Homöopathische Mittel bei Verstopfung

By admin / 6. Dezember 2013

Verstopfung-Homöopathie_1553731_400x267Es gibt einige homöopathische Mittel, die bei Verstopfung eingesetzt werden können.
Allerdings geht es bei homöopathischen Mitteln weniger um einzelne Symptome, als mehr um die gesamte Symptomatik und die Konstitution des Patienten.

Deshalb kann ein homöopathisches Mittel nicht allein aufgrund des Symptoms Verstopfung ausgewählt werden, sondern es müssen weitere Begleitumstände zur Wahl des geeigneten Mittels herangezogen werden. Je größer die Zahl der zutreffenden Gesichtspunkte ist, desto passender ist das ausgewählte Mittel.
Generell sollten im Rahmen einer homöopathischen Selbstmedikation nur niedrige Potenzen bis D 12 angewendet werden und jeweils nur ein Mittel.

Beim Einsatz von homöopathischen Mitteln kommt es zuweilen zu der so genannten „Erstverschlimmerung“. Sie können daraus schließen, dass das Medikament richtig ist, jedoch die Stärke oder die Dosierung evtl. geändert werden muss.

Schüssler-Salze

Dr. Schüssler entdeckte, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht des Mineralhaushalts in den einzelnen Zellen verursacht würden. Mineralsalze, in konzentrierter Form eingenommen, finden nicht den Weg in die einzelnen Zellen. Deshalb übernahm Dr. Schüssler die Idee der Potenzierung von Substanzen aus der Homöopathie. So können Sie Ihren Körper unterstützen, das gestörte Gleichgewicht zu regulieren und die Zelle erlangt wieder ihre volle Funktionsfähigkeit.

Schüssler-Salz Hauptmittel:

  • Schüssler-Salze Nr.3, Ferrum phosphoricum D12
    Einnahme: 3x tägl. 2-3 Tabl. im Mund zerg.lassen
    Auch als Lotion oder Salbe äußerlich zur Anregung der Peristaltik einreiben.
  • Schüssler-Salze Nr.2, Calcium phosphoricum und
    Schüssler-Salze Nr.11, Silicea
    Darmperistaltik anregen, auch bei Mastdarmschwäche
    Einnahme: im tägl.Wechsel 3x tägl. 2-3 Tabl.
  • Schüssler-Salze Nr.9, Natrium phosphoricum D6
    wenn verstopft und gegen saures Aufstoßen
    Einnahme: 3x tägl. 2-3 Tabl.
  • Schüssler-Salze Nr.10, Natrium sulfuricum D6
    bei zu großer Trockenheit
    Einnahme: 3x tägl. 2-3 tabl. im Mund zergehen lassen.
    (zusätzlich wirkt dieses Schüssler-Salz ausscheidend)
  • Schüssler-Salze Nr.5, Kalium phosphoricum D6
    bei Hektik und Stress oder bei der typischen Verstopfung auf  Reisen
    Einnahme:
    4x tägl. 2-3 Tabl.
    gern in Kombination mit Schüssler-Salze Nr.7 Magnesium phoshoricum D6.

Homöopathische Einzelmittel bei Verstopfung

Sulfur (Schwefel – vulkanischen Ursprungs)

Sulfur wird bei Verstopfung, Durchfall, Hämorrhoiden, Juckreiz am After, bei Leberstörungen und Hautproblemen genommen. Es hilft auch bei Hautproblemen und Neurodermitis

Einnahme:
individuell, in Absprache mit der/m Therapeutin/en, Apotheker/in

Bryonia, die Zaunrübe (eine Kletterpflanze)

Bei körperlicher und „psychischer“ Verstopfung (nach Ärger) (Migränemittel)
Auch bei Magenschmerzen, Magen-Darm-Krämpfe, Blähkolik und Lebererkrankungen
Einnahme:
individuell, in Absprache mit der/m Therapeutin/en

Nux vomica (Brechnuss, Krähenauge)

Nux vomica ist eines der wichtigen homöopathischen Medikamente, das in eine Haus- und Reiseapotheke gehört. Es kann vielseitig eingesetzt werden – besonders bei Verstopfung, auch verstopfter Nase, Erkältung, Reisekrankheit, Übelkeit und Kater, auch bei Aufstoßen, Blähungen, verdorbenem Magen, Gastritis, nervösem Magen (nach Genussmittelmissbrauch), Pankreasbeschwerden und sogar bei Magen-Darm-Geschwüren.
Einnahme:
individuell, in Absprache mit der/m Therapeutin/en bzw. nach Packungsbeilage

Digestodoron Dilution
Engelsüßblätter, Wurmfarnblätter, Scolopendriumblätter, Weidenblätter

Es regt die rhythmischen Abläufe im Verdauungstrakt nachhaltig an und stellt bei längerfristiger Einnahme das rhythmische Gleichgewicht wieder her. Es reguliert so die Verdauungstätigkeit und ist dafür geeignet, die allgemeine Neigung zu Magen-Darm-Problemen zu verringern. Es hilft gleichermaßen bei Durchfall und Verstopfung, ist auch für kleine Kinder gut geeignet und wirkt zuverlässig und relativ schnell (zwischen 3 und 12 Stunden).
Einnahme:
Tropfen oder Tabletten, individuell, in Absprache mit der/m Therapeutin/en bzw. nach Packungsbeilage

Bildnachweis: © Tobias Kaltenbach -  panthermedia.net

Hausmittel gegen Mundgeruch

By admin / 27. November 2013

Hausmittel-Mundgeruch
In unserer Serie zu Sofortmaßnahmen als Abhilfe bei Mundgeruch gehen wir in diesem Beitrag auf verschiedene Hausmittel und Nahrungsmittel ein.

Kräuter
Hilfreich bei Mundgeruch sind frische Kräuter wie Petersilie, Pfefferminz, Thymian, Majoran oder Salbei. Das Kauen von frischen Blättern hilft nicht nur kurzfristig. Die enthaltenen Wirkstoffe tragen auch langfristig zur Wiederherstellung oder zur Erhaltung eines gesunden Milieus in der Mundhöhle bei.
Da Sie ja sowieso viel trinken sollten, können Sie zusätzlich auch Teezubereitungen dieser Kräuter zu sich nehmen.
Sehr hilfreich ist auch Nelkenwurztee.
Bei entzündlichen Vorgängen in der Mundhöhle hilft eine Abkochung von Abbisswurzel oder Fichtenabsud (3 Teelöffel junge Nadeln und Zapfen zerkleinert auf eine Tasse kaltes Wasser, 12-24 Stunden stehen lassen, langsam erwärmen, wieder stehen lassen, abseihen).
Auch das Kauen von Wacholderbeeren, Gewürznelken und Ingwer sind hilfreich. Chlorophyll, der Stoff, der Blättern die grüne Farbe verleiht, neutralisiert ebenfalls strenge Gerüche. Das Blattgrün verringert die Aktivität eiweißspaltender Enzyme. Chlorophyll ist in den frischen Kräutern (s.o.) enthalten, aber auch in Form von Kaudragees erhältlich.

Nahrungsmittel
Wenn der Mund zu trocken ist und dadurch Mundgeruch entsteht, kann Zitrone für mehr Speichel sorgen. Hierzu träufeln Sie einfach wenige Tropfen auf die Zunge und spülen mit einem Glas Wasser nach.

Speziell können auch rohe Karotten und Sellerie helfen, einen frischen Atem zu erhalten. Dies ist teils bedingt durch die intensive mechanische Selbstreinigung des Mundraums beim Kauen des rohen Gemüses.
Auch der regelmäßige Verzehr von Naturjoghurt wirkt sich positiv aus. Eine japanische Studie belegt, dass damit der Schwefelwasserstoffgehalt des Atems um 80% sinkt. Diese Schwefelverbindungen sind ja maßgeblich an der Entstehung des Mundgeruchs beteiligt. Die im Joghurt enthaltenen Milchsäure-Bakterien begünstigen ein ausgeglichenes bakterielles Milieu und halten so die Ausbreitung der Geruch bildenden Bakterien in Schach.

Honig wirkt bei Haut- und Schleimhautentzündungen sowie bei Wunden heilungsfördernd. Auch soll Honig das Wachstum günstiger Bakterien fördern. Der Honig sollte aber dafür aber bester Qualität sein, am besten direkt vom Imker sein.
Durch die Milchsäuregärung von Sauerkraut wird bei dessen Verzehr die Mund-und Darmflora positiv beeinflusst und kann somit den Mundgeruch hemmen. Hierfür sollte Sauerkraut im rohen Zustand in kleinen Portionen verzehrt werden.

Tomatensaft kann Mundgeruch neutralisieren.

Weitere Tipps gegen Mundgeruch

Durch Heilerde werden Bakteriengifte im Darm und in der Speiseröhre gebunden und anschließend auf natürliche Weise ausgeschieden. Heilerde kann auch mit gutem Erfolg als Mundspülung verwendet werden.

Werden Bierhefezellen vor dem Schlafengehen auf die Zunge gestreut, können die Schwefelverbindungen nach etwa einer Woche fast vollständig vermindert werden. Auch der Zungenbelag wird dadurch reduziert und Mundgeruch bekämpft.

Lutschpastillen und Kaugummis sind ohne längere und tiefergreifende Wirkung, sondern sie überdecken den Mundgeruch nur mit verschiedenen Duftstoffen. Doch immerhin regen sie den Speichelfluss an und unterstützen damit die mechanische Selbstreinigung im Mundraum.
Wirkungsvoller sind Mundhygiene-Kaugummis mit Zinkzusatz oder mit Teebaumöl und Grünem Tee, die auch die Geruchsneubildung hemmen können.
Ein weiterer Geheimtipp als wirksames Mittel, nicht nur für den Mund, ist Kaugummi aus ölhaltigem Weihrauch-Luban. Dabei wird eine bestimmte Sorte Weihrauch (naturbelassen) gekaut. Die Masse löst sich langsam auf oder wird ausgespuckt. Wissenschaftler im Chemielabor der Technischen Universität München haben den Inhalt von Weihrauch untersucht und mehrere hochwirksame Substanzen gefunden, die besonders gut gegen Entzündungen, Rheuma, Bronchitis, Asthma, Gicht, Arthritis und Darmentzündungen helfen.

Sonderfall Knoblauch- und Zwiebel(mund)geruch

Diese Form von Mundgeruch stellt keine Form von chronischem Mundgeruch dar, da er nur in Zusammenhang mit dem Verzehr dieser Lebensmittel auftritt.
Da dieser Geruch zudem über die Lungen und die gesamten Körperporen verströmt wird, hilft hier eigentlich nur abwarten. Das Kauen von Petersilie oder ein Glas Milch nach dem Essen kann etwas Abhilfe schaffen. Auch durch Mundhygiene, Spülungen oder Kaugummis kann er – aber nur kurzfristig – überdeckt werden. Eher ist ein gutes Parfüm zur „Überschleierung“ geeignet.
Beschleunigt werden kann der über den ganzen Körper stattfindende Ausdünstungsvorgang durch Schwitzen. Sowohl ein Saunagang als auch körperliche Aktivität kann hier hilfreich sein.
Wenn Sie gern Zwiebelgewächse oder Knoblauch zu sich nehmen, sollten Sie diese wegen des dadurch verursachten Mund- und Körpergeruchs aber nicht vom Speiseplan nehmen. Dazu sind ihre langfristigen gesundheitlichen Vorzüge (z. B. Stärkung des Herzens) viel zu groß.
So können z. B. bereits 1-2 Knoblauchzehen täglich Arterienverkalkung und hohem Blutdruck vorbeugen. Außerdem beugen sie Gärungen und Blähungen vor und stärken sämtliche Verdauungsorgane sowie das Immunsystem. Ebenso sind diese Gewächse ausgezeichnete Bakterienkiller. Dazu kommt eine durchblutungsfördernde und entgiftende Wirkung. Bei chronischem Mundgeruch sind Zwiebeln und Knoblauch daher langfristig sogar eher hilfreich.
Zusatztipp: Bei Heiserkeit und Husten, die oft auch Mundgeruch verursachen, gibt es ein wirksames altes Hausmittel mit Zwiebel: Die Zwiebel müssen Sie hacken oder schneiden, mit Honig übergießen und einige Zeit stehen lassen. Wenn sich Saft gebildet hat, können Sie diesen löffelweise einnehmen bzw. verabreichen

Sonderfall Rauchermundgeruch

Gegen Mundgeruch durch Rauchen hilft natürlich am besten, mit dem Rauchen aufzuhören. Da mit jeder Zigarette das Problem immer wieder von neuem verursacht wird, können Sie höchstens die Symptome bekämpfen, das eigentliche Problem aber nicht loswerden.
Rauchen fördert übrigens auch die Übersäuerung des Körpers und kann somit auch für „normalen“ Mundgeruch sorgen.
Wenn Sie (noch) nicht mit dem Rauchen aufhören können oder wollen, können Sie nur gegen die Symptome angehen. Dazu sind alle Maßnahmen hilfreich, die zur Bekämpfung von Mundgeruch hier angeführt wurden. Abzuraten ist jedoch von so manchen speziellen Raucher-Zahncremes, denn diese enthalten häufig Stoffe, die wie Schmirgelpapier wirken und den Zahnschmelz – gerade bei längerer Verwendung – schädigen können.
Wenn Sie das Übel an der Wurzel packen wollen, also mit dem Rauchen aufhören.

Natürliche Abführmittel bei Verstopfung – nur eine Notlösung

By admin / 24. November 2013

natürliche AbführmittelIm diesen Beitrag zum Thema Darmverstopfung betrachten wir eine Auswahl an natürlichen Abführmitteln und deren Wirkungsweise. Nehmen Sie  aber  auch solche Abführmittel keinesfalls einfach wahllos ein. Für eine schnelle Abhilfe kann der Einsatz von Abführmitteln manchmal notwendig und sinnvoll sein. Wenn möglich sollten Sie aber immer den Vorzug anderen Maßnahmen geben, die auf der Ursachenebene ansetzen oder auf  Hausmitteln zurüchgreifen.

Wenn Sie im Ausnahmefall auf Abführmittel zurückgreifen, sollten Sie die genannten pflanzlichen Abführmittel bevorzugen. Aber auch diese pflanzlichen Mittel sind keine Dauerlösung. Wenn Sie diese Mittel ständig einnehmen, wird Ihr Darm immer noch träger und verlernt eigenständig zu arbeiten. Sie lähmen Ihre Verdauungstätigkeit und Sie müssen die Dosis immer weiter erhöhen und werden sozusagen abhängig von diesen Mitteln.
Sehen Sie daher auch pflanzliche und natürliche Abführmittel immer nur als akute, kurzfristige, möglichst einmalige Notfallmedizin.

Mikrobiologisch wirksame Laxanzien (Abführmittel)

Milchzucker
Er wird als auch Sandzucker, Lactose oder Laktose bezeichnet (abgeleitet aus dem lat. lac, lactis (Milch) und der Endung -ose (Zucker)) Es ist der in Milch und Milchprodukten enthaltenen Zucker (Gehalt: 1,5–8 %)
Er saniert die häufig geschädigte Darmflora zusätzlich. (Auf Verträglichkeit testen!)
Einnahme: Wird meist als (leicht süßes)Pulver in Getränke oder Speisen gerührt, Dosierung siehe Packungsbeilage.

Lactulose, auch Laktulose
Dies ist ein synthetisches Disaccharid (Zweifachzucker), bestehend aus D-Galactose und Fructose, das durch Isomerisierung (chemische Modifikation) aus Lactose (Milchzucker, siehe oben) gewonnen wird.
Nicht zu verwechseln ist Lactulose mit Lactose, dem eigentlichen (natürlichen) Milchzucker, der sich aus Galactose und Glucose zusammensetzt und im Unterschied zu Lactulose verwertet werden kann (wenn keine Lactoseintoleranz besteht). So erklärt sich auch die Verwendung der Lactulose als osmotisches Laxans (Abführmittel). Da der Zucker im Darm nicht aufgenommen werden kann, lässt er durch Bindung von Wasser das Darmvolumen zunehmen. Dies führt zu einem weichen Stuhl. Zusätzlich begünstigt er darmfreundliche Bakterien und reduziert die Ammoniakkonzentration in Darm und Blut. Er wirkt gut entgiftend, auch für die Leber.
Einnahme:
Wird meist als Sirup verabreicht, Dosierung probieren, siehe Deklaration.

Anthrachinone – Abführmittel im eigentlichen Sinne

Sie gelten als Laxanzien , weil ihr Wirkungs-mechanismus nicht physikalisch bedingt ist, sondern chemisch. Sie sind dickdarmwirksame, neuromuskuläre, motilitätssteigernde und die Darmschleimhaut reizende Mittel. Durch die Reizwirkung kommt es zu einer erhöhten Freisetzung von Histamin und Prostaglandin.

Dies führt zu einer gesteigerten Flüssigkeits- und Elektrolytsekretion in den Darm und zu einer Hemmung der Flüssigkeitsresorption aus dem Dickdarm. Als Folge gelangt mehr Wasser in den Darm, die Verfestigung des Kotes entfällt und er wird aufgeweicht. Die Stuhlabgabe wird erleichtert, die Verweildauer verkürzt.

Am verträglichsten unter den Anthranoiddrogen sind solche aus Rhabarberwurzeln und Faulbaumrinde, Aloeextrakte, Sennesblätter, Sennesfrüchte, Nussblätter .

Einnahme:
Meist als Tee oder Riegel. Die Dosierung bitte individuell einstellen: Die geringste, mit der noch ein weicher, geformter Stuhl erzielt werden kann ist die richtige Dosis. Da die Wirkung nach ca. 8-10 Stunden eintritt, bei Nussblättertee manchmal auch schneller, besser abends einnehmen.
Achtung:
Nur zur Kurzzeitanwendung geeignet!! Bei Langzeitanwendung Gefahr der Gewöhnung des Darmes an die Laxanzien mit nachfolgender Darmatonie und Verstärkung der Verstopfung, was zu dem bekannten Teufelskreis führt!

Zeolith (Heilerde)
Es handelt es sich um ein natürliches Mineraliengemisch vulkanischen Ursprungs. Zeolith wird auch als Heilerde bezeichnet, welche seit über 3000 Jahren als Heilmittel wohlbekannt ist. Zeolithe sind Ur-Mineralien für Heilung und Wachstum und un-erlässlich für den Zell- und Gewebeaufbau im men-schlichen Organismus. Es besteht aus über 34 Mineralien. Eine Hauptrolle für den menschlichen Körper spielt das Mineral Silizium, welches im Organismus das wichtigste Steuerungsmineral ist. Silizium kann als das Ver-jüngungselement bezeichnet werden.
Die Entgiftung findet extra- und intrazellulär statt! Zeolith funktioniert als vielseitiger Bioregulator z. B. von Mineralien-haushalt, Zellen, Nerven, Kreislauf und speziell der Verdauung. Da es die Dehydrierung verhindert, antibakteriell, antiviral, antimykotisch und entsäuernd wirkt, kann es die Darmflora wieder aufbauen.
Einnahme:
Feingeriebenes Pulver mit dem Löffel und Flüssigkeit einnehmen. Eine Überdosierung ist nicht möglich, da Zeolith nur dann im Körper wirkt, wenn seine Hilfe benötigt wird. Ein Zuviel wird ausgeschieden.

Rizinusöl

Rizinusöl, ein uraltes Heilmittel für viele Krankheiten, wird grundsätzlich wie alle anderen fetten Öle durch die Galle und das Pankreassekret in eine Fettsäure, hier die Ricinolsäure, und Glycerin gespalten, jedoch aktiviert die Ricinolsäure im Gegensatz zu allen anderen Fettsäuren die im Dünndarm passiv vorhandenen Histamine, wodurch der gesamte Darminhalt hinausbefördert und damit der enterohepatische Kreislauf unterbrochen wird. Dadurch können Sie eine einzigartige starke Entgiftung, besonders von Schwermetallen, Ihres Körpers erreichen.
Aber sehr wichtig ist: Sie müssen sehr viel trinken! Sie sollten möglichst die Gifte mit z. B. Chlorella, Klettenwurzel, Löwenzahnwurzel binden
Einnahme:
1 -2 Esslöffel (ca. 10 – 30 ml) Rizinusöl aus der Flasche
.

Der Geschmack von Rizinusöl ist nicht sehr angenehm. Wenn Sie damit überhaupt nicht klar kommen, empfiehlt sich daher auf eine Kapselform zurückzugreifen. Die abführende Wirkung von Rizinusöl setzt nach ungefähr 2 – 4 Stunden ein.
Achtung beim Verzehr von Rizinus!
 Auf gar keinen Fall darf Rizinusöl zur ständigen Stuhlregulierung im Alltag gebraucht werden! Dies führt zu starken gesundheitlichen Problemen, da es zu einem erhöhten Verlust von Wasser und Elektrolyten, insbesondere Kalium kommt. Eine verminderte Kaliumkonzentration kann wiederum zu Darmträgheit, Muskelschwäche und zu Problemen im Bereich des Herzens führen.

Glaubersalz (Natriumsulfat)

Es ist extrem bitter im Geschmack und wirkt sehr radikal im Magen-Darm-Trakt.
Das Glaubersalz beginnt nach ca. 30 – 90 Minuten zu wirken. Es durchrieselt innerhalb von 6 – 8 Stunden den gesamten Verdauungsapparat und reinigt ihn dabei.
Wenn Sie eine leichte Neigung zu Kopfschmerzen oder mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zu kämpfen haben sollten Sie lieber überhaupt gar kein Glaubersalz verwenden, sondern auf jeden Fall auf eine mildere Abführmethode zurückgreifen.
Einnahme: 1 – 3 gehäufte Teelöffel Glaubersalz in 200 – 250 ml lauwarmem Wasser gut auflösen lassen, am besten schon am Vorabend mit ein bisschen Wasser ansetzen.

Kein natürliches Mittel in dem Sinne aber da es oft empfohlen und verwendet wird:
Macrogol (Polyethylenglykol)

Auch dieses Präparat bindet Wasser im Darm, wirkt deshalb nur bei ausreichender Trinkmenge, hat aber den Vorteil einer weitgehenden Geschmacksfreiheit, führt nicht zu Blähungen, nicht zu Abhängigkeit. Es wird oft zur Vorbereitung bei gastroenterologischen Untersuchungen zur Reinigung des Darmes eingesetzt, zunehmend auch bei chronischer Verstopfung.

Einnahme
Wird in Flüssigkeit gelöst eingenommen. Vorsichtige individuelle Dosierung!
Besonders aufmerksam müssen jedoch Menschen sein, die Begleiterkrankungen wie Niereninsuffizienz und Herzinsuffizienz aufweisen, die unter einer Therapie mit Diuretika oder Antidepressiva (SSRI) stehen, weil hierbei eine Neigung zur Hyponatriämie besteht, und außerdem solche, die im Rahmen der Abführmaßnahmen mehrfach erbrechen. Unter einer Hyponatriämie versteht man einen zu niedrigen Natriumspiegel im Blut, der u. a. bis zum Koma führen kann.

© Joachim Opel / kapanthermedia.net

Abhilfe bei Verstopfung – einfache Hausmittel

By admin / 21. November 2013

Leinsaat-Hausmittel-bei Verstopfung_5930937Natürliche Füll- und Quellmittel gegen Verstopfung

Füll- und Quellmittel wie Floh- oder Leinsamen sind als schnelle Abhilfe bei chronischer Verstopfung die Mittel der ersten Wahl. Sie gelten nicht als eigentliche Abführmittel, sondern als stuhlregulierend und sind auch für die Langzeitanwendung geeignet. Unter Aufnahme von Wasser quellen sie auf ein Vielfaches ihres ursprünglichen Volumens im Darm auf und vergrößern dadurch das Volumen des Darminhaltes. Durch die folgende Darmwanddehnung und Reizung wird die Defäkation reflektorisch in Gang gesetzt.

Leinsamen
gelten als Quell- und Gleitmittel gleichzeitig. Sie überziehen die Darmschleimhaut mit einem schützenden Film und werden auch zum Schutz der geschädigten Darmschleimhaut eingesetzt, weil vermutlich auch Karzinogene an Leinsamen gebunden werden. Der Leinsamen soll im Darm quellen, damit ein optimaler Dehnungsreiz entsteht.

In der Tasse vorgequellter Leinsamen übt zu wenig Druck auf die Darmwand aus. (Bei Gastritis dagegen lässt man die Samen in der Tasse quellen.) Ganze bzw. aufgebrochene Samen sollten Sie bevorzugen, weil geschrotete Samen innerhalb 1 Woche ranzig werden und die Darmwand zusätzlich reizen können!
Wichtig ist: mit genügend Flüssigkeit einnehmen, sonst erreichen Sie das Gegenteil!
Einnahme: täglich 1- 2 Esslöffel voll mit mindestens einem Glas Flüssigkeit pro Löffel, z. Bsp. einmal früh und einmal abends

Indischer Flohsamen – Ispaghul-Samen – Plantago ovata
Die Samenschalen des indischen Flohsamens besitzen ein sehr starkes Quellvermögen und haben die Eigenschaft ein Gel zu bilden, das sich um das 40-fache vergrößert und die Darmwand schmiert, den Stuhl weich macht und so helfen kann, eine Verstopfung zu lösen. Sie gelten als besonders reizarm und werden bei chronischer Obstipation bei einem empfindlichen Darm eingesetzt. Sie lösen eine Verstopfung mild.
Einnahme: Hier gilt für die Dosierung: Ausprobieren, Packungsbeilage beachten
Wichtig ist: mit sehr,sehr viel Flüssigkeit einnehmen, sonst erreichen Sie das Gegenteil!

Getrocknetes Obst
Pflaumen, Feigen oder Aprikosen
Einnahme: Den besten Effekt erreichen Sie, wenn Sie sie am Vorabend einweichen und morgens zum Frühstück essen.
Die Wirkungsweise ist ähnlich wie bei Leinsamen.

Weizenkleie
(Wenn Sie keine Glutenunverträglichkeit haben)
Einnahme: Beginnen Sie mit 1 Esslöffel täglich, dann an den Folgetagen auf 3 bis 4 Esslöffel steigern.
Wichtig ist: mit sehr viel Flüssigkeit einnehmen.Kann gut unter Müsli, Joghurt, Brotteig, Suppen und Saucen gemischt werden.

Weitere Hausmittel bei Darmverstopfung

Sauerkrautsaft
Trinken Sie dreimal täglich ein Glas davon.

Molke
Molke, das Wasser, das bei der Käseherstellung übrig bleibt, ist reich an Laktose. Dies wirkt sich bei regelmäßigem Verzehr günstig auf die Verdauung auswirkt.
Die enthaltene Milchsäure verschiebt den pH-Wert im Darm leicht in das saure Milieu und wirkt damit fäulnishemmend. Milchsäure und Milchzucker verbessern die Darmflora, denn sie geben den nützlichen Darmbakterien Nahrung und sorgen so dafür, dass sie sich vermehren.
Anwendung:
Trinken Sie morgens auf nüchternen Magen ein Glas selbst gemischte Fruchtmolke.
Aber Achtung: Wenn Sie an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leiden, müssen Sie auf den Drink verzichten!

Apfelessig
Einnahme: Ein Trank bestehend aus einem Glas Wasser und 1-2 TL Apfelessig (evtl. 1TL Honig dazu) täglich morgens getrunken bringt die Verdauung in Schwung macht schön von innen (Hautreinheit) und wirkt antibakteriell.
Seien Sie allerdings vorsichtig bei empfindlichem Magen!.

Bitterstoffpflanzen
Gelber Enzian, Wermut, Tausendgüldenkraut regen die Darmbewegung an.
Anis, Fenchel, Kümmel oder Koriander sind sekretionsfördernde Gewürze
Ingwer, Galgant Scharfstoffdrogen regen generell die Verdauung und Verstoffwechslung an.
Einnahme:
Als Kräuter, besser frisch, aber auch getrocknet oder Gewürz großzügig den Speisen zusetzen. Gelber Enzian wird meist als Tee getrunken und wirkt auch sehr gut gegen Übersäuerung (Apotheke).

Auflagen
15 geschälte Knoblauchzehen zerstoßen, eine viertel Stange Meerrettich raspeln und beides mit 5 Teelöffeln Sauerkrautsaft vermischen.
Die Mischung auf einem Leinentuch verstreichen und in ein zweites Tuch eingeschlagen.
Legen Sie sich diese Auflage vor der Nachtruhe für circa eine Viertelstunde auf Ihren Unterleib. Dies trägt zur Entspannung und Entkrampfung der Darmmuskeln bei.

Bildnachweis: ⓒ Jiri Hera / panthermedia.net

Helfen Mundwasser und Mundspülungen bei Mundgeruch wirklich?

By admin / 18. November 2013

Mundwasser-Mundspuelung-Mundgeruch Mundspülungen mit ätherischen Ölen überdecken den Mundgeruch für eine gewisse Zeit und haben in der Regel keine lang anhaltende Wirkung. Sobald die ätherischen Öle aus dem Mundwasser wieder verflogen sind, setzt sich der Mundgeruch wieder durch. Gerade bei der Bekämpfung der Fäulnisbakterien stellen Mundwässer keine dauerhafte Hilfe dar. In Kombination mit der oben beschriebenen Zahn- und Zungenreinigung kann ein ätherisches Mundwasser aber durchaus eingesetzt werden, da es immerhin kurzfristig Linderung verschafft.

Mundspülungen gegen Mundgeruch auf Alkoholbasis

Alkoholhaltige Mundspülungen verschlimmern das Problem sogar, weil sie den Mund austrocknen. Sie sollten daher immer Spülungen ohne oder mit wenig Alkohol bevorzugen.
Auch (alkoholfreie) Mundspülungen mit Chlorhexidin-Lösungen sind bei „normalem“ Mundgeruch nicht sinnvoll, da sie bei Langzeitgebrauch Nebenwirkungen hervorrufen. Kurzfristig können solche Produkte z. B. zur Behandlung von akuten Entzündungen angezeigt sein. Deren Behandlung gehört dann aber in die Hand des Zahnarztes.

Antibakterielles Mundwasser bei Mundgeruch

Im Regelfall ist der Einsatz von antibakteriellen Mundwässern generell bei „normalem“ Mundgeruch nicht weiterführend. Wie wir in einem weiteren Beitrag gesehen haben, sind auch die geruchsbildenden Bakterien ein natürlicher und nützlicher Bestandteil der Mundflora, nur eben nicht im Übermaß.
Antibakterielle Mundspülungen töten jedoch alle Bakterien im Mundraum ab. Wenn sich die Mundschleimhäute nach einer solchen Brachialkur wieder neu besiedeln, hat sich an den Voraussetzungen nichts geändert. Im günstigsten Fall besteht das Problem unvermindert weiter, im ungünstigsten verschärft es sich noch, da die schützende Mundflora angegriffen oder zerstört wurde und sich so die unerwünschten Bakterien unter Umständen umso stärker vermehren können.
Auch antibakterielles Mundwasser, das bis zu einem gewissen Grad selektiv hauptsächlich auf die geruchsbildenden Bakterien wirkt, ist nicht zum Dauergebrauch zu empfehlen.

Mundspülungen hausgemacht

Nur bedingt sind Spülungen mit Wasserstoffperoxid zu empfehlen. Auf Grund der sauerstofffördernden Wirkung hat Wasserstoffperoxid auch einen potentiell positiven Einfluss auf das Bakterienklima im Mundraum.
Allerdings sollten aufgrund möglicher Nebenwirkungen und damit keine zu starke antibakterielle Wirkung entsteht Wasserstoffperoxid-Spülungen nur stark verdünnt angewendet werden. 3-prozentige Lösungen sollten Sie nicht regelmäßig oder gar dauerhaft verwenden, sondern noch fünf bis zehnmal verdünnen.
Aus dem oben bereits erwähnten Natriumbikarbonat (Natron) können Sie auch eine Mundspülung herstellen. Lösen Sie dazu einen Teelöffel in einem Glas Wasser auf.
Auch eine Spülung nach dem Essen mit Teebaumöl in Wasser (7 Tropfen auf ¼ l Wasser) oder mit Myrrhetinktur wirkt sehr gut, und auch mit ungesüßtem grünen Tee können sie sich behelfen. Wichtig ist aber, auch diese Spülungen nicht zu oft anzuwenden, denn sie können auch die Normalflora der Mundschleimhaut beeinträchtigen.
Eine in Russland, besonders nach dem Unglück in Tschernobyl, angewendete Methode ist das Ölspülen zur Entgiftung. Dazu nehmen Sie ein hochwertiges natives Speiseöl, z. B. Oliven-, Sesam oder Sonnenblumenöl, in den Mund und lassen es ca. 15 Minuten darin kreisen. Danach hat es die meisten Gifte aus der Mundschleimhaut gezogen und sieht meist dicklich trüb oder weißlich aus. Sie spucken es dann einfach aus.

Eine weitere mögliche Spülung kann auch aus Obstessig und Wasser gemischt werden. Hierzu mischen Sie drei Esslöffel Essig mit einem Glas Wasser und dann etwa alle drei Stunden die Mundspülung anwenden.

Zahncreme und Zungenreinigung bei Mundgeruch

By admin / 15. November 2013

Zungenreinigung-Zungenschaber-Mundgeruch_42768475Im 3. Teil unserer Artikelserie zur Soforthilfe bei Mundgeruch geht es nach dem Zähneputzen hier um weitere Anwendungen im Mundraum.

Zungenreinigung als Abhilfe bei Mundgeruch

Entscheidend für den Erfolg der Sofortmaßnahmen gegen Mundgeruch ist allerdings, dass Sie nicht nur die Zähne, sondern vor allem auch die Zunge reinigen. Denn etwa zwei Drittel der Mundgeruch auslösenden Bakterien tummeln sich auf der Zunge und lassen sich durch das übliche Zähneputzen nicht stören.

Die meisten Bakterien siedeln sich im hinteren Zungenbereich zwischen den so genannten Papillen an. Das sind sichtbare Erhebungen auf der Zungenoberfläche, die der Geschmacks- und Tastempfindung dienen. Daher ist die Reinigung des kritischen hinteren Drittels besonders wichtig. Regelmäßige Zungenreinigung hilft, die bakteriellen Beläge zu reduzieren und dadurch die unangenehme Geruchsbildung zu vermindern.
Daher sollten Sie es sich zur festen Gewohnheit machen, nach dem Zähneputzen grundsätzlich auch die Zunge zu putzen. Dazu halten Drogerien und Apotheken die verschiedensten Bürsten und Schaber bereit.
In Deutschland ist diese Methode der Mundhygiene noch relativ wenig gebräuchlich, da sie zum einen wenig bekannt ist und zum andern der anfänglich auftretende Würgereiz gewöhnungsbedürftig ist.
Schaben Sie die Zunge komplett von ganz hinten nach vorne ab. Drücken Sie dabei nicht zu stark, die Zunge ist empfindlich. Wichtiger ist, dass Sie möglichst weit hinten im Rachenraum beginnen und mehrmals von hinten nach vorne über die Zunge bürsten oder schaben. Am besten halten Sie dazu die Zungenspitze mit einem Waschlappen oder einem Kosmetiktuch fest. Nach der Reinigung mit dem Schaber den Mund gründlich ausspülen. Gegen den eventuell auftretenden Würgereiz kann es helfen, die Augen zu schließen. Mit der Zeit tritt auch eine gewisse Gewöhnung ein.

Die Wahl der Zahncreme bei Mundgeruch

Weiteren großen Einfluss auf das „Kleinklima“ in Ihrem Mundraum können Sie durch die Wahl Ihrer Mund- und Zahnreinigungsmittel ausüben.
Als Erstes sollten Sie einmal Ihre Zahncreme in Augenschein nehmen. Lesen Sie dazu das Kleingedruckte auf der Tube oder auf der Packung.

Meiden Sie SLS-haltige Zahnpasta
Fast alle herkömmliche Zahnpasten enthalten den Stoff Natriumlaurylsulfat (auch: Sodium-Lauryl-Sulfat = SLS). SLS ist auch in Shampoos, Duschbädern und Seifen enthalten und hat nur die Aufgabe, Schaum zu produzieren und Ihnen damit eine Reinigungswirkung zu suggerieren. Das einzige was SLS in Ihrem Mund jedoch wirklich tut, ist Mundtrockenheit zu fördern und Zahnfleisch und Mundschleimhäute zu schädigen, indem es das Gewebe aufweicht und zu mikroskopisch kleinen Verletzungen führt. Dadurch können dann wiederum ideale Schlupfwinkel für bakterielle Besiedelungen entstehen und anderen Munderkrankungen Vorschub geleistet werden.
SLS ist bereits in Shampoos und anderen Hautpflegemitteln wegen seiner stark hautreizenden Wirkungen sehr umstritten. Aus Ihrem Mund sollten sie es jedoch definitiv verbannen.
Außer dem Schaumbildner SLS sind oft noch andere Zutaten in herkömmlichen Zahncremes enthalten wie Geschmacks-, Süß- oder Farbstoffe, die ebenfalls keine sinnvolle oder hilfreiche Funktion zur Zahn- oder Mundreinigung haben und die im günstigsten Falle einfach unnötig sind.

Zahncreme – so gehts
In Versuchen hat Zahnpasta mit einem Zusatz von Natriumbikarbonat zu einer deutlichen Reduktion der flüchtigen Schwefelverbindungen, sprich des Mundgeruchs, geführt. Natriumbikarbonat neutralisiert Säuren und unterstützt damit nachhaltig das o. g. grundsätzliche Ziel auf lokaler Ebene, ein Milieu in Ihrem Mundraum zu schaffen, das keine übermäßige Vermehrung der geruchsbildenden Bakterien mehr erlaubt.
Eines der ältesten Mittel zur Mundreinigung ist Salz. Sie können es einfach auf die Zahnbürste geben oder (für unterwegs, z. B. im Bistro recht praktisch) mit den Fingern die Zähne damit abreiben. Es reinigt sehr gut, hat antibakterielle Wirkung, ohne den natürlichen Flor anzugreifen, und Ihre Zähne bekommen gleich noch ein paar wichtige Mineralien. Außerdem schmeckt danach der Schokoriegel nicht mehr allzu gut…
Die Vorteile der beiden vorgenannten Stoffe, kombiniert mit hilfreichen Kräuterauszügen, gibt es erfreulicherweise in einer im Handel befindlichen Zahncreme vereint, der Weleda-Sole-Zahncreme.
Weitere Alternativen sind Zahncremes mit kolloidalem Silber oder mit Zinkzusatz, sowie alle Zahncremes die aus natürlichen Stoffen zusammengesetzt sind.
Wechseln Sie also unbedingt Ihre Zahncreme, wenn Sie bisher eine SLS-haltige Ausführung verwenden.

Zahnpasta selbstgemacht
Sie können eine wirksame Zahn-/Mundpaste auch selbst herstellen, indem Sie 3 Teelöffel Natriumbicarbonat (Natron) mit einem Teelöffel Speisesalz mischen und durch Zugabe von etwas Wasser eine dicke Paste herstellen. Diese Mischung können Sie anstelle von normaler Zahnpasta anwenden.
Zur Erhöhung der Wirksamkeit können Sie die Paste auch mit Wasserstoffperoxid statt Wasser herstellen (siehe auch unten).

Miswak, das Zahnholz: Zahnbürste, Zahnpasta und Wirkstoffe zugleich

Ein Geheimtipp aus dem Orient ist der so genannte Miswak, eigentlich Mesouak, der natürliche Vorläufer der heutigen Zahnbürste. Es handelt sich hierbei um einen Zweig vom Arakbaum aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum.
Dieser wird angeweicht und geklopft, sodass eine natürliche Bürste mit natürlichen heilenden Stoffen entsteht.
Es sind im Miswak Fluoride mit nützlicher Wirkung als Strukturelement unseres Skeletts und der Zähne enthalten, ebenso Silicium, das besonders für die Erhaltung von Bindegewebe, Knorpeln, Knochen, Haaren, Nägeln und Zähnen sehr wichtig ist, sowie Calciumsulfat, das beim Aufbau von Knochen, Zähnen und bei der Reizübertragung in Nervenzellen eine primäre Rolle spielt.
Die enthaltenen Gipskristalle im Miswak dienen als effektive Putzkörperchen. Weiter sind Tannine (dadurch der etwas bittere Geschmack) enthalten, die beruhigend auf die Schleimhäute wirken, Heilungsprozesse beschleunigen bei Verletzungen und Entzündungen hemmen, sowie Saponine, Vitamin C und Flavonoide (stärken das Immunsystem, beugen bestimmten Krebsarten vor, regulieren den Blutdruck und hemmen Entzündungen). Außerdem bereiten Chloride die Verdauung vor.
Die Anwendung ist einfach auch für unterwegs, da kein Wasser benötigt wird, und hinterlässt einen nachhaltig frischen Atem.

Soforthilfe bei Mundgeruch – Mundhygiene und Zahnreinigung

By admin / 8. November 2013

In dieser Artikelserie wollen wir auf alle Maßnahmen gegen Mundgeruch eingehen, mit denen Sie eine schnelle Verbesserung erreichen können. Sie sind hier als lokale Maßnahmen bezeichnet, weil Sie lokal im Mundraum wirken und eher auf symptomatischer Ebene und in den meisten Fällen noch nicht unbedingt zum Kern des Problems vordringen.

Aber Sie können mit diesen Soforthilfemaßnahmen schnell und unkompliziert eine durchgreifende Veränderung zum Positiven erfahren, wodurch Sie Motivation und Selbstbewusstsein schöpfen können, um dann den entscheidenden letzten „Schlag“ gegen Ihren unangenehmen Begleiter Mundgeruch führen können. Wie Sie dazu konkret vorgehen müssen und auf die genaueren Zusammenhänge gehen wir in den weiteren Artikeln ein.

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Mundhygiene bei Mundgeruch

Der erste Schritt ist ebenso naheliegend wie wichtig: Die richtige Mundhygiene. Sie ist eine (wenn auch nicht die einzige) entscheidende Voraussetzung, um sich dauerhaft vom Mundgeruch verabschieden zu können. Eine optimale Mundhygiene trägt dazu bei, Fäulnisprozesse im Mundraum, hervorgerufen durch Ablagerungen und Bakterien, zu unterbinden. Außerdem ist sie mit die Grundlage für die Gesunderhaltung Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches, wodurch wiederum weniger Schlupflöcher für Bakterien entstehen.

Zähneputzen

In Versuchen wurde nachgewiesen, dass intensives und richtiges Zähneputzen zu einer deutlichen Reduktion flüchtiger Schwefelverbindungen führt. Trotzdem ist schlechte Mundhygiene nicht gleichbedeutend mit Mundgeruch und Mundgeruch bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine schlechte Mundhygiene vorliegt. Dies lässt sich dadurch erklären, dass die geruchsbildenden Bakterien, wie hier dargestellt, ein bestimmtes Milieu benötigen. Ob dieses Milieu vorhanden ist, hängt jedoch auch noch von anderen Faktoren ab, wie wir noch sehen werden. Außerdem nisten die Bakterien oft in schlecht zugänglichen Schlupfwinkeln.

Dennoch ist natürlich die erste und elementare Maßnahme zur Bekämpfung von Mundgeruch gründliches Zähneputzen, möglichst nach jeder Mahlzeit, auf jeden Fall aber zweimal täglich. Nach neuesten Studien geht man davon aus, dass durch die Säuren der Nahrung der Zahnschmelz nach dem Essen aufgeweicht und dadurch angreifbar wird. Sofortiges Putzen im Anschluss könnte so die Zähne schädigen.

Experten raten deshalb, nach dem Essen zunächst die Zähne gründlich zu spülen und erst später – eine halbe bis ganze Stunde nach der Mahlzeit – die Zähne zu bürsten. Mit dem Kauen von Kaugummi können Nahrungsreste und auch Bakterien von der Zunge und den Zähnen entfernt werden, denn der Kaugummi regt den Speichelfluss an. Schlechte Gerüche werden aber nicht beseitigt und der Mundgeruch ist möglicherweise für andere immer noch wahrzunehmen. Außerdem kann Kaugummi zu einer erhöhten Säurebildung führen.

Die richtige Zahnreinigungstechnik

Die Zähne können auch ohne Zahncreme gebürstet werden, allerdings geht hierbei der Effekt der Schmiergelstoffe, welche die Zähne glatt machen und die Reinigung vereinfachen, verloren. Wichtig: Beim Zähneputzen gilt es zu beachten, dass für eine gründliche Reinigung eine korrekte Zahnputztechnik zur Anwendung kommen muss. Mit der Eingabe „Zahnputztechnik“ unter google.de finden Sie entsprechende Seiten im Internet, die Ihnen die Technik näher erläutern.

Beispiel einer Zahnputztechnik

Mundgeruch-ZaehneputzenEine Vorgehensweise die so genannte Bass-Technik. Hierbei setzt man die Zahnbürste spitzgewinkelt und mit leichtem Druck am Zahnfleisch auf und rollt dann mit einem leichten Vibrieren über die gesamte Oberfläche der Zähne. Hierbei muss man beachten, dass immer vom Zahnfleisch zu den Zahnoberflächen gegangen wird.

Bei den Backenzähnen beginnt diese Technik, dann geht man zu der anderen Seite zu den Backenzähnen und reinigt zum Schluss erst die Frontzähne. Es müssen erst die Außenflächen und dann die Innenflächen gereinigt werden.

Für die Reinigung der Schneidezähne setzt man die Zahnbürste aufgerichtet auf und bürstet. Die Kauflächen sind die einzigen, die richtig geschrubbt werden dürfen, alle anderen Flächen müssen gewischt werden. Wirkungsvoll ist das Putzen der Zähne besonders bald nach dem Essen, denn es befinden sich zu diesen Zeiten die meisten Speisereste im Mundraum. Allerdings sollte man nach den Mahlzeiten etwas abwarten. Wie oben beschrieben ist der Zahnschmelz direkt nach dem Essen weicher und daher verletzbar.

Weiterhin sollten Sie unbedingt vor dem Schlafengehen die Zähne putzen, weil sich sonst der Fäulnisprozess wesentlich stärker entfalten kann. Folgende Fehler sollten unbedingt vermieden werden: Zuviel Zahncreme und zu starker Druck. Dadurch kann man tiefe Kerben im Zahnschmelz verursachen. Außerdem kann zu viel Druck den Rückgang des Zahnfleischs zur Folge haben.

Beziehen Sie beim Zähneputzen auf jeden Fall auch immer den Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch mit ein. Dazu sollten Sie nicht zu weiche Zahnbürsten verwenden, da die Massage des Zahnfleisches sehr wichtig für die Zahngesundheit ist und die härteren Borsten auch in die Zwischenräume besser eindringen. Sie können die Reinigungswirkung mit der Zunge testen. Die Zähne sollten sich überall richtig glatt anfühlen.

Im Idealfall verwenden Sie eine elektrische Zahnbürste, da diese deutlich effektiver reinigt. Bakterien können sich bis zu zwei Wochen lang auf einer Zahnbürste halten. Deshalb sind auch die Sauberkeit der Bürste und ein regelmäßiger Bürstenwechsel wichtig. Spülen Sie die Zahnbürste nach Gebrauch gründlich mit möglichst warmem Wasser aus. Auch bei Mundspülungen ist warmes Wasser wesentlich effektiver.

Gebrauch von Zahnseide

Ebenfalls Pflicht ist die tägliche Benutzung von Zahnseide, Zahnreinigungsband oder Interdentalbürsten. Nur wenn Sie regelmäßig auch die Zahnzwischenräume reinigen, die mit der Zahnbürste nicht erreicht werden, können Sie Bakterienbiotope an diesen schwer zugänglichen Stellen verhindern. Aber Zahnseide muss richtig angewendet werden, um wirkungsvoll zu sein: Es reichen etwa 50 cm Zahnseide pro Anwendung. Dabei werden die Enden um die Zeigefinger gewickelt, bis sich die Mittelfinger, die nach innen gestreckt sind, minimal berühren. Jetzt muss die Zahnseide gespannt werden, dies geschieht mit den Mittelfingern. Nun muss die Zahnseide im gespannten Zustand durch die einzelnen Zahnzwischenräume gezogen werden. Einfacher ist die Anwendung von fertigen Zahnseidehaltern oder Interdentalbürsten.

Professionelle Zahnreinigung

Auch wenn sich Zahnstein gebildet hat, kann das zu Mundgeruch führen, abgesehen davon, dass Zahnstein Karies fördert. In einem ca. sieben Tage alten Zahnbelag haben sich schon 100- bis 300 Millionen Mikro-organismen und Bakterien angesammelt bzw. gebildet. Diese zerstören nicht nur den Zahnschmelz, sie können auch üble Gerüche erzeugen. Deshalb sollte Zahnstein immer gründlich entfernt werden. Dies kann jedoch nur der Zahnarzt.

Eine zweimal jährlich durchgeführte professionelle Zahnreinigung durch den Zahnmediziner rundet daher die optimale Mundpflege ab. Natürlich ist es immer besser, es gar nicht so weit kommen zu lassen und durch ständige Mundhygiene dem Zahnstein und somit auch Mundgeruch so weit es geht vorzubeugen. Allerdings ist Zahnstein auch durch die beste Pflege nicht ganz aufzuhalten. Er muss letztendlich immer vom Dentisten entfernt werden.

Lesen Sie in den folgenden Beiträgen mehr zum Thema Mundgeruch

Die Zistrose (Cistus incanus) – ein vielseitiges pflanzliches Heilmittel

Zur Übersicht der Produkte mit Zistrose (Cistus Incanus) hier klicken >>
Zistrose - Cistus incanus

Pflanzliche Heilmittel sind wieder auf dem Vormarsch! Während zur großen Bestürzung im Gesundheitswesen die Viren, insbesondere die der Influenza, immer wieder in kürzester Zeit Resistenzen gegen die frisch kreierten Antivirenmittel inklusive der ebenso gerade erst gefeierten neu kreierten Neuraminidasehemmer bildeten und diese somit relativ unschädlich für sich machten, griffen andere zu den altbewährten und nun wieder neu ins Rampenlicht gerückten pflanzlichen Alternativen wie z.B. die Zistrose.

Die Zistrose – eine wirksame Alternative

Im Gegensatz zu den erwähnten im Labor entwickelten Antivirenmitteln haben pflanzliche Heilmittel  wie Cistus incanus zusätzlich zu ihrer wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkung keinerlei Nebenwirkungen, vor allem nicht jene, die bei den künstlich hergestellten, oben genannten, Mitteln auftraten. Im Gegenteil, pflanzliche Heilmittel haben die Nebenwirkung, dass die Patienten ein gestärktes Immunsystem bekommen und ihr Körper von Giften befreit wird.

Wirkung der Zistrose bis zu 100 x effektiver als Vitamin C

Als pflanzliche Heilmittel eignen sich besonders Pflanzen,  die einen hohen Gehalt an Polyphenolen nachweisen können. Diese haben eine effektive antivirale sowie antigrippale Wirkung. Im Jahr 1999 wurde das pflanzliche Heilmittel Zistrose (cistus incanus ssp. Tauritus,u. Pandalis) zur polyphenolhaltigsten Pflanze Europas gekürt. Neben der antiviralen und antibakteriellen Wirkung sind die polyphenolhaltigen Pflanzenextrakte die Fänger für freie Radikale überhaupt, sie bauen sogar Superoxyde wieder ab und sind dabei hundertmal effektiver als Vitamin C und 50 mal stärker als Vitamin E.

Dies war Grund genug für weitere Forschungen. Die Berliner Charité hat in klinischen Studien die antivirale Wirkung nachweisen können. Pflanzliche Heilmittel besitzen den besonderen Vorteil, dass die Viren keine Chance haben, Resistenzen dagegen bilden zu können, was sie bei anderen synthetisch hergestellten Virenmitteln innerhalb kürzester Zeit bewältigen- wie sie uns immer wieder beweisen.

Die Wirkstoffe der Zistrose haben die Fähigkeit, die Viren vor ihrem Eindringen zu umhüllen und somit abzublocken, daher sind solche pflanzliche Heilmittel auch eine sehr gute Waffe zur Vorbeugung gegen Virusinfektionen, bevor diese überhaupt die Chance haben anzugreifen.

Weitere Vorteile von Zistrosen-Heilmitteln

Zistrose-pflanzliches-Heilmittel bei Grippe

Außerdem haben Heilmittel auf Basis der  Zistrose noch sehr nützliche Heileffekte, da sie die Blutgefäße stabilisieren, die Zusammenballung von Blutplättchen hemmen, gegen schädliches Cholesterin wirken, somit Blutdruck senken und Blut verdünnend wirken und die Mikrozirkulation in Kapillaren und Venolen positiv beeinflussen. Außerdem hemmt sie die Wucherung von Krebszellen.

Die Zistrose (Cistus incanus) hat sogar die Fähigkeit die Blut – Gehirn – Barriere, auch Blut – Hirnschranke genannt, zu überbrücken und somit zur zellulären Regeneration von Hirn-Gewebe  und desssn Schutz beizutragen. Da die Zistrose auch Histamin hemmend wirkt, kann es somit die allergische Reaktion auf Pollen mildern. Auch bei Pilzinfektionen ist sie wirksam. Besonders bei Hautirritationen durch Allergie oder Pilz, aber auch durch Insektenstiche können Zistrosenprodukte >> sehr wirksam sein.
Bitte beachten!
Pflanzliche Heilmittel aus Zistrose können wie alle Naturheilmittel die Eigenschaft haben, dass es zu sogenannter Erstverschlimmerung kommen kann, da durch die Entgiftung immunaktive Prozesse eingeleitet werden.

Bildnachweis: Bild 1: Gelbe Zistrose ⓒ by Brit-Berlin / Pixelio.de
Bild 2: Zistrose ⓒ by Andrea-Damm / Pixelio.de

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Abnehmen mit Schüssler-Salzen

By admin / 26. Januar 2012

Abnehmen mit Schüssler Salze

Den Begriff »Sal« prägte Paracelsus im Mittelalter und machte ihn bekannt. Ursprünglich entstammt das Wort dem Sprachgebrauch der Alchemie.
Schüssler-Salze bauen in Zusammensetzung und Anwendung als Heilmittel auf dieser traditionellen Begriffslehre auf.
Das »Sal« entspricht nach der alchemistischen Vorstellung der Materie, dem Körperlichen. Dazu zählen Gewebe, Haut, Knochen usw.
»Sal« stellt eine der drei Wandlungsphasen dar. Das heißt, es ist in einem biologischen Kreislaufsystem ein natürlicher Aspekt, der vielerlei körperlichen, seelischen und geistigen Einflüssen und Wandlungen der Alchemie des Körpers (modern: Körperchemie) unterliegt.
So ist es naheliegend, das »Sal« des Menschen (und damit den gesamten Stoffwechsel) durch die Zuführung von »Sal« zu unterstützen. Gesunde Teilsubstanzen des »Sal« sind unter anderem Salze und natürliche Mineralstoffe.

Entwicklung der Schüssler-Salze als Heilmittel

Die unterstützende Wirkung des »Sal« erkannte in der Mitte des 19. Jahrhunderts Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler. Er entwickelte aus seinen Erkenntnissen durch Experimente die heute bekannten Schüssler-Salze als Heilmittel.
Folgerichtig nannte er seine Heilmethode »Biochemische Heilweise«. Für die Mittel, die potenzierten Salze (die jedoch laut Schüssler nicht homöopathisch seien) prägte er den Begriff »Funktionsmittel«.
Nach heutiger Ansicht sind es sehr wohl homöopathische Mittel. Denn sie werden potenziert (also homöopathisch aufbereitet).
Wichtig ist, dass ihre gesunde Wirkung aus Erfahrung bestätigt wurde und sie eine nachgewiesen sehr gute Unterstützung beispielsweise beim Abnehmen bieten.

Wie alle holistisch wirkenden Heilmittel, besser unter dem Begriff »ganzheitlich« bekannt, begrenzt sich die Wirkung solcher Salze nicht nur auf das körperliche bzw. biochemische Geschehen.

Nach der alchemistischen Vorstellung des Paracelsus und Schüsslers Weiterentwicklung bezieht die Anwendung von Schüssler-Salzen auch die Heilwirkung auf Seele und Geist mit ein.
Jedem Salz ist deshalb eine dahingehend bestimmte Wirkungsweise zugeordnet.

Nerven, Magen, Stoffwechsel – Schüssler-Salze nach Wirkungsweise

Für eine Abnehmkur ist das Schüssler-Salz Nr. 4 »Kalium chloratum«, auch Kaliumchlorid genannt, besonders geeignet. Kaliumchlorid ist besonders wichtig für gesunde Nerven, strapazierfähige Muskeln, abwehrfähige Schleimhäute und einen aktiven Stoffwechsel.
Ein Mangel kann Entzündungen im Mund, an sämtlichen Schleimhäuten sowie im empfindlichen Magen hervorrufen. Menstruationsprobleme, die Neigung zu Besenreisern und/ oder Übergewicht sind weitere Indikationen.
Kalium chloratum (Schüssler-Salz Nr. 4) lindert allgemeinen Heißhunger, leitet Abfallstoffe aus, hilft Giftstoffe abzubauen und  stärkt gegen Schlappheit. Ebenfalls unterstützt es den betroffenen Menschen dabei, immer wiederkehrende Hungerattacken zu überwinden.

Schüssler-Salz Nr. 5 »Kaliumphosphat« gilt als Hauptnährstoff für die Nerven.  Seine Anwendung als Heilmittel ist bei Menschen mit Darmproblemen, Zahnfleischbluten oder schneller Erschöpfung angezeigt. Im seelischen Bereich hilft es neben dem natürlichen Ausbalancieren der Hungerattacken gegen Ängstlichkeit, Platzangst und hypochondrisches Verhalten.

Schüssler-Salze für Nerven und Organe

Bei Problemen mit der Leber und zur Entschlackung empfiehlt sich das Schüssler-Salz Nr. 6 »Kalium sulfuricum«. Es entgiftet und reinigt den Körper. Darüber hinaus regt es die Leberfunktion an.
Schüssler-Salz Nr. 7 »Magnesiumphosphat« ist ebenfalls sehr gesund für die Nerven und die Muskeln. Es lindert besonders krampfartige Beschwerden.
Auch der Heißhunger auf Süßes verringert sich durch Magnesiumsalz. Seelisch gleicht das Salz Minderwertigkeitsgefühle und aggressives Verhalten bei damit belasteten Menschen aus.

Für Menschen mit Übergewicht, die unter Wassereinlagerungen leiden, empfiehlt sich das Schüssler-Salz Nr. 8 »Natrium chloratum«. Dieses Funktionsmittel reguliert den Wasserhaushalt und unterstützt natürliche Entgiftungsprozesse. Gleichzeitig tritt durch die Ableitung überschüssigen Wassers aus dem Stoffwechsel ein geringfügiger Abnehmeffekt durch Entschlacken auf.

Besonders empfohlene Schüssler-Salze

Schüssler-Salz Nr. 9 »Natrium Phosphoricum«  baut Übergewicht ab, indem es den Heißhunger nach Süßigkeiten und nach fetter Nahrung lindert. Natürlich ist Voraussetzung dafür, dass das potenzierte Salz eine Wirkung erzielt, eine positive mentale Einstellung zum Thema Abnehmen. Außerdem hilft Salz Nr. 9, Übersäuerung und erhöhte Blutfettwerte abzubauen. Es verstärkt den Durst nach Wasser und erhöht die natürliche Lust auf Bewegung. Für eine straffe Haut soll die Einnahme obendrein gute Ergebnisse gegen Cellulite erzielen.

Ähnlich wirkt das Schüssler-Salz Nr. 10 »Natrium sulfuricum«. Neben den gesunden Wirkungen des Salzes Nr. 9 hilft es zusätzlich gegen Aufgeschwemmtheit und stärkt die Verdauung.

Wenn Sie Ihre Haut unterstützen wollen, leistet eine Salbe mit dem Schüssler-Salz Nr. 1 »Calcium Fluoratum« gute Dienste.

Durchführung der Schüssler-Salze Kur zum Abnehmen

Allgemein gilt die Empfehlung, mindestens vier Wochen lang dreimal täglich eine Tablette des jeweiligen Schüssler-Salzes im Mund zergehen zu lassen.
Um Ihrem Körper bzw. Ihrem biochemischen System einen deutlichen Impuls für den Start in ein neues, schlankeres Leben zu geben, beginnen Sie ruhig mit einem intensiveren Einstieg.
Mentale Motivation und Konditionierung ist für eine solche Kur ungemein wichtig. Helfen Sie Ihrer Seele bzw. Ihrem »inneren Kind«, dem Unterbewusstsein, mit einen deutlichen Startschuss. Benennen Sie diesen gesunden Start deutlich. Schreiben Sie Ihren Vorsatz auf oder setzen Sie ein Symbol – je nachdem, was Ihnen angenehm ist.
Nehmen Sie sich etwas Zeit, sobald Sie definitiv mit Ihrer Schüssler-Salze Kur beginnen wollen. Stimmen Sie Körper, Geist und Seele mit einer Meditation, einer Überprüfung Ihres Zeit- und Gewichtsplans zum Abnehmen, einem bestimmten Spruch, einer positiven Affirmation oder einem motivierenden Song auf die nächsten Wochen des natürlichen „Kampfes“ gegen Ihr Übergewicht ein.

Starthilfe mit Schüssler-Salzen

Ein deutliches Signal für den Körper, dass die Kur nun definitiv beginnt, ist eine anfänglich höhere Dosierung der jeweiligen Schüssler-Salze, vorzugsweise morgens. Wählen Sie aus den oben genannten Nummern die geeigneten aus, je nachdem, ob Sie »nur« entschlacken und entgiften oder konsequent abnehmen möchten. Sie können dazu beispielsweise drei Tabletten von den Salzen in einer Tasse mit heißem Wasser lösen und schluckweise trinken. Verwenden Sie für die Einnahme bitte keinen Metalllöffel!

Nehmen Sie abends trotzdem die drei Tabletten oder Tropfen oder Globuli (wenn Sie Probleme mit Lactose haben) ein.
Lassen Sie an den ersten drei Tagen sechsmal täglich eine Tablette oder (dreimal täglich zwei) im Mund zergehen. Dann setzen Sie die Schüssler-Salze Kur mit dreimal einer Tablette täglich fort.

Wichtig ist stets und ständig, dass Sie nach jeder Einnahme ein Glas Wasser trinken. So verteilen sich die Salze besser im Körper.
Sowieso sollten Sie beim Abnehmen immer viel trinken.
Natürlich sind auch eine Ernährungsumstellung und verstärkte Bewegung wichtig. Die Salze unterstützen Ihren gesunden Vorsatz. Allein jedoch ohne begleitende Maßnahmen kann die Kur mit Schüssler-Salzen zu keinem durchschlagenden Erfolg werden.

Bildnachweis: © by Jetti_Kuhlemann / Pixelio.de

Sinn und Unsinn von Diäten

By admin / 19. Januar 2012

Diäten – Sinn und UnsinnDenken Sie, dass Diäten ihren Sinn haben? Aber ja doch! Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, nützen die Diäten sehr wohl – aber ausschließlich dem Profit der Anbieter.

Viele machten schon mindestens einmal die Erfahrung, dass eine von zig Diäten, vor allem die hoch gepriesenen Wunderdiäten »garantiert 10 kg weniger in nur 10 Tagen« oder »Superschlank in gerade mal 2 Wochen« nicht geholfen hat. Trotzdem probieren sie die nächste schillernd beworbene Diät aus in der Hoffnung, doch noch zum ersehnten Gewicht zu gelangen.

Wie viele Diäten haben Sie schon versucht? Ehrlich? Und … hat es was gebracht? Dauerhaft?

Falls Sie noch keine Diät gemacht haben und abnehmen möchten: Gratulation! Sie informieren sich vorher. Damit vermeiden Sie die gravierenden Nachteile und teilweise sogar Schädigungen, die gewisse Diäten mit sich bringen.

Mangelfolgen durch übertriebene Diäten

Fast alle Diäten schreiben einseitige und/oder zu geringfügige Ernährung vor. Doch wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass dadurch der Grundumsatz des Körpers verringert wird. Es entsteht je nach Diätvorschrift ein Mineralstoff- und teilweise Vitaminmangel. Doch gerade DAS sind gravierende Ursachen für Übergewicht!
Im Diätpülverchen steht meist, es sei mit hunderten von Mineralstoffen und Vitaminen angereichert. Doch das sind meist nur künstlich, oft direkt chemisch hergestellte Präparate. Diese sind sogar schädlich für die Gesundheit. Das bewies die entsprechend breit angelegte, jahrelange Forschung in den USA. Dort ist sie noch viel verbreiteter als hierzulande.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie an Übergewicht litten bzw. bis es als störend empfanden? Ist es in 2 oder 4 Wochen geschehen? Wohl kaum! Und so leuchtet auch ein, dass dies weder möglich ist noch förderlich für Ihre Gesundheit sein kann, in so kurzer Zeit alles wieder umdrehen zu wollen.

Ihr Körper trickst strenge Diäten zum Überleben aus

Wegen eben jener eben genannten Ursache ist es völlig unlogisch, nachhaltig und gesund in zwei Wochen viele Kilogramm Gewicht zu verlieren.

Je schneller ein Gewichtsverlust durch zu mangelhafte Ernährung oder gar Hungern vonstatten geht, desto größer ist die Not des Körpers. Folgerichtig fährt das körpereigene Notprogramm umso intensiver hoch.

Diese Überlebenstaktik sorgt mit allen Mitteln dafür, dass der Körper zu seinem Recht kommt. Seien Sie sicher: Dieses Programm entfesselt immense Kreativität. So entsteht unter anderem der so genannte Jojo-Effekt. Schon während der Diät und ebenfalls hinterher wird jede verfügbare Nahrung umso ausgiebiger verwertet und eingelagert. Es entstehen massive Hungerattacken und Schlappheit. Damit will der Körper verhindern, dass er noch mehr Energie verbraucht.

Fazit ist meistens, dass nach solchen Diäten noch mehr Gewicht als vorher besteht und umso schneller aufgebaut wird.

Ausgewogen abnehmen – ohne Diäten und künstliche Zusatzstoffe

Die Genialität in der Schöpfung des Menschen liegt darin, dass es sich um ein fraktales, selbstorganisierendes, lebendiges »System« mit hocheffektivem Regenerierungsvermögen handelt. Ein solches »System« ist störanfällig. Diäten wandeln mentale Defizite in körperliche Probleme – am schlimmsten den Jojo-Effekt – um.
Grundsätzlich schützt die primäre Aufgabe die Existenz, das Überleben des Organismus.
Wozu kämpfen Sie gegen diese Macht an? Glauben Sie, noch mehr Diäten beseitigen die Störquelle?

Nutzen Sie lieber Ihre Macht, um Ihr »System« in ein gesundes Maß zurückzuführen. Nutzen Sie die natürliche Kraft und Ordnung. Stärken Sie Ihre Gesundheit. Reduzieren oder regulieren Sie Ihr Gewicht dauerhaft auf angenehme Art.

Dabei hilft einzig eine natürliche, mineral- und vitalstoffreiche angemessene Ernährung sowie gegebenenfalls natürliche Ergänzungsmittel. Doch setzen Sie diese Mittel nur dann ein, wenn nachweislich ein Mangel herrscht und nicht wegen der unbegründeten Hoffnung auf den Erfolg weiterer dubioser Diäten.

Diäten werden durch Ursachenanalyse überflüssig

Sehr wichtig ist erst einmal die Ursachen-Analyse. Sinnvolle Diäten beginnen im Kopf. Entschlacken Sie Ihre tatsächlichen oder verinnerlichten Probleme. Mit alten Gedanken und Blockierungen können Sie schlecht eine neue Realität aufbauen.
Bewegung unterstützt die Gesundheit generell – auch gesunde Gedanken. Aber das wissen Sie ja.

Wissen schützt vor der nächsten negativen Erfahrung. Beschaffen Sie sich wichtige Informationen zu den Themen Diäten und Übergewicht. Werden Sie Ihr/e beste/r Experte/in.

Wenn Sie das Gefühl haben, allein nicht gut voran zu kommen, gibt es inzwischen viele professionelle Hilfsangebote.
Sie selbst bestimmen über Erfolg oder Misserfolg.
Wissen ist Macht. Nichtwissen macht … andere reich, jedoch nichts gegen Ihr Problem.

Heute ist es einfach, sich umfassendes Wissen anzueignen. Sie haben schon damit begonnen. Weiter so und viel Erfolg.

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