Arbeitgeber. Arbeiter und Angestellten werden also erfolgreich gegen die angeblich »asozialen, faulen« Arbeitslosen aufgehetzt.

Wer trotz bedingungslosen Einsatzes doch durch das soziale Raster fällt, wird von Arbeitsämtern und Jobcentern zusätzlich schikaniert. Das Mindeste an finanziellen Mitteln wird ihm mit krimineller Energie und haltlosen, willkürlichen Argumenten auch noch  gekürzt.

Die Sozialgerichte stellen die letzte, jedoch nicht unbedingt Recht sprechende Auswegsinstanz dar. Sie sind mit der Flut an Verfahren völlig überfordert. Termine zum Durchsetzen des Minimums an sozialen Rechten dauern durchschnittlich drei Jahre.

Soziale Zeitbombe… Bedingungsloses Grundeinkommen könnte sie entschärfen

Mit den seelischen und materiellen Nachteilen, die Arbeitslosigkeit für die betroffenen Menschen mit sich bringt, wachsen  Wut, soziale Not und Frust.

Die Verantwortlichen scheinen nicht zu begreifen, dass sie damit auf einem Vulkan sitzen.

Es gibt Berichte, gewisse Kreise hätten sich und ihrem gehorteten Reichtum unterirdisch und im Weltraum schon längst Zufluchtswelten geschaffen. Doch das wäre äußerst kurzsichtig.

Einerseits würde ihre eigene negative Energie solche Menschen doch wieder zu einem destruktiven Leben führen. Andererseits ließe ein globaler Katastrophenfall auch unterirdische Bereiche vermutlich nur temporär attraktiv und existent sein.

Nicht nur Menschen, ihre Gesundheit und Arbeitskraft, sondern außerdem unser gemeinsamer Planet werden schonungslos ausgebeutet und vergiftet, um die Mittel weniger Reicher zu mehren.

Jahrelang wurde vor den katastrophalen Folgen gewarnt. Initiativen zum Umweltschutz und Informationen zu den inzwischen schon sicht- und erlebbaren Schäden an Mensch und Erde scheinen die profitgierigen Unternehmer nur noch rücksichtsloser voranzutreiben. Dieser Trend muss unbedingt gestoppt werden!

Wem die Erde »gehört«? Bedingungsloses Grundeinkommen als Schritt für unsere Nachkommen

Forscher meinen inzwischen, JETZT ist höchste Zeit für eine Umkehr. Gelingt dies nicht, könnten die Schäden für Mensch und Erde irreparabel sein.

Normalerweise überleben ALLE oder NIEMAND, jedenfalls nicht einzelne Menschen oder Interessengruppen.

Angesichts der Tatsache, dass heutzutage schon Grundstücke auf dem Mond verkauft werden, scheint das soziale Bewusstsein diesbezüglich immer noch sehr unterentwickelt zu sein.

Die Erde als lebender Organismus sollte ebenso wie die Gesundheit jedes Menschen respektiert werden.

Wir sind nur zeitweise Gäste bei ihr. Besser bekäme es unserem Überleben, würden wir uns ihrer Gastfreundschaft, die sie uns mit unserer Galaxie und all den Planeten, Sternen und Energien gewährt,  würdig erweisen.

Dem Raubbau an den Ressourcen der Erde, wie z. B. dem überlebensnotwendigen Regenwald, könnte durch das bedingungslose Grundeinkommen Einhalt geboten werden. Denn die Voraussetzung für übermäßige Gier einerseits und finanzielle Not an grundlegenden Mitteln andererseits entfiele damit teilweise.

Was wäre wenn … bedingungsloses Grundeinkommen Reserven freisetzte?

Es müsste kein Mensch mehr unwürdige Massentierhaltung betreiben, um verseuchtes Fleisch zu niedrigem Preis auf den Markt zu werfen. Die Familien würden es vermutlich nicht mehr essen. Wenn überhaupt, hätten sie bei einem bedingungslosen Grundeinkommen die Mittel und würden stattdessen ein natürlich gewachsenes Tier vom Bauernhof bevorzugen. Viele würden ihre Zeit nutzen, um Gärten anzulegen, wo sie gesundes Obst und Gemüse hegen. Das käme wiederum allen zugute, auch der Erde.

Die gewonnene Freizeit durch das  bedingungslose Grundeinkommen könnte dann z. B. für den Umweltschutz genutzt werden.

Zuallererst hieße es, die angerichteten Schäden zu beseitigen. Die Menschen kämen wieder mehr in den lebensfrischen Kontakt mit der Natur, den viele durch die zermürbende Lebenshetze verloren haben. Sie könnten auf diese Weise außerdem einen Energieausgleich für die erhaltenen Leistungen schaffen.

Auch der soziale Austausch untereinander nähme sicher wieder zu, wenn mehr Zeit zur Verfügung stünde.

Bedingungsloses Grundeinkommen als mehrfach nutzbares »Umweltrecycling«

Die Agrarindustrie würde vermutlich auf ein vernünftiges Maß bei der Nahrungsmittelproduktion zurück gesunden. Wenn Menschen genügend Mittel für gesunde Lebensmittel haben, geben sie nicht länger ihr Gehalt für minderwertige Billigware aus. Die macht zwar satt, nährt aber nicht wirklich im Sinne von LEBENsmittel. Außerdem bliebe vielen Familien mehr Zeit für gesunde Essenszubereitung. Folglich würden mehr Menschen weniger Fastfood konsumieren.

Bauern könnten ihre nachhaltig produzierten Lebensmittel wesentlich leichter verkaufen. Damit würde der Anreiz für lokale landwirtschaftliche Individualbetriebe, in ökologisch wertvolle Wirtschaftung zu finanzieren, wesentlich steigen. Das wiederum würde die Preise verbessern, so dass sich jede Familie Bioprodukte leisten könnte.

Damit verlören aggressiv agierende Konzerne wie Monsato und Co. an Einfluss. Diese Giganten streben inzwischen die Weltherrschaft über Saatgut an – vernünftigem Umweltschutz zum Trotz.

Auch vor traditionellen Heilpflanzen in den Urwäldern Mittelamerikas, damit vor einer weiteren sozialen Unterdrückung und finanziellen Ausbeutung der wenigen verbliebenen Ureinwohner, macht ihre Gier nach Reichtum nicht Halt.

Bedingungsloses Grundeinkommen schafft Raum für bewusstes Umdenken

Jeder dieser Vorteile würde der Erde und allen Bewohnern helfen. Menschen stünden durch ein gesichertes, bedingungsloses Grundeinkommen nicht länger in Angst um Nahrung und Arbeit. Sie kämen mit den bereits entstandenen Umweltschäden besser zurecht und könnten sie durch eigenes, aktives Mitwirken mindern. Das neue Bewusstsein könnte somit eine Gesundung der Erde einleiten.

Grenzenlose Gier nach Reichtum sowie Subventionspolitik für falsche Technologien und Ziele gehen nicht endlos weiter.

Das zeigten jüngst die Katastrophen im Golf von Mexiko und in Japan. Weltweit sterben ganze Biotope aus. Die Polkappen schmelzen schneller denn je. Umweltkrankheiten gefährden Gesundheit und Leben von Mensch und Tier eindrücklicher denn je und sind trotz modernster Medizin schwierig zu  behandeln.

Auf Einsicht bei den Konzernen und Politikern ist kaum zu zählen. Das zeigen die fragwürdigen Ergebnisse sämtlicher Klimagipfel, einschließlich des gerade gelaufenen in Durban.

Umweltgedanke in Familien ohne Not bewusster – Bedingungsloses Grundeinkommen hilft

Worauf sollen wir eigentlich warten? Was muss noch geschehen? Bis dahin könnte es vielleicht schon zu spät für alle Menschen sein.

Erst 2020 soll erst mit der Realisierung begonnen werden. Bis dahin wird wohl nur von einer zähen Verhandlung zur nächsten debattiert. Heiße Luft im Konferenzraum statt aktiver Umweltschutz JETZT und HIER … Während des Ringens zwischen Reichtum und gesunden Bedingungen in unser aller Umfeld steigen noch mehr Treibhausgase bis 2020 in die Atmosphäre überall auf der Erde.

Wohin führt das?

Immer stärker ist das Engagement JEDES EINZELNEN gefragt. Jeder Mensch muss begreifen, was es bedeutet, wenn keine Änderung eintritt.

Wer durch ein bedingungsloses Grundeinkommen Gedanken für mehr als das Finanzieren seiner Familie frei hat, wird sich endlich bewusst, dass jeder mit Umweltschutz bei sich selbst beginnen muss. Erst dann wird die neue Idee in der Summe eine große Veränderung bewirken.

Bedingungsloses Grundeinkommen verrückt die Machtverhältnisse zugunsten aller Menschen

Eine solche Veränderung der Bedingungen zugunsten unserer Erde ist längst überfällig.

Die Bürger müssen klüger und couragierter als ihre Regierungen sein. Doch vorläufig regiert noch dieses Gesetz der sozialen Angst: »Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’ …«

Immer geht es hauptsächlich um Geld. Eben deshalb kann das bedingungslose Grundeinkommen sehr wohl eine andere Form der Macht des Geldes verwirklichen. Die würde dieses Mal allen dienen statt wie bisher den wenigen Macht- und Geldgierigen.

Wenn den Menschen wieder genug Geld zum Finanzieren von Nahrung und Familie zur Verfügung steht, profitiert auch das Handwerk davon.

Viele alte, wertvolle Handwerkskünste sind ausgestorben. Die industrielle Massenproduktion von Billigwaren aus Billiglohnländern hat sie verdrängt.

Die Sehnsucht nach solchen individuellen Waren ist bei den Menschen jedoch ungebrochen. Ebenso lebt noch in Jedem weiter die Sehnsucht nach kreativer Arbeit.

Bedingungsloses Grundeinkommen –  »Tante Emma«-Geschäfte wieder attraktiver als Discounter

Das Aushöhlen der Innenstädte durch Hotelketten und Konsumgüterkonzerne könnte vielleicht noch gestoppt werden. Die sympathischen kleinen »Tante Emma«-Läden würden möglicherweise wieder ein buntes, kreatives Treiben eröffnen. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würde so manche Familie lieber einen höheren Preis für gesund produzierte Ware in nostalgischem Ambiente bezahlen.

Die Einsparung der Transportwege hätte außerdem monetäre und ökologische Vorteile.

Städte und Gemeinden wären zunehmend autonomer, weil ein kleiner Reichtum durch Vor-Ort-Umsatz gleich hier bleibt. Wenn nicht alles importiert und diese Einfuhr teuer finanziert werden müsste, würden lokale Ressourcen neu und wieder entstehen.

Menschen würden verstärkt in andere Gegenden des eigenen Landes reisen und schauen, was es zu Hause so gibt. »All inclusive« stünde nicht länger nur auf den Hochglanz-Schneeweiß-Südsee-Prospekten, sondern auch am Eingang kleiner heimischer Ferienparadiese.

Das brächte, neben den Einsparungen beim Import, weitere Einsparungen an Benzin und Kerosin. Jeder eingesparte Liter wäre zugleich ein Beitrag zum Umweltschutz.

Bedingungsloses Grundeinkommen fördert Austausch statt Konkurrenz

Es gäbe endlich wieder mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Inland. Der Druck in den Familien, die angespannte Grundstimmung wegen der ständig drohenden oder täglich existenten sozialen Not würde kräftig von den Schultern der Menschen genommen.

Die positive psychologische Wirkung auf unsere Kinder und Jugendlichen wäre enorm. Auch ihre nachgeahmte Konkurrenz untereinander wäre durch ein bedingungsloses Grundeinkommen praktisch aufgehoben.

Open Source- Programme stehen reichlich im Internet zur Verfügung. Ihre vielfache Benutzung zeigt, dass Menschen gern einen Energieausgleich von sich aus vollbringen, wenn ihnen niemand Bedingungen dafür diktiert.

Immer wieder schreiben sie: »Ich möchte etwas zurückgeben. Daher stelle ich dies und das kostenlos zur Verfügung. «

Ebenso tauschen sich die Menschen mit Rat und Tat in vielen Foren aus.

Energieausgleich im bedingungslosen Grundeinkommen erfüllt

Energieausgleich ist eines der »kosmischen Gesetze«. Durch das  bedingungslose Grundeinkommen gäbe es die Möglichkeit, die durch sicher finanzierte Mittel frei werdende Energie in einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz, in gemeinnützige Arbeit oder eigenes soziales Engagement zu investieren.

Wichtig ist, dass kein Mensch zu einer Arbeit oder einem Einsatz gezwungen wird, was er / sie nicht möchte.

Die menschliche Vielfalt ist so groß wie die Interessen an verschiedenen Arbeiten. Jedes soziale Wesen sollte daher nach persönlichem Talent, individuellen Fähigkeiten und erreichbarer Bildung eine Ausgleichsmöglichkeit bekommen.

Nicht viele würden es auf sich sitzen lassen, nichts zurück zu geben. Der menschlich eingepflanzte psychologische Nachahmungseffekt »Weil mein Nachbar das tut …« würde trotz sozialen Reichtums eine wunderbare Kettenreaktion zugunsten von Umweltschutz und aktiver Mitgestaltung in nahezu allen Familien auslösen.
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Bedingungsloses Grundeinkommen

By admin / 22. Dezember 2011

Artikel Nummer Eins zur Serie Bedingungsloses Grundeinkommen

In Science-Fiction-Szenarien wird der allgemeine, allen Menschen zugängliche Wohlstand in aller Welt längst durchgespielt. In der Realität steht das Vermögen Weniger nach wie vor dem Kampf um angemessenes Verdienst oder gesunde Nahrung Vieler gegenüber.

Wie wäre es, hätten tatsächlich alle auf der Welt ein Grundeinkommen, mit dem Sie ohne Bedingungen zumindest das Notwendigste wie Kleidung und Wohnung finanzieren könnten?

Zu einem Grundniveau des Lebens gehört auch eine – mindestens begrenzte – Sorglosigkeit um das monatliche Grundeinkommen.

Thomas Morus schrieb über die Idee eines bedingungsloen Grundeinkommens schon 1516 in seinem Roman »Utopia«. Er wollte sie als Gegenmaßnahme gegen Diebstahl verstanden wissen.

Könnte jeder sein Leben sicher bestreiten, müsste niemand stehlen. Besonders in schwierigen Zeiten und Regionen greifen Menschen immer noch gezwungenermaßen zu ungewöhnlichen, leider auch illegalen Mitteln, um zu überleben.

Bedingungsloses Grundeinkommen als Lebensretter

Die Chance auf selbständiges Finanzieren eines würdigen Lebens wäre also schon mal EIN großer VORTEIL des bedingungslosen Grundeinkommens. Der größte Anteil der zunehmenden Kriminalität würde auf einmal überflüssig werden. Auch Korruption ist hierin mit eingeschlossen. Alle damit verbunden Folgen materieller, psychischer und energetischer Art entfielen.

Vor allem Menschen, die nur aus purer Not zu illegalen Mitteln greifen, würden eine immense Entlastung durch gesicherte Lebensbedingungen mit einem Grundeinkommen erfahren.

Dass es darüber hinaus für die 8,8 Millionen Verhungernden (mit Todesfolge) – jährlich!!! – DIE Rettung wäre, braucht wohl kaum erklärt zu werden. Für die Milliarde Hungernder dieser Erde wäre endlich das Ende der Not eingeleitet.

Eine Erde, EIN Reichtum für alle durch sicheres Grundeinkommen

Es ist unfassbar! Auf diesem unserem blühenden Planeten, mit ausreichend natürlichen Ressoucen für jeden Menschen und jedes Wesen, verfügt die Mehrheit der menschlichen Bewohner nicht mal annähernd über so grundlegende Mittel wie genügend Nahrung oder den Hauch einer sozialen Versorgung, um gesund und würdig zu überleben.

Der Reichtum der Erde würde für alle Bewohner ausreichen, ohne einen einzigen ernsthaft zu benachteiligen.

Das ist statistisch mehrfach berechnet, wurde in theoretischen Modellen durchgespielt und lässt sich nach praktischen Tests in kleinem Probantenkreis problemlos auf die gesamte Weltbevölkerung hochrechnen.

Nur einen Haken hat alle Rechnerei. Das momentane Weltvermögen ist sehr ungerecht verteilt. Lösungsansätze stehen seit vielen Jahren ohne nennenswerte Ergebnisse in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion.

Das  bedingungslose Grundeinkommen wäre ein erster Schritt, DER wichtigste Schritt in Richtung Gerechtigkeit und Einheit.

ALLE Menschen sitzen in EINEM Boot – wieso nicht mit gleichem Grundeinkommen?

Alle Menschen sind in Wirklichkeit eine gewisse Einheit. Dauerhaft ist eben nicht »des einen Leid, des andern Freud’.«
Die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen darf angesichts dieser Tatsache kein »Utopia« bleiben.

Wenn alle das verstehen könnten, wäre allem sozialen Elend die Grundlage entzogen. Davon würden alle profitieren, auch die, die im Reichtum schwimmen, deshalb Angst um ihren übermäßigen Besitz haben und diesen mit allen Mitteln verteidigen.

Leider sind gerade sie am stärksten darauf bedacht, ihr Vermögen zu mehren – koste es, was es wolle. Der Planet wird von ihnen ohne Rücksicht auf begrenzte Ressourcen leergenutzt.
Die finanzielle Not andere Menschen ist ihnen ein Ansporn für noch stärkere, unmäßige Ausbeutung, die den Abhängigen doch nur minder sichere soziale Verhältnisse bringt.

Menschenwürde keine Frage der Finanzierbarkeit eines Grundeinkommens

Gesundheit ist auch eine Frage der psychischen Verfassung des Einzelnen, des Umweltschutzes im Gesamten sowie des Selbstwertgefühls aller Mitglieder unserer Weltgemeinschaft. Darin liegt ein weiterer WICHTIGER Grund, ein bedingungsloses Grundeinkommen von der Diskussion in die Umsetzung zu bringen.

Niemand müsste unter unwürdigen Bedingungen, die noch immer und längst nicht mehr nur in ärmeren Ländern vorherrschen, die meiste Lebenszeit bei teilweise schwerster Arbeit verbringen.

Auch dem Druck in den modernen entwickelten Ländern, die Angst der großen Mehrheit vor Arbeitslosigkeit, wäre die Grundlage entzogen.

Es wäre nicht länger nötig, Freundlichkeit am Arbeitsplatz als Luxus und »Ellenbogengesetze« als unausweichliches Alltagsübel zu betrachten. Eine entspannte Arbeitsatmosphäre würde zum bestimmenden Faktum gesunden Miteinanders. Von dort würde die Lebensstimmung auch positiven Einfluss auf das Gesellschaftskriterium Familie nehmen.

Und weltweit wäre Kinderarbeit endlich, das was sie eigentlich ist: verboten.

Werden alle Menschen mit festem Grundeinkommen faul?

Das Gegenargument, dann wolle niemand mehr arbeiten gehen, kann als haltlos zurückgewiesen werden. Menschen sind Schöpfer. Jeder möchte Dinge erschaffen, sich nützlich fühlen, etwas bewegen. Gerade der Druck am Arbeitsplatz und folglich in vielen Familien unterdrücken die Kreativität. Zahlreiche psychische und körperlich chronische Leiden werden zusätzlich verursacht und somit durch die Angst ums Überleben die Leistungsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigt.

Außerdem hätte mit dem bedingungslosen Grundeinkommen jeder die Möglichkeit, seine Lebensqualität durch Arbeit zusätzlich zu verbessern.

Das ist ein guter Anreiz. Arbeitet jeder nur einen Teil seiner Zeit, bleibt ihm der andere für seine kreativen Tätigkeiten und Hobbys. Damit verbessert sich das familiäre Zusammenleben WESENTLICH. Andererseits stünden im gleichen Maß mehr Arbeitsplätze zur Verfügung.

Bedingungsloses Fortschritts-Jumping beim Grundeinkommen statt gnadenloses Preis-Dumping

Für diejenigen Menschen, die trotz des bedingungslosen Grundeinkommens noch mehr arbeiten möchten, stünde das weiterhin offen. Bei einigen Modellen wird ab einer bestimmten Einkommensgrenze ein attraktiverer Steuersatz als Anreiz gesetzt.

Das ließe auch weniger beliebte, doch für das soziale Miteinander unentbehrliche Arbeiten, zum Beispiel die Müllabfuhr, attraktiver werden.

Außerdem würde mit Sicherheit die frei werdende Kreativität in kurzer Zeit zu neuen Erfindungen auf allen Gebieten führen.

Der weltweite Fortschritt wiederum könnte solche Arbeiten erleichtern oder automatisieren. Trotzdem würden die plötzlich hinfälligen Arbeitsplätze nicht zu einer neuen Falle der Not.

Betrachten wir die Selbständigen. Sie müssten nicht länger um die Aufträge streiten, schon gar nicht zu Preisen unter derSchmerzgrenze, wie es sich in einigen Branchen entwickelt hat. Qualifikation und Talent hätten wieder einen höheren Stellenwert als Dumpingpreise.

Reichtum für alle statt Abhängigkeit durch fehlendes Grundeinkommen

Was wäre denn, würden die geschundenen Arbeiter der maroden, umweltschädigenden Textil-Fabriken in China oder Indien nicht mehr zur Arbeit erscheinen? Wo blieben die Mittel, mit denen die Wirtschaftsgurus jener Länder und alle skrupellosen Händler weltweit ihren Reichtum finanzieren?

Dann müssten sich endlich die Inhaber dieser Fabriken Gedanken darüber machen, wie sie ihren Arbeitern den Arbeitplatz wieder schmackhaft machen, also gesunde Bedingungen schaffen.

Moderne Gebäuden statt stickiger Fabrikhallen, sichere Maschinen statt gefährlicher Apparaturen und ausreichend Arbeitsschutzmitteln für gesundheitsschädliche Arbeiten sind ein Minimum an würdigem Fortschritt für die Ärmsten der Armen. Dazu gehören außerdem das längst überfällige bedingungslose Grundeinkommen sowie darüber hinaus angemessener Lohn bei angenehmen Arbeitszeiten.

Die in China weniger produzierten Kleidungstücke schaffen zusätzlich unter den beschriebenen Visionen neue Arbeitsplätze in den Importländern.

Soziale Gerechtigkeit verlangt allgemeines Umdenken zum Grundeinkommen

Die importierten Billigartikel aus China und anderen Billiglohnländern wären dann nicht mehr so günstig. Plötzlich würde vom übrigen Einkommen der Importnation nicht mehr ständig ein neues Handy, elektronisches oder Plastik- Spielzeug, noch ein modernerer Fernseher, die High-Tec-Unterwasserkmera oder das »abgefahrenste« Auto angeschafft werden. Das wäre zugleich ein großer Schritt für den Umweltschutz.

Es werden wertvolle Rohstoffe eingespart, weniger umweltschädliche Chemikalien verarbeitet, weniger Müll produziert. Die Dinge würden mehr geachtet, weil man den Wert der menschlichen Arbeit hinter dem Produkt genauer begreifen würde.

Andererseits hätten natürlich die Menschen eine Nachholbedarf, die vor der Einführung eines festen Grundeinkommens in sozial benachteiligten Familien um ihre Existenz kämpften. Folglich hätte die Konsumgüterindustrie ganz sicher keinen Einbruch zu fürchten.

Auch im Dienstleistungsbereich brächte eine solche Entwicklung nur Fortschritt. Viel mehr Menschen könnten sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen das leisten, was heute nur wenige finanzieren können.

Was jetzt?

Sehen Sie in 2 weiteren Folgebeiträgen, wie bedingungsloses Grundeinkommen bei Zusammenarbeit Aller die Kluft zwischen Arm und Reich zu einer menschenwürdigen Welt schließen könnte.

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Ernährungstipps für Weihnachten

By admin / 15. Dezember 2011

Gesund essen an WeihnachtenTipps für Gesundheitsbewusste und Abnehmwillige zur Weihnachtszeit.

Einige Wochen vor Weihnachten tun wir alles, um uns mit Plätzchen backen die dunkle Zeit zu versüßen. Doch ebenso wie die Adventszeit für ihre Düfte und Traditionen, den Geschmack von Mandeln und Honig berühmt ist, ganz genau so wissen wir alle, dass die Besch(w)erung ruck-zuck zum Stimmungskiller nach dem Genuss der gehaltvollen Gerichte werden kann. Besonders auf den Hüften der unglücklich Beschenkten zeigt sich die »negative« Diät aus Kuchen und Zuckerkringeln pünktlich zum Weihnachtsfest.

Doch Adventsfrust statt Weihnachtslust muss nicht sein. Lesen Sie hier, mit welchen Tricks Sie das Weihnachtsfest und die alljährlichen Feiertage in gesunder Form überstehen und wie Sie auch die Zeit danach mit ohne Reue genießen.

Süßer die Glocken nie … Gesund Essen an Weihnachten

Bei Plätzchen und Kuchen beispielsweise empfiehlt sich, diese selbst zu backen. Allein die Herstellung ist ein vorzügliches Stimmungsmittel. Denn die beliebten Düfte und vielfältigen Geschmackserlebnisse werden zusätzlich von Ihrer Gesundheit honoriert.
Im Gegensatz zu fertigen Plätzchen können Sie schon bei der Auswahl der Zutaten auf gesunde statt belastende Ernährung achten. Es gibt viele Rezepte, die z. B. ohne das ungesunde Weißmehl und Zucker auskommen.
Backen Sie stattdessen vorzugsweise mit geraspelten oder gehackten Mandeln, Nüsse oder Kokosraspel. Als Bindemittel für Kuchen sowie als Zutat zu anderen Gerichten eignet sich auch ein wenig Mais- oder Reismehl. So vermeiden Sie zusätzlich das für sehr viel Menschen inzwischen unverträgliche Gliadin.
Für gesunde Süße eignet sich etwas Honig oder nun endlich ganz offiziell Stevia. Der jahrelange Kampf um die Zulassung des gesunden Süßungsmittels hat sich gelohnt!

Nüsse, Mandeln und Korinth – gesunde Zutaten zum Weihnachtsfest

Rosinen (oder Korinthen) können den Haushaltszucker in vielen Rezepten ersetzen. Wie Honig sind sie recht kalorienhaltig, doch bei mäßigem Verzehr in Plätzchen oder Kuchen wesentlich gesünder, abgesehen von ihrem typisch weihnachtlichen Duft. Sie enthalten Mineralstoffe, Antioxidantien und Vitamine, die man in der Adventszeit besonders genießen sollte. In Schweden und Österreich erfreut sich ein Süßungsmittel immer größerer Beliebtheit. Es ähnelt dem Haushaltszucker, ist nahezu kalorienfrei und damit sogar für Diäten geeignet. In gesundem Maße kann Sucrin (auch Erythritol oder Sucolin), dem eine gute Verträglichkeit in der Ernährung bescheinigt wird, den Zucker weihnachtlicher Gerichte ersetzen.

Allerdings handelt es sich um ein chemisch bzw. biochemisch hergestelltes Produkt. Lassen Sie Plätzchen und andere süße Gerichte auch in der Adventszeit nicht zur Gewohnheit werden. Natürliche Stoffe sollten als Zutaten beim Backen den Vorzug behalten. Ohnehin sollten süße Nahrungsmittel – Weihnachten hin oder her – auch als Stimmungsmittel nur sehr selektiert im Rezept- und Speiseplan enthalten sein.

Essen im Advent und  an Weihnachten  – eine schöne Besch(w)erung?

Auch bei den Fetten, die Weihnachten unweigerlich zum Backen der herrlichen Kuchen gehören, können Sie mit ein paar Rezepttricks einiges  besser machen.
Die New Yorker Gesundheitsbehörde (»New Yorker Department of Health«) macht es vor. Dort ist es den Mitarbeitern unter Strafe verboten, Gerichte mit gehärteten Fetten zu genießen. Sie dürfen außerdem keine handelsüblichen Kekse essen, nichts Frittiertes, nichts Fettes, keine Limonaden, keine Cola usw. Diese Diätstrategie ist durchaus konsequent. Wer, wenn nicht das Institut, dass Ernährungsrichtlinien aufstellt, sollte Gesundheit vorleben?
Tauschen Sie solche angegebenen Zutaten stattdessen durch Pflanzenöle, Margarine bzw. ausschließlich ungehärtete Fette aus. Natürlich. Ein Klecks Butter, um neben den Düften auch den Geschmack von Weihnachten rundum zu genießen, ist erlaubt.
Achten Sie auch bei Schokolade und Pralinen auf die Fette. Ohnehin ist die Bitter- oder Zartbitterschokolade gesünder, aromatischer und enthält meist keine gehärteten Fette.
Oh, es riecht gut…
Kein Weihnachten kommt ohne die typischen Gewürze wie Kardamom, Nelken, Zimt, Bittermandel, Kurkuma und Ingwer aus. Solche Zutaten sind nicht nur lecker. Derart gebackene Adventsplätzchen sehen außerdem toll aus und sind sehr gesund. Auch typische Weihnachtskuchen, gebacken mit diesen Gewürzen, kurbeln Ihren Stoffwechsel sowie das Immunsystem an. Damit zaubern Sie zudem die beliebtesten Weihnachtsgebäcke.

Ein ayurvedischer Geheimtipp ist heißes Wasser mit gestoßenen Nelken. Planen Sie jeden Morgen unabhängig von Ihrer sonstigen Ernährung eine Tasse mit ca. fünf Nelken über ca. vier Wochen ein. Dieses Rezept mobilisiert Ihr Immunsystem und Ihren Stoffwechsel nachhaltig. Besonders Menschen mit chronischen Entzündungen profitieren von dieser einfachen und gesunden Trinkdiät.

Ist eine Erkältung im Anzug oder plagen Sie bereits Halsschmerzen, werden Sie durch frischen Ingwer, aufgegossen mit heißem Wasser, schnell wieder gesund.

Mit dem Stollen in die Vollen?

Der gute alte Bratapfel ist ein gesunder Genuss und gehört traditionell zu Weihnachten. Ersetzen Sie ruhig einmal den schweren Stollen mitsamt seinen Zutaten Zucker, Mandeln, Nüssen und anderen gehaltvollen Rezeptteilen durch das Bratobst. Die Füllung aus gehackten Mandeln, Rosinen, etwas Zitrone und Honig (nur bei sauren Äpfeln) übertrifft den schweren Adventskuchen allein schon durch die Düfte aus dem Backofen, die Sie lange vor der Mahlzeit genießen dürfen. Lassen Sie nur die Kurkuma vom Stollenrezept weg.

Ebenso nützlich sind all diese Gewürze beim herzhaften Braten an Weihnachten. Kurkuma setzen die Inder außerdem als Medizin für Leber und Galle ein. Er unterstützt die Gesundheit dieser Organe, die meist gerade in den Weihnachtstagen Schwerstarbeit verrichten. Kardamom als Teil weihnachtlicher Ernährung unterstützt den Magen.

Ingwer hat für alle Organe viele weitere gesundheitliche Vorteile. Wer unter Reiseübelkeit leidet, sollte vor Fahrtantritt Ingwer essen oder trinken, um das zu verhindern.

Oh, du fröhliche, Gnaden bringende Weihnachtszeit

Weihnachten ohne Ente?

Präsident Obama hat in diesem Jahr die Thanks-Giving-Truthähne begnadigt. Vielleicht ist das ein schöner Anlass, über Gerichte nur mit einem kleinen Braten zu Weihnachten oder sogar eine vegetarische Alternative als Teil der festlichen Ernährung nachzudenken.

Neben einer unbelasteten Gesundheit könnten wir gegenüber »Mutter Erde« mit einem reinen Gewissen glänzen. Auch sie profitiert erheblich vom geringeren Fleischkonsum. Zusätzlich brächten solche wahrlich gnadenreichen Rezepte den weiteren Vorteil, nicht nach dem Weihnachtsfest ins Verdauungskoma sinken zu müssen, sondern besser nach der gemeinsamen Festtafel einen richtig gesunden Spaziergang zu genießen.

Brauchen Sie noch eine Anregung, um die Weihnachtsente zu „begnadigen“

Aus einer Ferseh-Dokumentation im Fernsehen über Tiere:

Eine Entenmutter mit mehreren Jungen schwamm in einem Teich. Lautlos schlich ein Fuchs heran. Instinktiv wurde die Entenmutter aufmerksamer und schaute sich aufgeregter um als vorher, obwohl sie den Fuchs nicht sehen konnte. Sie beschleunigte etwas und trieb die Entenjungen in die entgegengesetzte Richtung. Der Fuchs kam näher und näher.
Die Entenmutter musste ihn nun deutlich bemerkt haben, denn nun trieb sie die Jungen panisch vorwärts. Doch die Jungen waren noch sehr klein und kamen nicht so schnell voran. Eines fiel von der Gruppe sogar etwas ab. Der Fuchs war schon gefährlich nah. Die Mutter schwamm zurück und verstellte sich so, als ob sie verletzt wäre!
Sie zappelte im Wasser herum, als könne sie nicht weiter schwimmen und trieb mit ihrer Stimme die Jungen weiter zur Flucht an. Sie wollte den Fuchs, der sich natürlich vorzugsweise auf ein verletztes Tier stürzen würde, von ihren Jungen ablenken, was auch gelang.

Als er schon sehr nah war, setzet sie plötzlich herum, um flüchtete. Glücklicherweise war der Fuchs anscheinend so verdutzt, dass sie entkommen konnte. Weder ihr , noch einem der Jungen war etwas geschehen!

Hätten Sie einer Ente so viel Herz, Schlauheit und Courage zugetraut?

Vielleicht hilft es gegen Entenbratenappetit. 

Sie könnten sich statt dessen z. B. mit einem köstlichen Weihnachtsbraten a la „Gnade“, siehe Rezepte. Belohnen Sie sich dafür anschließend doch nach selbst erdachtem Rezept mit einem köstlichen Obstsalat!

Kommt Heiligabend ohne Kartoffelsalat und Würstchen aus?

Auch für die Fans des obligatorischen Gerichts aus Kartoffelsalat und Würstchen zu Weihnachten gibt es schlechte Nachrichten. US-Wissenschaftler und Statistiker fanden heraus, dass Würstchen aus rotem Fleisch (also Schwein und Rind) das Diabetes-II-Risiko um 50% (!) erhöhen. (Quelle: Apothekenmagazin »Diabetes Ratgeber«). Für die meisten Würstchen, auch jene, die wir am Heiligabend als typisches Gericht genießen, wird dieses rote Fleisch verwendet. Fast alle Rezepte für Wurst verwenden es als Zutat in eben solchen Mengen. Enthält unsere übliche Ernährung nur 50 g davon täglich, z.B. als Bestandteil eines Gerichtes, können dieses erhebliche Risiko erzeugen.

Eine gute Alternative sind Gerichte mit Geflügelwürstchen. Doch oft enthalten sie wiederum Speck, was dem Verbraucher meist nur auffällt, wenn er sich vor dem Genuss mit dem Kleingedruckten auf der Verpackung beschäftigt.

Der »Spirit« des Weihnachtsfestes

Neben reinen Geflügelwürstchen gibt es zahlreiche gesunde Rezepte, auch für weihnachtliche Gerichte, bei denen mit geräuchertem Lachs aus nachhaltiger Fischzucht als gesunde und wohlschmeckende Zutat gekocht wird. Auch vegetarische Würstchen schmälern eine festliche Ernährung keinesfalls. Gefüllte und/oder überbackene Champignons oder Tomaten werden Sie ebenso genießen. Gerichte, aus solch ausgewogenen vegetarischen Rezepten zubereitet, stehen mit ihren Düften den Würstchentellern an Weihnachten in keiner Weise nach.

Bleibt dann noch der Zuspruch zu den Spirituosen maßvoll oder verzichten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe ganz darauf, steht einem Weihnachtsfest ohne negative Folgen, das Sie unbeschwert genießen können, nichts mehr im Wege.

Gedenken Sie doch stattdessen dem ursprünglichen Sinn von Weihnachten als Fest des »Spirits« und der (Nächsten)Liebe!

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Kleider machen Leute … krank? Warum Biotextilien?

By admin / 8. Dezember 2011

Warum Biotextilien? Machen Kleider Leute krank?

Seit Adam und Eva mit dem Ahornblatt hat sich in Sachen Kleider Einiges getan. Heutzutage werden T-Shirt und Co.  als die wichtigste Nebensache der Welt bezeichnet. Immer wieder wirbeln Kreationen neue Trends nach hochwertigen Kleidern und Bedürfnisse auf, selbst im Bereich der Biotextilien.

Chic, hype und augenscheinlich hochwertig sollen Hosen, Shirts und Kleider sein. Koste es, was es wolle. Leider ist nicht jeder hochwertige Trend auch wirklich gesund für Träger und Natur.

Man kann über die Haute Couture und ihre Auswüchse bei hochwertigen Kleidern denken, wie man will. Selbst die teuersten Designerteile jenseits unserer klassischen Biotextilien sind vor giftigen Chemikalien nicht gefeit. Im Gegenteil.

Gerade die glitzernden, ultra-dünnen Stoffe sind weder natürlich noch gesundheitlich unbedenklich.

In Europa wurden einige der giftigsten Chemikalien wie Azofarbstoffe, Chlorverbindungen und Co. inzwischen verboten. In anderen Import-Ländern werden sie jedoch immer noch anstelle hochwertiger Verarbeitungsverfahren verwendet, um billige Kunstfaserkleider statt gesunde Biotextilien herzustellen.

Leider sind auch die normalen Kleider in Kaufhäusern, Discountern und sogar hochwertige Markenware mit giftigen, gesundheitsschädlichen Substanzen durchtränkt, wie immer wieder auch im hochwertigen Preissektor nachgewiesen wird.

Kleider aus Biotextilien sind trendy

Dabei geht es auch anders. Natürliche Kleidung sieht trotzdem toll aus. Das beweisen neue Biotextilien und Ökomode-Label, die Wert auf nachhaltige Herstellung und gesunde Verarbeitung legen und z. B. Fairtrade einbeziehen. Auch Warenhäuser und bekannte Modefirmen bieten in ihrem Sortiment an Kleidern einen stetig wachsenden Anteil hochwertiger Biotextilien an. Das zeigt deutlich den positiven Trend und endlich ein Umdenken bei den Kunden zugunsten umwelt- und gesundheitsfreundlicher Produkte.

Hochwertige Kleider sind heutzutage wesentlich mehr als natürlicher Schutz vor Witterung und Blicken.

Früher zeigte man mit seiner Gewandung seinen Stand (arm oder reich) oder seinen Beruf (Handwerk, Gilde, Zunft) an. Zwar prahlen auch heute noch die Menschen mit angeblich hochwertigen (zumindest aber hochpreisigen) Marken.

Doch wie viel besser ist es seinen erweiterten, erwachsenen Horizont mit gesunden, weil ökologischen Kleidern zu zeigen?

Mit Biotextilien  kleiden wir uns gesund und tuen obendrein dem Planeten etwas Gutes, zumindest in Relation gesehen, während viele sog. hochwertige Marken nur die Profite der Markeninhaber vergrößern während der Konsument  u.U. dasselbe Endprodukt erhält, das im Kaufhaus nebenan „normale“ Ware ist.

Welche Kleider liebt unsere Haut?

Die Haut ist unser größtes Organ. Deshalb nehmen wir durch ihre natürlichen Prozesse Stoffe auch intensiv auf, die längere Zeit mit ihr in Verbindung bleiben. Diese Substanz übertragen nun einmal unsere Kleider. Besonders durch Körperwärme, Bewegung und Schwitzen gelangen die Inhaltsstoffe der Kleidung auf natürlichem Wege durch die Poren in den Körper. Es gibt z. B. hochwertige Cremes, die nur durch Auftragen auf die Haut den Körper auf gesunde Weise mit bestimmten Nähr- und Inhaltsstoffen versorgen, optimaler als durch Einnahme.

Die Natur hält einige wundervolle Fasern für uns bereit, aus denen bei guter Verarbeitung sehr hochwertige Biotextilien entstehen.

Alles, was aus der Natur kommt, ist für uns langfristig unbedenklich. Erst chemische, giftige Zusätze machen aus einer Naturfaser eine gesundheitlich bedenkliche Sache.

Experimente mit Kleidern aus Kunstfaser

1935 wurde in den USA aus Polyamidfasern die erste Faser für Kleider, Nylon, künstlich hergestellt. Seitdem entstand in Konkurrenz zu Biotextilien eine riesige Vielfalt an Kunstfasern. Sie werden überwiegend chemisch durch Veresterung und Verkettung aus beispielsweise Säuren hergestellt, ohne Rücksicht darauf, ob das gesund für die Arbeiter oder die späteren Träger ist.

Das Ziel dabei ist immer, die hochwertigen Eigenschaften der Naturfasern nachzuahmen und die Haltbarkeit zu verbessern. Bei vielen Stoffen ist das auch gelungen. Besonders im Bereich der Industriestoffe und bei Gebrauchstextilien lassen sich Biotextilien teilweise erfolgreich ersetzen. Bekannte Beispiele sind Fallschirmseide, Mikrofasertücher und ähnlich wirkungsvolle sowie robuste Materialien.

Bei der Mode wurde den Chemiefasern meist gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt. Einem Vergleich mit den Naturfasern können sie jedoch meist nicht wirklich standhalten, wenn es Gesundheit und natürliches Komfortgefühl auf der Haut betrifft.

Kleider aus bewährten natürlichen Fasern

Baumwolle wird auf natürliche Weise aus der Baumwollpflanze, einem Malvengewächs,  gewonnen. Biotextilien aus dieser Faser hinterlassen eine angenehm kühlende, weiche Wirkung auf der Haut. Sie hält gesund, weil sie Feuchtigkeit optimal aufnimmt und ist im nassen Zustand fester als im trockenen. Je nach Qualität ist Baumwolle auch pflegeleicht.

Leinen hat ähnlich gesunde Eigenschaften. Es wird in der Mode wegen seiner ihm eigenen, festen Struktur geschätzt. Diese rührt natürlich von der Flachspflanze her. Die Ägypter verwendeten Leinen schon 4000 Jahre vor Christi. Besonders strapazierfähig erwies sich die Faser auch beim Einwickeln der kostbaren Mumien.

Hanf ähnelt der Baumwolle und dem Leinen in seinen Eigenschaften. Kleider aus Hanf stechen in der heutigen Verarbeitung längst nicht mehr aus dem Rahmen hochwertiger Optik. Auch Hanffasern sind von großer Festigkeit.

Vorteile von Kleidern aus Biotextilie

Biotextilien aus Wolle wärmen besonders gut, saugen Feuchtigkeit auf und geben sie ebenso gut wieder ab. Ihre natürliche Struktur ist dem menschlichen Haar ähnlich. Besonders Schafwolle verspinnt man seit Jahrtausenden zu Kleidern. Die Art der Verspinnung sowie die Herkunft der Schafe sorgen für feste oder weiche Fäden, eine individuelle Struktur und robuste, hochwertige Qualität.

Besonders edel ist die Wolle von Kaschmirziegen, aus der das gleichnamige sehr feine, weiche Textil gewebt wird.

Auch Angoraziegen oder Angorakaninchen entledigt man für die Wollherstellung teilweise ihres natürlichen Haarkleides, um weiche, sehr wärmende und gesunde Mohair-Kleidung daraus zu fertigen.

Seide ist sehr leicht und luftig auf der Haut. Sie wird aus dem Kokon der Seidenraupe (auch Maulbeerspinner) hergestellt. Seide ist auch heute noch sehr hochwertig. Früher waren Seidenkleider nur den Reichsten zugänglich. Je nach Weiterverarbeitung sind Biotextilien aus Seide etwas pflegeaufwändig und knittert schnell.

Mischfaser – die Zukunft der Kleider?

Modal wird technisch hergestellt und fällt somit unter Kunstfaser. Jedoch gewinnt man es aus regenerierter Zellulose und somit aus natürlichen Produkten. Solche Kleider haben angenehme Trageeigenschaften, ähnlich der Baumwolle. Modal ist elastisch und wird oft für Unterwäsche verwendet. Meist mischt man es mit gesunder Baumwolle.

Viskose ist ebenfalls eine Kunstfaser auf Basis natürlicher Zellulose. Je nach Hersteller ist sie qualitativ hochwertig oder nicht, da bei Herstellungsprozess teilweise auch Chemikalien zum Einsatz kommen. Im nassen Zustand ist Viskose im Gegensatz zu guten Biotextilien nicht sehr reißfest. Die Festigkeit verliert sich dabei bis zu 55%. Deshalb mischt man sie gern mit anderen Fasern.

Acetat ist eine Kunstfaser auf Basis natürlicher Zellulose und Essigsäure. Es hat eine glatte, leicht glänzende Oberfläche. Man benutzt es vorwiegend für Futterstoffe in Mänteln, Jacken oder Kleidern. Diese Faser lädt sich elektrostatisch auf.

Kleider aus reiner Kunstfaser

Polyester ist eine komplett synthetische Kunst- bzw. Chemiefaser, säure- und laugenbeständig, sehr fest und hochelastisch. Sie wird oft mit Baumwolle oder Wolle gemischt. Die gesunde Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsaufnahme von Biotextilien bietet selbst hochwertiger Polyester nicht.

Polyamid hat ähnliche Eigenschaften wie Polyester, nimmt jedoch ein wenig Feuchtigkeit auf und wird deshalb oft für Sportkleidung verarbeitet. Kleider aus Polyamid sollen bakterien- und virenresistent sein. Entsprechende Stoffe sind empfindlich gegen Hitze (Bügeln).

Elasthan ist ebenso keine natürliche oder halbbiologische, sondern eine reine Chemiefaser. Die hochelastische Faser kann sich bis zu 700% ausdehnen. Elasthan verwendet man für Damenstrümpfe und Badebekleidung, meist mit anderen Fasern gemischt

Umwelt- und Gesundheitsgefahren bei der Kleiderherstellung und -verwendung

Immer wieder hören wir von giftigen Chemikalien, die in unseren Kleidern stecken. Im Fernsehen wurde ein Fall des Modeunternehmens Esprit gezeigt. Dort klagte eine Mitarbeiterin, die chronisch krank wurde, gegen Esprit. Sie gewann den Streit um Ihre Behandlungskosten und Folgeschäden. In einem Gutachten wurden giftige Chemikalien in den Textilien und im ursprünglich gesunden Körper der ehemaligen Mitarbeiterin eindeutig nachgewiesen.

Die große DETOX-Kampagne von Greenpeace fand ein breites Medienecho zugunsten des Verzichts auf Gifte und für die Wiederentdeckung von Biotextilien im Sinne von Mensch und Umwelt. Die Kampagne zielte direkt auf Markenhersteller wie Puma, Adidas, Nike, Esprit u. a. ab.

Sie alle nehmen für scheinbar hochwertige Produkte in deutschen Läden Umweltschäden in den Herstellerländern China und Indien in Kauf.

Puma und Nike kamen inzwischen der DETOX-Forderung von Greenpeace nach. Bis 2020 verzichten sie sowohl beim Anbau als auch der Herstellung und Veredelung auf gefährliche Mittel, die aus natürlichen Stoffen bedenkliche Kunstfasern.

Kampagnen von Umweltschützern gegen Kleider aus giftigen Herstellungsprozessen

Schwerpunkt der aktuellen Kampagne war die Chemikalie Nonylphenol. Sie ist hochgiftig für Wasserlebewesen, z. B. Fische. In Versuchen schädigte Nonylphenol menschliche Zellen. Wie ein künstliches Hormon wirkt die Substanz sich auf die Fortpflanzungsorgane und natürlichen Fortpflanzungsfunktionen aus. Die gesundheitsgefährdende Wirkung für Menschen wurde selbst von Greenpeace öffentlich als gering bzw. nicht relevant propagiert. Doch andernfalls hätte man die Kampagne nicht zugunsten des Trends für Biotextilien mit solchem Aufwand betrieben.

Immens sind die Umwelt- und gesundheitlichen Schäden am Menschen, die im Herstellungsprozess der Kleider eingebunden sind.

Doch nicht Nonylphenole schaden der Umwelt, sondern zusätzlich die Farb- und Verarbeitungsstoffe, die Bleich-Chemikalien für Used-Effekte bei hochwertigen Jeans usw. Das betrifft zuerst die Herstellerländer, später unser heimisches Grundwasser durch das Waschen dieser Textilien.

Für genauere Informationen darüber können Sie kostenlos die Broschüre »Schmutzige Wäsche 2« direkt auf der Greenpeace-Webseite anfordern.

Kaufgewohnheiten bei Kleidern auf Kosten der Gesundheit

Besonders in China und Indien sind die Folgen der »boomenden« Textilindustrie schon jetzt verheerend. Seen und Flüsse sind vergiftet, der Verzehr der Fische alles andere als gesund, das Trinkwasser, die Agrarprodukte usw. Die Menschen dort erleben statt einer natürlichen Einkommensquelle, etwa durch den endlich weltweiten Trend zu Biotextilien, durch die Folgen des Billig-Aufschwungs einen katastrophalen Alltag. Da die Globalisierung immer weiter voran schreitet, wirkt sich auch die Kaufgewohnheit bei Kleidern längst auch in Europa, direkt bei den gedankenlosen Konsumenten, aus. Es ist also nicht nur eine Frage des Preises, was wer einkauft.

Überlegen Sie sich genau, ob das Billig-TShirt oder die hochwertige Markenware wirklich preiswert sind. In Wirklichkeit stammen beide vielleicht vom gleichen Hersteller aus China. Solche Kleidung könnte letztendlich viel teurer kommen als das haut-, menschen- und planetenfreundliche Bio-Shirt.

Umwelt und Arbeitsplätze durch sinnvolle Kleiderauswahl retten

Zum Beispiel der Kleider-Riese Adidas reagiert noch immer nicht auf die Aufklärungskampagne.

Die Wahl zwischen hochwertigen Markenprodukten und nachhaltig ökologisch hergestellten Biotextilien sollte für denkende Menschen kein Problem sein.

Bioware in der Bekleidungsherstellung ist inzwischen keine finanzielle Hürde mehr. Verschiedene Warenhäuser und Firmen bieten sie günstig an.

Damit Sie darüber Näheres erfahren können, gibt es bei Greenpeace auch dafür eine Übersicht. Darinnen werden die einzelnen Label und die Zuverlässigkeit hinsichtlich Umwelt und Gesundheit beschrieben.

Eine andere Frage ist die im Ausland hergestellte Kleidung. Sie wird meist in mehreren Ländern weiter bearbeitet und legt einen sehr weiten Weg mit den bekannten umweltschädlichen Transportfolgen (Abgase, Verbrauch natürlicher Ressourcen) zurück.  Bevor sie hier endlich in die Läden gelangt, kostet sie zudem deutsche Arbeitsplätze.

Kleider und Nanotechnik

Spannendste Tendenzen im Bereich Faserveränderungen entwickelt derzeit die Nanotechnologie.

Was wird da nicht alles probiert und vorgestellt! Kleider aus solchen Fasern sind nach 3 Wochen Einweichen immer noch völlig wasserabweisend. Sie sollen Elektrosmog abweisen und sogar sensorisch die natürlichen Körperfunktionen des Trägers überwachen. Alle möglichen technischen Neuheiten vom GPS bis zum Bildschirm werden eingearbeitet. Selbstleuchtende Kleidung schützt im nächtlichen Straßenverkehr.

Ob all die experimentellen Spielereien auch gesund für den Träger sind, wird nirgendwo erwähnt.

Die Liste ließe sich also beliebig weiter fortsetzen.

Eine neueste vermeintliche Konkurrenz für weniger technisierte Biotextilien ist folgende Entwicklung vom fünften Kontinent. Australische Wissenschaftler von der Monash Universität in Melbourne haben selbstreinigende Stoffe entwickelt. Sie basieren auf Naturstoffen wie Wolle und Seide. Titandioxid (auch als Titanweiß bekannt) wird mit Hilfe der Nanotechnologie mit den Naturfasern verbunden. Dadurch reinigen sich die Stoffe in Sonnenlicht selbständig.

Kleider veredeln … bis der Arzt kommt?

Die gesunde menschliche Haut ist angeblich unempfindlich gegen das Titanweiß. Titandioxid kommt jedoch nicht nur in so behandelten Kleidern, sondern auch im Feinstaub an viel befahrenen Straßen in höherer Dosierung als dem natürlichen Umfeld vor.

Deutsche Wissenschaftler des  Helmholtz Institutes München haben in Studien herausgefunden, dass Titandioxid nicht gesund für den Organismus ist. Die natürliche Arbeit des Herzens wird beeinflusst, Herzstörungen und Herzinfarkt können die Folge sein.

Außerdem fliegen diese Teilchen von der Kleidung auch in der Atemluft herum, was bei Biotextilien wegen der groberen Struktur nicht passiert.

Ungefährlicher könnte da die Veredlung mit hochwertigem Silber sein. Silber war schon in der Antike als keimfeindliches und somit gesundes Material bekannt. Man verwendete es deshalb oft zusätzlich zu natürlichen Desinfektionssäften als Mittel gegen Bakterien, Viren und Keime.

Nun gibt es auch Kleidung und andere hochwertige Nutzgegenstände, die mit Nanotechnologie versilbert werden. Auch beheizbare Kleidung ist schon erhältlich, in der Silber mit eingearbeitet wird, das dann mittels Strom Wärme erzeugt, die wiederum angeblich gesundheitsfördernde Auswirkungen hat.

Skepsis ist die »Mutter« gesunder Kleider

Es bleibt abzuwarten, wie sich die scheinbar hochwertige Technologie auf die Gesundheit der Menschen auswirkt. Bisher ist noch zu wenig über Nano-Kleider bekannt. Die Vorteile sind augenscheinlich.

Berechtigterweise warnen allerdings Kritiker vor folgender Tatsache: Die extrem kleinen Nanopartikel (ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters) könnten zu einfach über die natürliche Aufnahme in die Haut, Schleimhaut, Poren und somit in unserem Körper bis in den Zellkern eindringen.

Anders als bei unbedenklichen Biotextilien sind die Folgen der Nanofasern für die Gesundheit der Träger selbst hochwertiger Kleider aus solchen Stoffen noch nicht ausreichend bekannt.

Bekannt sind sie dagegen aus dem Bereich der Laserdrucker. Diese erzeugen Feinstäube im Nanobreich. Nachweislich entstanden dadurch gesundheitliche Probleme wie Schnupfen, Allergien, Asthma, Vergiftungen und Lungenkrankheiten bis hin zu schwersten allgemeinen Erkrankungen.

Biotextilien – langlebig für Kleid und Träger

Umweltmediziner vom Freiburger Uniklinikum haben inzwischen nachgewiesen, dass Feinstaub, ob aus technischem Umfeld oder Textilien, keinesfalls gesund ist.

Wegen der extremen Preise für solch ein vermeintlich hochwertiges Kleid aus Nanotechnik sind die privaten Testmöglichkeiten gering. Doch wollen und brauchen wir das wirklich? Jedenfalls ist auf der eigenen Haut Vorsicht geraten. Eines sollte jedem Verbraucher mit gesundem Menschenverstand klar sein. Die Hersteller werden sich hüten, irgendwelche Nachteile gegenüber Biotextilien verlauten zu lassen.

Bedenklich ist weiter, dass das Umweltbundesamt schon seit 2009 vor Kleidung aus Nanostoffen warnt, obwohl sonst in der Öffentlichkeit kaum ausreichend von Umweltschäden berichtet wird bzw. Gefahren für die Gesundheit im Sinne wirtschaftlicher Interessen herab gespielt werden.

Daher empfiehlt sich bei der Wahl hochwertiger Kleider noch immer, lieber mehr Geld für Biotextilien auszugeben, was sich in hohem Tragekomfort, gesundem Faserverhalten und häufig auch der Langlebigkeit natürlicher Fasern auszahlt.

Und ohne Ihnen zu nahe zu treten zu wollen könnte ein passender Schlusssatz an dieser Stelle lauten: Genau so sorgfältig wie Sie mit der Auswahl derer sind, die Sie an Ihre Wäsche lassen, sollten Sie auch mit der Auswahl der Wäsche sein, die Sie an sich lassen.

So wie beim obigen Beispiel Bekleidung bietet jeder Lebensbereich Gelegenheit die üblichen Denk – und Konsumgewohnheiten, die oft genug zum Nachteil für die persönliche Gesundheit und für die Umwelt sind, zu überdenken und zu hinterfragen.

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Abnehmen mit Sport und Bewegung

Abnehmen mit Sport

Inzwischen hat es sich bei vielen abnehmwilligen Menschen herumgesprochen, dass die meisten Diäten ein eher untaugliches Mittel zum Abnehmen sind. Daher suchen sie nach Alternativen, die endlich die Fettpölsterchen schmelzen lassen und  mancher denkt über Abnehmen mit Sport und Bewegung nach.

Optimal wäre es, obendrein, die Haut, bzw. das Bindegewebe dabei zu stärken und die Fitness allgemein zu verbessern.  Das Zaubermittel, dass dies (mit) bewirken kann, existiert tatsächlich, ist zudem kostenlos und immer verfügbar: eben Abnehmen mit Sport und Bewegung.

Die einzige Hürde dabei ist: Sie müssen es TUN. „Abnehmen mit Sport“ können Sie nicht einfach schlucken und fertig.

Doch: Wie viel Geld haben Sie bereits für Tabletten, Tinkturen, Diäten ect. ausgegeben?   Was hat das für Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit bewirkt? NICHTS im besten Fall und im schlechten Fall haben Sie Ihre Gesundheit beeinträchtigt.

Bewegen Sie den inneren Schweinehund

Doch genau dieses TUN müssen ist neben der Bewegung an sich ein wichtiger Faktor, warum Sie mit Sport erfolgreich abnehmen können. Denn wie bei jedem Ansatz zum gesund Abnehmen ist die Ihre mentale Einstellung und Ihre Motivation ein, wenn nicht gar der entscheidende Faktor.

Bringen Sie also die positive Motivation auf, Bewegung und Sport als neues Element zum Abnehmen in Ihren Tagesablauf zu integrieren, dann haben Sie einen sehr wichtigen Schritt auf Ihrem Weg zum Wunschgewicht gemacht.

Das auf den ersten Blick vielleicht Anstrengende und Unkomfortable gewinnt so einen (weiteren) positiven Aspekt, denn so wissen Sie, dass Sie dem inneren „Schweinehund“ nicht hilflos ausgeliefert sind.

Abnehmen mit Sport: Der Effekt kommt, langsam aber dafür nachhaltig

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, das Abnehmen mit Sport bzw. mit Bewegung funktioniert: Selbst eine tägliche moderate Bewegung, z. B. ein halbstündiger zügiger Spaziergang an der frischen Luft reduziert auch bei Übergewicht die Risiken für die Folgekrankheiten, wie Herzinfarkt und Diabetes 2 deutlich.

Selbst wenn der Effekt der Gewichtsreduzierung dabei nicht so groß ist, wie sie es vielleicht wünschen, die gesundheitliche Wirkung des Abnehmens mit Sport lohnt sich allemal.

Und wenn Sie  dann schon in Bewegung gekommen sind und sich besser fühlen, So ist dies doch wieder zusätzliche Motivation um gleich weiterzumachen und einen deutlicheren Gewichtsverlust erzielen.

Weitere Studien (und der gesunde Menschenverstand) besagen nämlich, dass es nicht so sinnvoll ist, gleich mit einem Sport-Power- Programm gegen die Pfunde anzustressen. Ein regelmäßiges, moderates, stetig sanft gesteigertes Bewegungsprogramm bringt den gewünschten Effekt.

Ausdauer- oder Muskeltraining?

Abnehmen mit Sport und Theraband

Beim Abnehmen mit Sport ist das ausgewogene Verhältnis zwischen Kraftsportelementen und Ausdauertraining wichtig. Meist sind die Muskeln sowieso zu wenig ausgeprägt, um die Körpermasse ausreichend zu stützen, wodurch die bekannten Rücken- und Gelenkprobleme entstehen. Auch die Venenprobleme resultieren teilweise darauf. Es lohnt sich also doppelt, mit einem gezielten Muskeltraining zu beginnen. Das muss überhaupt nichts mit Fitnessstudio und großen Gewichten zu tun haben. Schon einfache Übungen ohne jegliche Geräte sind sehr effektiv und zusätzlich noch mit einem Latexband sind Sie bestens ausgerüstet. Auch viele Entspannungstechniken beinhalten ein muskelstärkendes Element (siehe unten)
 Abnehmen mit Sport, mäßig aber regelmäßig

Abnehmen mit Sport -Einfache Übungen

Suchen Sie dabei etwas, dass Sie regelmäßig einfach durchführen können und vor allem: das Ihnen auch Spaß macht. Abnehmen mit Sport soll ja auch Spass machen! Vielleicht finden Sie Mitstreiter oder eine Sportgruppe, das motiviert meist zu besserer Leistung und zum Durchhalten.Für Individualisten gibt es viele Videos und Bücher mit detaillierten Anleitungen zum Abnehmen mit Sport. Legen Sie sich jedoch einen konkreten Zeitplan fest, den Sie auch konsequent einhalten, damit die Regelmäßigkeit gewährleistet bleibt.

Die Regelmäßigkeit beim Abnehmen mit Sport ist von Beginn an sehr wichtig, da dadurch die Bewegungsprogramme in den Alltag einfließen und somit zur Routine – zum Bedürfnis werden.

Somit ist die Überwindung Abnehmen mit Sport zu realisieren irgendwann in eine Selbstverständlichkeit übergegangen, die keine zusätzliche Kraft kostet. Außerdem ist erst bei dauerhaftem Abnehmen mit Sport ein Ergebnis zu erreichen und vor allem: zu halten. So bekommt JoJo keine Chance.

Sanfte Startprogramme zum Abnehmen durch Sport und Bewegung

Abnehmen mit Sport - Sanftes Bewegungsprogramm für den Start

Ein ganz einfaches und für jeden durchzuführendes Einstiegs- Programm zum Abnehmen mit Sport ist die progressive Muskelan/entspannung nach Jacobson. Es ist eigentlich ein Entspannungsprogramm, kann aber ebenso gut als Muskelstärkungsprogramm bei regelmäßiger Übung verwendet werden.  Praktisch ist vor allem auch, dass Sie es unbemerkt an fast allen Orten und bei vielen Gegebenheiten im Alltag durchführen können. Die Muskeln werden dabei ca. 8 Sekunden angespannt, wobei die Anspannung gesteigert wird, bis sie ein Maximum erreicht. Dann wird der Muskel, ebenfalls die gleiche Zeit wieder gezielt entspannt.

Dabei kann eine leichte Dehnung in die, der Anspannung entgegengesetzte Richtung, durchgeführt werden oder einfach locker gelassen werden. Wichtig ist dabei, nie die Atmung anzuhalten sondern tief ein und auszuatmen. Sinnvollerweise wird beim Anspannen eingeatmet – gezielt in den betreffenden Muskel, beim Entspannen atmen Sie wieder gezielt aus. Sie können sich dabei gleich vorstellen, dass mit dem Atem auch das Übergewicht Ihren Körper verlässt, Lasten abfallen, ect.

Die Atmung ist wie bei allen anderen Bewegungsformen immer sehr wichtig und versorgt außerdem Ihren Organismus mit mehr Sauerstoff, was wiederum zu einem Ankurbeln des Stoffwechsels und einem optimaleren Grundumsatz sorgt.

Auch Yoga ist eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit für Abnehmen mit Sport für den Bewegungsmuffel, da es eine ganzheitlich arbeitende Methode ist, die anfangs ganz sanft ist und auch, je nach Fortschritt, gesteigert werden kann.
Ebenso zu empfehlen ist Pilates, das von einem Deutsch/Amerikaner entwickelte Programm, auf dass viele Models und Schauspieler aber ebenso viele Sportler und „Normalos“ zum Abnehmen mit Sport schwören.

Steigern Sie Ihr Training sanft

Das Beginnen mit Muskeltraining beim Abnehmen mit Sport ist auch deshalb gut, weil die Muskeln Energie verbrauchen und mehr Muskelmasse ein besserer Grundumsatz bedeutet. Das Muskeltraining beim Abnehmen mit Sport verbraucht Fett auch lange nach der Trainingseinheit. Doch wie gesagt, eine Übertreibung ist eher kontraproduktiv.

Der Abnehm- Effekt ist bei mittlerer Belastung und Regelmäßigkeit viel besser als bei gewaltsamen Trainingsexzessen, die dem Gewebe schaden.

Durch die stetige sanfte Steigerung des Trainings entstehen auf natürlichere Art und Weise nachhaltige Kraftreserven, die wiederum eine gute Voraussetzung für optimales Ausdauertraining also des effizienten Abnehmen mit Sport sind. Ärzte und Sportwissenschaftler raten z.B. von Joggen bei Übergewicht ohne vorheriges Muskeltraining eher ab, da die Gelenke und der Stützapparat zu sehr belastet werden können. Schwimmen dagegen ist sehr zu empfehlen.

Der Grundumsatz soll erhöht werden

Während das Muskeltraining, Studien zufolge, der Fettverbrennung, dem Muskelaufbau und somit auch dem Abnehmen mit Sport dient, ist das Ausdauertraining für die Fitness und den Stoffwechsel ein besonderer Turbo. Eine größere Muskelmasse und eine trainierte Kondition zusammen erhöhen proportional die Bereitstellung der Fette zur Energiegewinnung, welche ansonsten hauptsächlich aus dem Kohlenhydraten stattfindet. So verhindern Sport und Bewegung auch das „Ansetzen“.

Bei regelmäßigem Ausdauertraining, welches eben immer auch zum Abnehmen mit Sport gehören sollte, erhöht sich weiter der Grundumsatz, das Gewebe wird gefestigt und entschlackt – was beim Abnehmen sehr wichtig ist, da Giftstoffe und Stoffwechselabbauprodukte vermehrt ausgeschieden werden.

Viel Wasser zu trinken ist beim Abnehmen mit Sport selbstverständlich eines der Grundgebote, insbesondere bei verstärkter Bewegung.

Wer will ein Tänzchen wagen?

Wer Tanzen liebt, kann damit eines der effektivsten Bewegungsprogramme nutzen, die es überhaupt gibt. Abnehmen mit Sport, warum also nicht mit Tanzen? Denn beim Tanzen werden alle Muskeln trainiert, die Beweglichkeit und Koordination- somit auch die Gehirntätigkeit (Ausgleich der Hemisphären) gefördert und außerdem die Lebensfreude gesteigert.

Die Musik regt zu gesteigerter aber „beschwingter“, somit schonender Bewegung an.

Die Aerobicbewegung wurde ursprünglich eigentlich geschaffen, damit man tanzen kann, ohne in ein rauchgeschwängertes, ohrenbetäubendes Disco- oder Konzertgetümmel eintauchen zu müssen.

Wie sollte eine optimale Trainingseinheit aufgebaut sein?

Grundsätzlich sollten am Anfang Ihres Trainings zum Abnehmen mit Sport also erst mal die Muskeln aufgebaut werden. Deshalb sollten die ersten Einheiten ds Abnehmen mit Sport sich mehr dem Muskelaufbau widmen und das Ausdauertraining langsam einleiten.   Trainieren Sie nicht direkt nach dem Essen, eine Stunde Abstand ist optimal. Wichtig ist, mit einer Erwärmung jede Trainingseinheit einzuleiten. Dazu sind Lockerungsübungen und Atemübungen gut.

Wenn Sie gleichzeitig etwas für Ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit tun möchten, nehmen Sie Übungen aus der Kinesiologie, wie Überkreuzübungen mit ins Programm. Sie suchen sich (bei selbständiger Durchführung) vorher für jede Muskelpartie geeignete Übungen aus und üben diese bei mittlerer Belastung jeweils ca. 15-20 Minuten. (Ab 10 Minuten Trainingszeit wechselt der Energieverbrauch von Glucose- bzw. Kohlenhydratverbrauch auf Fettverbrauch.) Dann lockern Sie wieder alle Muskeln, bei Verspannungen natürlich auch zwischendurch.

Insgesamt sollte eine Traingseinheit mindestens 50 Minuten dauern, ideal wären 90 Minuten. Denn nach ca. 50 Minuten läuft der Fettstoffwechsel und somit auch Abnehmen mit Sport auf Hochtouren und bei ca. 90 Minuten sind die Glucosevorräte verbraucht.

Die Zeiten sind natürlich vom Trainingszustand, dem Anteil der Muskelmasse und der Ernährung abhängig. (Auch werden sie bei aller Motivation nicht immer die Zeit für eine „ideale“ Trainingseinheit aufbringen können)

Auch die „Nachbereitung“ ist wichtig

Danach gehen Sie möglichst  noch mindestens eine halbe Stunde an frischer Luft zügig spazieren. Ihre Muskeln verbrennen dann mit optimaler Sauerstoffzufuhr die Fette aus den Fettdepots. Wenn Sie die Möglichkeit haben können Sie auch schwimmen gehen oder Rad fahren. Das schont den Stützapparat und trainiert die Kondition.

Wenn Sie Ihre Muskeln wieder genügend aufgebaut haben (Sie brauchen dabei kein Bodybuilding- Image aufzubauen) können Sie das Ausdauertraining steigern.

Das Ausdauertraining, auch aerobes (unter Sauerstoffbeteiligung) Training genannt, erhöht dann weiterhin die Bereitschaft des Körpers, Fette zu verbrennen, da die Fettverbrennung bzw. der Fettsäureabbau in den Muskeln zwingend Sauerstoff benötigt. So werden nach und nach immer mehr die Fettdepots geleert, vorausgesetzt Sie füllen Sie nicht mit doppelter Energiezufuhr mittels Nahrungs-und Genussmittel wieder auf.

Abnehmen mit Sport und gesunder Ernährung

Das heißt nicht, dass Sie hungern sollen, im Gegenteil, eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung unterstützt den Effekt sogar. Dazu gehören Obst – insbesondere Ananas, Grapefriut, Zitrone und alle Obst- sowie Gemüsesorten. Wenn Sie beim Abnehmen mit Sport viel Schwitzen, ist es wichtig, die Mineralien wieder aufzufüllen, die dadurch evtl. verloren gegangen sind. Mit dem, möglichst giftfreien, Obst, Gemüse und Mineralwasser gelingt dies gut. Spezielle Sportgetränke sind meist mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn Süßstoffe darin sind, sollten Sie das Geld lieber in Bio-Obst sinnvoller investieren.

Ohne Bewegung ist Abnehmen eigentlich kaum möglich, vor allem, es wäre wesentlich suboptimaler.  Studien haben ergeben, das Teilnehmer zweier Gruppen, eine mit Diät und Bewegungsprogramm, eine ohne Diät aber mit Bewegungsprogramm, gleich viel abnahmen, obwohl die Gruppe ohne Diät recht fettig aß.

Daraus folgert, dass das verstärkte Bewegen unabdingbar beim Abnehmen ist, Diäten aber überflüssig sind. Zum Abnehmen ist also Sport und Bewegung wichitger als jede Diät!

Bewegung hält gesund!

Die Bewegung ist, Untersuchungen zufolge, besonders bei älteren Abnehmwilligen sehr wichtig. Abnehmen mit Sport hält gesund! Denn fehlt sie, kann dies zu Herz- Kreislaufproblemen bis zum Herzinfarkt führen.

Jede Abnehmkur sollte ohnehin lieber langsam und nachhaltig durchgeführt werden. Gewaltkuren, auch mit Bewegen, schaden eher dem gesamten Organismus, Organe können nachgewiesenermaßen stark geschädigt werden.

Optimal ist Ihr Abnehmprogramm natürlich, wenn Sie eine gezielte Ernährungsumstellung mit Ihrem moderaten, stetig sanft gesteigerten und beibehaltenen, Bewegungsprogramm und einer mentalen Umstellung, verbinden.

Sie erreichen Ihr Zielgewicht so garantiert. Nur TUN müssen Sie es.

Sport und Bewegung kann also ein sehr wertvoller Baustein Ihrer Strategie zum gesund abnehmen sein.

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Abnehmen mit negativen Kalorien – ein Mythos geistert durch die Diätwelt

By admin / 10. November 2011

Abnehmen mit negativen KalorienAngeblich soll es Lebensmittel mit sogenannten „negativen Kalorien“ geben, die dann auf ganz magische Art und Weise die Fettdepots wegzaubern sollen. Aber wenn Sie sich vor Augen halten, dass alles, was existiert Energie ist, kann es kein Ding geben, das keine Energie, geschweige denn eine Minus-Energie im Sinne von Subtraktion hat. Schon gar kein Lebensmittel, dass ja selbst lebendige materialisierte Energie ist. Kann es also die negativen Kalorien geben?

Die negativen Kalorien, eine Milchmädchenrechnung?!

Die Rechnung, auf der dieser Mythos der negativen Kalorien beruht, ist die, dass bestimmte Lebensmittel im menschlichen Körper mehr Energie verbrennen sollen, als sie ihm zuführen. Die negativen Kalorien sind energetisch gesehen unmöglich. Zwar verbrauchen wir bei der Verstoffwechslung der Nahrung grundsätzlich Energie, doch das sind ca. 5 bis zu maximal 20% der aufgenommenen Energie laut Auskunft der Wissenschaft. Doch auch der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass 1+ 1 nicht = Minus wie viel auch immer ergeben kann. Selbst 1+ (-10%) würde nicht = – … ergeben. So kann es wohl kaum die negativen Kalorien geben.

Keine negativen Kalorien, aber trotzdem gesund

Die Empfehlungen der Lebensmittel, die angeblich die „negativen Kalorien“ besitzen, sind allerdings wirklich ganz gesund. Es handelt sich dabei meist um Sellerie, Gurke, Blattsalat, Karotte, Orange, Zitrone, Apfel, Ananas, Zucchini, Tomate usw., die natürlich tatsächlich den Stoffwechsel ankurbeln, weil sie viel Vitamine und Mineralstoffe haben, die wiederum Verdauungsenzyme anregen…, doch natürlich trotzdem eigene Energie haben, die größer ist als die benötigte Verdauungsenergie. Besonders beim Obst, dass Fruchtzucker enthält, also mehr Energie/ Kalorien, kann das wohl kaum im Minusbereich liegen. So werden die negativen Kalorien zur Fabel, obschon der Verzehr dieser Lebensmittel aus den anderen genannten Gründen natürlich sehr empfehlenswert ist.

Nahrungsmittel heißen  nicht umsonst  auch „Lebensmittel“, weil Sie u. a. uns die Energie zuführen, die wir zum Leben benötigen. Was würde wohl mit uns geschehen, wenn die Energie, die wir  zur Verarbeitung von Lebensmittel brauchen, größer wäre als das was wir bekommen?

Die“negativen Kalorien“ versus  der  negativen Energiebilanz

Was tatsächlich beim Abnehmen unterstützend helfen kann, ist eine negative Kalorienbilanz oder negative Energiebilanz genannt. Das bedeutet, dass Sie mehr Energie verbrauchen, und zwar durch geistige und körperliche Betätigung, als Sie durch Nahrungsmittel aufnehmen. Dann muss der Körper an die Reserven, also die Fettdepots. Bleibt die Kalorienbilanz negativ, hält der Fettverbrauch an. Doch diese Bilanz ist nur mit zusätzlicher gezielter Bewegung zu erreichen, außerdem nur mit ausgewogener Ernährung sinnvoll und gesund.

Dabei können die genannten Lebensmittel sehr gut helfen, denn z. B. Zitrone hilft, den ph-Wert auszubalancieren, da sie sehr basisch ist und der Übersäuerung des Körpers entgegenwirken kann. Die Ananas enthält sehr viel Enzyme und regt diese auch im Menschen an, so dass die Nahrung besser verarbeitet werden kann. Sie soll auch beim Fettabbau recht effektiv helfen. Alle Obst- und Gemüsesorten unterstützen Ihren Stoffwechsel und Ihre Entgiftung (sofern sie selbst giftfrei sind) und somit Ihre Gewichtsreduzierung.

Wenn Sie viel Gemüse und Obst essen, nehmen Sie ganz sicher ab. Doch achten Sie auf Ausgewogenheit und auf möglichst giftfreie Lebensmittel. Denn leider enthalten viele Gemüse- und Obstsorten aus dem konventionellen Handel noch Reste von Düngemitteln und Pestiziden.

Obst und Gemüse helfen beim Abnehmen, auch ohne die negativen Kalorien!

Abnehmen mit negativen Kalorien oder mit ObstNicht die angeblichen negativen Kalorien sind also von Belang,  sondern eine negative negative Energiebilanz. Wichtig ist beim Abnehmen außerdem, dass Sie nicht nur die Kalorienzufuhr drosseln, eine negative Energiebilanz dadurch erzielen, sondern dass Sie die Lebensmittel klug auswählen und zusammenstellen und sich verstärkt bewegen.

Die Bewegung macht aus der negativen Energiebilanz eine gesunde Energiebilanz, denn Sie wollen ja fit und nicht schlapp und schlaff sein. Und wenn Sie sich an solche grundlegenden Strategien und auch mental sich auf Ziel „Abnehmen“ konzentrieren brauchen Sie sich über angebliche negative Kalorien sowieso keine Gedanken mehr zu machen

Die negativen Kalorien anders betrachtet

Was eher als negative Kalorien betrachtet werden könnte, im Sinne von negativ für die Gesundheit, sind Weißmehlprodukte und Weißzucker (-Produkte), die ihrer lebendigen Energie, Ihre Vitalsoffe durch hoch technisierte Herstellungsverfahren beraubt wurden und daher nichts zu einer guten Ernährung oder einem guten Stoffwechsel beitragen können. Im Gegenteil, sie rauben dem Körper noch Vitamine und Mineralstoffe, da ihre Verstoffwechselung diese verbraucht, sie diese aber nicht zuführen. So ist es wesentlich sinnvoller, wenn Sie Ihr Augenmerk auf diese „negativen“ Kalorien richten.

Lassen Sie sich also von angeblichen negativen Kalorien nicht verwirren und ablenken, sondern verfolgen Sie Ihr Ziel, gesund abzunehmen mit einfachen, bewährten und wirksamen Strategien, wie z.B in unseren ähnlichen Artikelnnbeschrieben

Die Weleda AG – nachhaltiges Wirtschaften im Zeichen ganzheitlicher Verantwortung

Ein Gastbeitrag von Teresa Weichsel, Weleda AG, Schwäbisch Gmünd

Das natürliche Gleichgewicht des Ökosystems Erde wird durch die Aktivitäten des Menschen zunehmend gestört. Die Emission von Treibhausgasen – insbesondere CO2, das vor allem durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe, wie Kohle, Öl und Ergas freigesetzt wird – verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt und führt zu weltweiten Klimaveränderungen mit unabsehbaren Folgen, welche die Welt zunehmend in ein Ungleichgewicht bringt.

Wenn wir möchten, dass die Erde weiterhin Bestand hat, müssen wir unsere momentane Lebensweise reflektieren und ändern, um kommenden Generationen eine Welt zu hinterlassen, die sich ökonomisch, ökologisch und sozial im Gleichgewicht befindet. Denn: Diese drei Aspekte sind eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegeneinander (sogenannte Drei-Säulen-Konzeption der Nachhaltigkeit oder „three-bottom-line“).

Schlüsselbegriff Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist der neue Schlüsselbegriff – Erstmals verwendet wurde der Begriff in der Forstwirtschaft – der Gedanke ist es, nie mehr Bäume zu fällen, als nachwachsen können. Diese Idee einer überlegten Nutzung von endlichen Ressourcen und natürlichen Rohstoffen hat heutzutage mehr Aktualität denn je. Infolgedessen stehen auch Unternehmen aufgrund des klimatischen und des demographischen Wandels, der zunehmenden Ressourcen- und Trinkwasserknappheit und dem Verlust der biologischen Vielfalt vor neuen Herausforderungen.

Weleda, weltweit größter Hersteller von Arzneimitteln der anthroposophischen Therapierichtung und Naturkosmetika, ist ein exemplarisches Beispiel für ein Unternehmen, das sich seiner sozialen, ökonomischen und ökologischen Verantwortung bewusst ist. Die Unternehmensphilosophie ist geprägt von Achtsamkeit und Respekt gegenüber Mensch und Natur. Weleda bezieht nachhaltiges Handeln auf die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens und ist daher bestrebt, die Nutzung von Ressourcen kontinuierlich zu verbessern.

Biodiversität schützen – und schaffen

Extreme Wetterumschwünge haben Trockenheit, Stürme oder Überflutungen zur Folge, die nicht nur Existenzen zerstören und enorme Kosten verursachen, sondern teilsweise auch natürliche Lebensräume und Biotope unwiderruflich vernichten. Arten sterben aus. Die natürlichen Ressourcen werden von Jahr zu Jahr immer knapper – auf dem Weltmarkt explodieren teils die Rohstoffpreise, so dass in einigen Regionen der Welt wie beispielsweise in Zentralafrika ein regelrechter Kampf um Rohstoffe geführt wird. Nahezu 1000 natürliche Rohstoffe bilden seit neun Jahrzehnten die Grundlage für die  Weleda Produkte. Das Unternehmen ist unmittelbar von der biologischen Vielfalt abhängig, da es auf pflanzliche, qualitativ hochwertige Rohstoffe angewiesen ist – diesen Schatz zu bewahren und zu fördern, ist das Ziel der Rohstoffbeschaffung bei  Weleda, getreu dem Motto „Gesunde Vielfalt für gesunde Produkte“. Seit Mai 2011 ist das Unternehmen deshalb Mitglied der „Union for Ethical Biotrade“ (UEBT). Die Vereinigung für ethischen Biohandel sieht auch die Förderung und gerechte Verwendung der Biodiversität vor.

Vielfältige Pflanzenwelt und vitale Böden

Weleda Heilpflanzengarten und Erlebniszentrum

Der firmeneigene  Weleda-Heilpflanzengarten in Schwäbisch Gmünd-Wetzgau wird biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Auf 20 Hektar wachsen bei Weleda 260 verschiedene Pflanzenarten, von denen 180 für die Naturkosmetika und die Arzneimittel benötigt werden.  Weleda hat einen Bio-Anteil bei pflanzlichen Rohstoffen von 74 Prozent. Bis zum Jahr 2015 soll der Gewichtsanteil pflanzlicher Rohstoffe aus biologischem und biologisch-dynamischem Anbau auf mindestens 80 Prozent gesteigert werden. Beim biologisch-dynamischen Anbau wird die Natur als ein lebendiger Organismus betrachtet, der einen in sich geschlossenen Kreislauf darstellt. Aussaat und Ernte erfolgen nach den Rhythmen der Natur.

Bei dieser Anbaumethode ist Handarbeit wesentlich bei der Arbeit mit den Pflanzen. Die so gepflegten Böden und Pflanzen weisen eine große Biodiversität und Vitalität auf und sind kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Weil sich die natürliche Speicherfähigkeit der Böden im Gleichgewicht befindet, vermögen sie auch besser Trocken- oder starke Regenperioden zu tolerieren. Neuere Forschungen zeigen zudem, dass nachhaltig genutzten Böden eine Schlüsselfunktion bei der CO2-Neutralisierung zukommt. Biologisch aktiver Humus, der Pflanzenreste, Kompost und viele Kleinlebewesen enthält, verhält sich wie ein ausgleichender Schwamm: Er kann zum Beispiel in trockenen Regionen mehr Regenwasser speichern und gleichzeitig Erosion verhindern. Dies führt zu einer besseren Versorgung der Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen – und zu einer messbaren Absorbierung erheblicher Mengen CO2 in den Böden.

Im firmeneigenen Heilpflanzengarten gedeihen selbst unter Naturschutz stehende Pflanzen wie etwa Hirschzungenfarn oder Gelber Enzian. Jedes Jahr werden Forschungsarbeiten durchgeführt, um mindestens eine neue Pflanze aus ihrem Wildstandort in Kultur zu nehmen. Damit werden die Wildbestände der jeweiligen Pflanze geschont und der Bedarf des Unternehmens gesichert. Erfolgreich in eine Kultur überführt wurden bis jetzt beispielsweise Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Bärentraube, Augentrost, Tausendgüldenkraut und Meisterwurz.

Herausforderung an Unternehmen – Klimaneutral wirtschaften

Fotovoltaikanlage Weleda AG Schwäbisch Gmünd

Unternehmen haben häufig einen hohen Energieverbrauch. Aus diesem Grund hat Weleda die Installation neuer Fotovoltaikanlagen am Weleda-Standort Schwäbisch Gmünd veranlasst, die im Juli 2011 abgeschlossenen wurde. Auf einer Fläche von rund 800 m2 erbringen die Anlagen insgesamt eine Spitzenleistung von über 100 Kilowatt und einen jährlichen Ertrag von rund 100.000 Kilowattstunden. Der produzierte Strom wird überwiegend von  Weleda selbst verbraucht. Derzeit ist über ein Viertel der infrage kommenden Dachflächen am Standort Schwäbisch Gmünd bestückt.

Im Jahr 2010 hat Weleda eine gruppenweite Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet, welche die konkreten Ziele und Maßnahmen des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit für die kommenden fünf Jahre definiert. Die Installation der Fotovoltaikanlagen ist ein Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie, in der das Ziel der völligen Klimaneutralität bis 2015 festgeschrieben wurde. Erreicht werden soll dies über die Reduzierung des Energieverbrauchs, die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Kompensation von Treibhausgasemissionen. Insgesamt reduzierte sich der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen bei Weleda Deutschland seit 2007 um rund 67 Prozent. Ab 2012 wird das Unternehmen zehn Prozent seines Gasverbrauchs durch Biogas abdecken und weitere Dachflächen mit Fotovoltaikanlagen bestücken, um die Nutzung von erneuerbaren Energien weiter auszubauen.

Fairer Umgang mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden

Als Mitglied der „Union for Ethical Biotrade“ ist  Weleda die gerechte Verteilung der Erträge im Sinne des fairen Handels zwischen Verwendern und Ursprungsländern Weleda ein wichtiges Anliegen. Transparenz und kontinuierliche Kommunikation bilden die Basis verbindlicher und fairer Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Lieferanten. Die Etablierung langfristiger Anbauprojekte, die auf einer fairen Entlohnung, der Förderung von Frauen und der Balance von Familie und Beruf beruhen, sind Ziel und Grundlage der weltweiten Geschäftsbeziehungen von Weleda. Der feine Duft der Damaszener Rose verleiht den Produkten der  Weleda Wildrosenserie  ihre einzigartige Note.

Pionierprojekt in der Türkei

Weleda Rosenprojekt

Auf der Hochebene der türkischen Provinz Isparta hat der Naturkosmetikhersteller seit 2001 ein Pionierprojekt ins Leben gerufen, bei dem anfangs 30 Bauern ihre Betriebe auf nachhaltigen Bio-Rosenanbau umgestellt haben. Was als Initiative zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung begann, entwickelte sich im Verlauf der Jahre zu einer Partnerschaft mit Signalwirkung in der Region. Inzwischen setzen über 300 Bauern auf Bio-Rosenanbau, die Erntemenge ist auf 600 Tonnen Bio-Blüten jährlich gestiegen.

Zusammen mit dem Destillateur „Sebat“ ist es gelungen, das weltweit grösste Bio-Rosenprojekt zu realisieren: Ein Drittel der Welternte des begehrten Duftstoffs „Rose Absolue“ wird hier für Weleda ökologisch erzeugt. Die Bio-Anbaufläche wächst, die Felder und Pflanzen sind gesund, die Rosenbauern erhalten faire Preise und eine Abnahmegarantie für ihre hochwertigen Erzeugnisse. Weleda kann sich auf sie verlassen und hat eine sichere Versorgung mit Rosenöl und «Rose absolue».

Seit 2008 engagiert sich Weleda zudem aktiv für den Aufbau eines Dorfkindergartens. Das Unternehmen sieht kulturelle Vielfalt als inspirierende Kraft, zumal Weleda selbst in zahlreichen Ländern und Märkten weltweit v ertreten ist. Die dadurch entstandene kulturelle Vielfalt wird unternehmensweit als inspirierend erlebt. Die Mitarbeitenden haben Einblick in die Betriebsabläufe und -strukturen und übernehmen Verantwortung für ihre Aufgaben, da der Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden partnerschaftlich ist. Das Engagement aller Mitarbeitenden bildet die Innovationsquelle für die Unternehmensentwicklung.

Nachhaltiger Konsum für eine bessere Zukunft

In der Vergangenheit wurden von der Politik verschiedene Ziele und Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung definiert, aus denen sich neue Anforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft ergeben. Als Reaktion darauf stecken sich viele Unternehmen im Rahmen ihrer Unternehmensstrategie Ziele im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) und legen CSR-, Umwelt- oder Nachhaltigkeitsberichte vor, um ihr Handeln nachvollziehbar zu dokumentieren.  Weleda ist seinen Anspruchsgruppen gegenüber um ein Höchstmaß an Transparenz bestrebt; seit 1997 ist der Standort Deutschland nach ISO 14001 zertifiziert und im Jahr 2000 veröffentlichte das Unternehmen als eines der ersten in Deutschland einen Nachhaltigkeitsbericht. Als „vorbildhaftestes Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit“ zeichnete die Utopia Stiftung 2009 Weleda gleich doppelt aus: mit dem Preis der Expertenjury und dem Publikumspreis. Die Auszeichnungen bestärken das Unternehmen darin, seine Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit weiter auszubauen und fortzuführen.

Jeder Einzelne ist gefragt

Dass diese Bemühungen wirtschaftlicher Unternehmen für eine nachhaltigere und damit bessere Welt noch ausbaufähig sind, steht fest. Wichtig jedoch ist, dass jeder Einzelne von uns seinen Beitrag leisten kann, indem wir uns beispielsweise kritisch mit unserem Energieverbrauch auseinandersetzen und im besten Fall auf [intlink id=“738″ type=“post“]zertifizierten Grünstrom[/intlink] oder erneuerbare Energien generell umstellen. Ein Modell zur Berechnung des eigenen Verbrauchs ist zum Beispiel der Ökologische Fußabdruck, der alle Ressourcen, die wir durch unseren Lebensstil in Anspruch nehmen, berücksichtigt. Neben Ressourcennutzung und –verbrauch spielt der eigene Konsum die vielleicht größte Rolle. Wir als Endverbraucher zeichnen ebenso verantwortlich für eine nachhaltigere Welt.

Wir entscheiden jeden Tag an der Ladentheke durch den Kauf bestimmter Produkte mit, wie sich die Welt entwickelt und in der Zukunft aussehen wird. Indem wir Erzeuger und Hersteller bevorzugen, die sozialverträgliche und umweltschonende Standards berücksichtigen, mehr regionale Erzeugnisse und Waren aus [intlink id=“1256″ type=“post“]Bio-Qualität[/intlink] sowie aus fairem Handel kaufen, Herstellungsprozesse und –verfahren hinterfragen und ein Augenmerk auf unseren Energieverbrauch haben, tragen wir bereits ein gutes Stück zu einer Welt bei, die auch für kommende Generationen lebenswert ist.

Neugierig geworden? Hier finden Sie weiterführende Informationen:

 Homepage Weleda

 Entdeckungsreise durch die Weleda-Anbauwelten

 Informationen über das Engagement von Weleda im Bereich Nachhaltigkeit

Kennen Sie schon den Nachhaltigkeitsrat?

Der Rat wurde im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

Besonders Empfehlenswert: Das Projekt  Der Nachhaltige Warenkorb

 Broschüre Der Nachhaltige Warenkorb zum Download

Passt dein Fuß auf diese Erde? Mit dieser Initiative können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck berechnen

 www.footprint-deutschland.de 

Noch nicht genug?

Das  Lexikon der Nachhaltigkeit informiert über Politik, Wirtschaft und Finanzen

Bildnachweis:
Bild 2: Die 20 Hektar des firmeneigenen Heilpflanzengarten in Schwäbisch Gmünd-Wetzgau werden biologisch-dynamisch betrieben. Bild ⓒ Weleda AG Schwäbisch Gmünd, Zoodesign Svenja Riedel
Bild 3: Erneuerbare Energien bei Weleda: Die Fotovoltaikanlage am Standort Schwäbisch Gmünd bringt insgesamt eine Spitzenleistung von 77 Kilowatt. Bild ⓒ Weleda AG Schwäbisch Gmünd“
Bild 4: Die Damaszener Rosen, die der Wildrosenserie ihre einzigartige Note verleihen, stammen aus der Region Isparta in der Türkei. Dort hat Weleda 2001 ein Pionierprojekt ins Leben gerufen, bei dem 300 Bauern ihre Betriebe auf nachhaltigen Bio-Rosenanbau umgestellt haben. Bild ⓒ Weleda AG Schwäbisch Gmünd, Michael Peuckert“

Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea) – Mittel bei Grippe?

Echinacea - Mittel gegen Grippe Zur Übersicht der Produkte mit Zistrose (Cistus Incanus) hier klicken >>
Der renommierte Professor James B. Hudson, in Vancouver, Kanada, hat interessante Studien zur Wirkung des roten Sonnenhutes (Echinacea purpurea) bei Grippe durchgeführt und veröffentlicht.
Daraus ergeben sich neben den schon bekannten, das Immunsystem anregenden Wirkungen des roten Sonnenhutes, weitere höchst interessante Aspekte, vor allem zum Grippeschutz.

Dr. Hudson weist darauf hin, dass wir inzwischen auch ein ganz anderes Verständnis über das Immunsystem des Menschen erlangt haben. Das Immunsystem ist zwar einerseits sehr stark und wirksam gegen Krankheitserreger und andere Schädlinge, kann aber andererseits, und das sehr häufig, zu  Überreaktionen den bekannten Grippe-Symptomen führen. Zu diesen Symptomen zählen nicht nur akute Schleimbildung, Kopfschmerz, übermäßiges Fieber, die so genannte proinflammatorische Antwort- das heißt Entzündungen mit den daraus resultierenden entzündlichen Vermittlern, den so genannten Cytokinen. Hier greift der rote Sonnenhut ein.

Die Grippe als Überreaktion

Oft ist jedoch diese Vermittlung zu intensiv beziehungsweise führt zu übermäßigen Entzündungen bis hin zu Auto-Immunschädigungen, all das mit grippeähnlichen Symptomen. Auch allergische Reaktionen, als übermäßige Antwort des Immunsystems, fallen unter anderem in diesen Bereich. Diese Vermittler sind schon lange vorher aktiv, bevor die Antikörperbildung tatsächlich stattfindet. Im Labor wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine Intervention mit dem roten Sonnenhut genau in diese Schnittstelle eingreift, und somit übermäßigen Entzündungen und Überreaktionen, die bekannten Grippe Symptome, verhindert beziehungsweise mildert.

Auch moderne Antivirenmittel haben beim roten Sonnenhut abgeschaut

Übrigens ist dies genau der Entwicklungsansatz bei denen sich im Moment die Entwicklung neuer Antivirenmittel und der bekannten Grippe Mittel wie Tamiflu befindet, die jedoch bis zur Markteinführung oftmals noch circa 10 Jahre benötigen. Diese Intervention des roten Sonnenhutes geschieht jedoch bei gleichzeitiger Stärkung des Immunsystems, was die besonders wertvolle Wirkung roten Sonnenhutes deutlich macht. Der rote Sonnenhut bewirkt im Körper die starke Verbreitung von Immunzellen und Stärkung ihrer Funktionen. So hat die Grippe keine wirkliche Chance.

Die genaue Wirkung des Roten Sonnenhut bei Grippe ist noch nicht vollständig entschlüsselt

Allerdings ist die genaue Art der Wirkung, vor allem bei Grippe, noch nicht vollständig wissenschaftlich entschlüsselt. Auf jeden Fall sorgt der rote Sonnenhut für die sehr schnelle Milderung der Entzündungen, der Grippe Symptome und sorgt für eine beschleunigte Heilung.

Selbst lebensbedrohliche Grippe kann mit dem roten Sonnehut im Zaum gehalten werden

Die gute Nachricht ist außerdem: Der pathogene, also lebensbedrohliche, Effekt, der gelegetlich auch bei gesunden Leuten durch solche Krankheiten wie hervorgerufen werden kann, der eben hauptsächlich durch die übermäßige Absonderung der proinflammatory Cytokine, den so genannten cytokinen Sturm entsteht, kann durch den roten Sonnenhut verhindert beziehungsweise gemildert werden. Das erklärt, warum der therapeutische Effekt des roten Sonnenhutes bereits eintritt, obwohl die Arbeit des Immunsystems gerade erst beginnt, den Virus einzudämmen. Die Echinacea war übrigens während der Pandemie 1918, das Mittel der ersten Wahl, das nordamerikanische Ärzte erfolgreich einsetzten.

Präparate auf Basis von Rotem Sonnenhut (Echinacea) sind in jeder Apotheke erhältlich oder
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