Ursachen von Darmverstopfung / Obstipation

By admin / 14. März 2014

Darmvertstopfung-Obstipation_A17243571_330x450Das absolut genialste, effektivste Kraftwerk dieser Welt ist sicher Ihre Verdauung- wenn sie denn nach universellem Plan verläuft.

Dass dies leider oft nicht so ist, belegen Statistiken: 34 % der Menschen in Deutschland gelten als problembehaftet seitens der Verdauung und zwar oft in Form Form von Verstopfung (Obstipation). Die Dunkelziffer soll bei mindestens 50% liegen. Dabei sind Frauen ca. dreimal häufiger betroffen und es kommen immer mehr Kinder hinzu.

Die WGO (Weltgesundheitsorganisation bzw. Weltweite Organisation für Gastroenterologie) hat deshalb den 29. Mai zum Weltverdauungstag erklärt.

Ganzheitlicher Ansatz für dauerhaft gesunde Verdauung

By admin / 14. März 2014

Verstopfung-Ganzheitlicher-Ansatz-gesunde-Verdauung-61420115So wie Sie ein einzigartiges Individuum sind, ist auch Ihre Art der Verdauung einzigartig. Das heißt, Sie sind die / der Experte/in für Ihren Körper.
Sie wissen am besten, welche Ereignisse und Ursachen, ( siehe vorherige Artikel), für Ihre Verstopfung ausschlaggebend sind. Wenn es Ihnen nicht sofort alles klar ist, analysieren Sie, assoziieren Sie und hören Sie in sich hinein.

Wichtig ist, sich dem Problem nicht eingleisig mit z. B. der Einnahme eines Abführmittels anzunehmen, sondern Körper, Psyche und Geist mit einzubeziehen!
Die Gefahr der Gewöhnung des Darms an das Abführmittel ist, dass er irgendwann überhaupt nicht mehr eigenständig funktioniert. Manche Mittel begünstigen sogar die Entstehung von Krebs.
Deshalb ist es auch besonders wichtig, den Darm auf natürliche Weise wieder in Schwung zu bringen. Ihr Ziel muss immer sein, ohne jedes Mittel beschwerdefrei verdauen zu können.

Doch wenn der Darm erst einmal verstopft ist, braucht es eine klug und gut gemischte Kombination aus natürlichen Methoden.

Wichtig ist auch, dass Sie nicht mit dem „Brecheisen“ beginnen.
Besonders wenn Sie sich schon angeschlagen und schwach fühlen, gehen Sie bitte sanft vor und haben Sie Geduld. Jede Umstellung diesbezüglich dauert ca. vier Wochen.

Suchen Sie sich aus den folgenden Methoden und Mitteln die für Sie zutreffenden und passenden heraus. Folgen Sie dabei Ihrem „Bauchgefühl“!
Unumgänglich und die allerbeste Voraussetzung ist meist die

Ernährungsumstellung bei Verstopfung

Wie Sie bei den Ursachen lesen konnten, ist eine fleisch- und milchreiche Ernährung unvorteilhaft für die Verdauung. Bei einer schon entstanden Verstopfung ist es sehr hilfreich, eine Zeit lang hauptsächlich Nahrungsmittel, wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen zu sich zu nehmen, die u.a. reich an Ballaststoffen sind.
Besonders roh belassene Pflanzenteile mit Schale, aber auch gekochte Hülsenfrüchte putzen den Darm gut aus. Dabei brauchen Sie keinesfalls auf Fette zu verzichten. Im Gegenteil, haben wissenschaftliche Studien bewiesen, das wertvolle Öle wie kalt gepresstes Olivenöl, die Nährstoffe besser verwertbar werden lassen und auch selbst sehr gesundheitsfördernd sind.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die jedoch für eine gesunde und geregelte Verdauung unverzichtbar sind. Sie sollten mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag zu sich nehmen, besser sind jedoch 40 bis 50 g, vor allem wenn eine Verstopfung besteht. Die meisten Menschen nehmen jedoch durch die Änderung der Essgewohnheiten viel zu wenig Ballaststoffe zu sich.

Die Umstellung der Ernährung sollte allerdings allmählich erfolgen, da die Verdauungsorgane sich umgewöhnen müssen. Sonst ist mit Blähungen und Koliken zu rechnen.

Es kann daher empfehlenswert sein, auf eine qualitativ hochwertige Nahrungsergänzung mit Ballaststoffen zurückzugreifen, die die Darmtätigkeit nachhaltig unterstützt.

Nach der Eingewöhnung werden Sie aber erstaunt feststellen, dass Sie Linsen, Bohnen, sogar rohe Zwiebeln ohne Blähungen vertragen. Besonders Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Meerrettich, rohes Sauerkraut und schärfere Gewürze kurbeln Ihre Verdauung an.
Lassen Sie Ihrer Kreativität und Intuition freien Lauf, verwenden Sie viele Kräuter die reinigende Wirkstoffe enthalten (siehe natürliche Abführmittel).
Vermeiden Sie möglichst Weißmehl- und Stärkeprodukte sowie Süßes. (ausführliche Informationen finden Sie im Ebook: Essen Sie sich glücklich – Alles über (darm)gesunde Ernährung)

Allergien oder Unverträglichkeiten als Ursache von Verstopfung

Wichtig ist auch Ihre Forschung nach eventuell noch nicht erkannten Unverträglichkeiten.
Haben Sie irgendeine allergische Reaktion? Haben Sie chronische Beschwerden?
Nicht wenige Therapeuten führen fast jede Allergie auf eine Basisunverträglichkeit zurück! Diese beruhen meist auf glutenhaltigen Mehlen und Milchprodukten.
Sie können dies einfach feststellen, indem Sie mindestens vier Wochen „verdächtige“ Produkte von der Speisekarte streichen. Sehr viele Menschen haben damit schon Ihre Verstopfung und chronischen Leiden kuriert.

Was mit den viel gepriesenen Joghurts mit lebenden Kulturen ist?
Probieren Sie’s! Die Wissenschaftler jedenfalls streiten sich.
Die verdauungswichtigen Laktobakterien können Sie selbst einfach mit Sauerkraut und Wasser herstellen (Siehe Abschnitt Darmgesundheit)

Trinken

Sehr wichtig: Ihre Flüssigkeitszufuhr!
Trinken Sie mindestens 1,5 bis 3 l am Tag, je nach Konstitution und Umständen. Am besten ist Mineralwasser, Tee mit möglichst wenig Zucker, Schorlen und leichte Säfte mit möglichst wenig Zucker (ausführliche Informationen finden Sie im Ebook: Was(ser)sollen wir trinken?).
Günstig für die Verdauung ist auch Püriertes (bitte mit Eigensaft, sonst landen die Vitamine und Mineralstoffe im Ausguss und nicht in Ihnen!).

Bewusste Esskultur für eine gesunde Verdauung

Es gibt Therapeuten, die sagen, dass die Befindlichkeit eines Menschen bei und nach der Nahrungsaufnahme ausschlaggebend für seine Gesundheit ist. Streitgespräche sind also keine gute Zutat.
Eine harmonische Umgebung hingegen kann sehr förderlich sein.

  • Richten Sie Ihre Mahlzeiten appetitlich an.
  • Essen Sie bewusst ohne Ablenkung durch (Zeitung)Lesen, Radio oder Fernseher.
  • Nehmen Sie sich genügend Zeit zum Essen und kauen sie gründlich. Gut durchgekaute Nahrung können Sie viel besser verdauen.
  • Halten Sie sich vor Augen, dass Sie LEBENSmittel einnehmen.

Auch die innere Einstellung, die Sie dem Essen gegenüber haben, ist sehr bestimmend für die Aufnahme und Verwertung. Studien haben bewiesen, dass auch ein Tischspruch sehr zum Wohlergehen beitragen kann.

Bauen Sie Stress ab und schaffen Sie Rhytmus

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Mahlzeiten – und auch den anschließenden Gang zur Toilette.

  • Versuchen Sie soweit möglich gleich bleibende Zeiten für Mahlzeiten und Stuhlgang einzuhalten. Wenn sich Ihr Darm an einen bestimmten Zeitpunkt gewöhnt hat, geht es schon viel leichter.
  • Lassen Sie sich Zeit auf der Toilette. Legen Sie sich eine kleine WC-Lektüre bereit und lassen sich nicht stören und drängen.
  • Versuchen Sie in aufregenden und stressigen Situationen bewusst und gezielt tief durch zu atmen. So können Sie verhindern, dass ihre Darmmuskulatur sich verkrampft und die Arbeit einstellt.
  • Nehmen Sie sich genug Zeit für sich selbst. Machen Sie Spaziergänge in der Natur.
  • Schaffen Sie sich täglich (mehrere) kleine Entspannungsinseln. Üben Sie regelmäßig mit Entspannungstechniken (s.u.)
  • Vielleicht möchten Sie ja eine gewisse Zeit ein Tagebuch führen, um sich darüber bewusst zu werden was Sie und Ihren Darm besonders stresst.
  • Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend schlafen (7-8 Stunden)

 

Heuschnupfen / Allergie verstehen – Auslöser, Verstärker und Behandlung

By admin / 11. März 2014

Heuschnupfen - AllergienDer so genannte „Heuschnupfen“, der meist nicht so viel mit dem Heu an sich zu tun hat, ist zum Synonym für jegliche allergische Reaktionen seitens der Nasenschleimhaut und teilweise auch der Augen geworden.

Die meisten Menschen reagieren nicht nur auf Heu, wenn überhaupt, sondern auf Pollen, die schon von Februar an bis in den Spätherbst hinein unsichtbar in der Atemluft herum fliegen können.

Typische Anzeichen für „Heuschnupfen“ sind Kribbeln und Jucken in Nase und oft auch Augen, anfangs meist ein Fließschnupfen mit häufigem Niesen bis hin zu Niesattacken, der dann in einen schleimigeren Schnupfen übergeht und neben einer verstopften Nase auch manchmal in eine Nebenhöhlenentzündung ausartet.

Heuschnupfen oder Erkältung?

Da der Unterschied von Heuschnupfen zu einer Erkältung manchmal nicht sehr deutlich ist, wird der allergische Schnupfen oft mit einer Erkältung oder Grippe verwechselt. Gerade wenn sich die Nebenhöhlen und/ oder die Stirnhöhlen entzünden, sind Fieber, besonders Schmerzen und Abgeschlagenheit vorhanden und lassen oft Fehldiagnosen entstehen.

Wenn Sie die Anfangssyptome relativ plötzlich und häufig bekommen, Ihre Nasenschleimhäute und/oder Augen und manchmal auch der Rachen oft trocken, rau und empfindlich sind, könnte eine beginnende Allergie vorliegen.

Eine vorhandene Allergie zeigt sich meist sehr deutlich in den Niesanfällen oder brennenden Augen.

Viele Menschen, mit steigender Tendenz, haben eine so genannte „atopische Konstitution“. Das bedeutet, dass eine Allergiebereitschaft vorliegt, auch wenn eine Allergie noch nicht direkt ausgebrochen ist.

Wenn Sie dunkle Augenringe trotz ausreichender Schlafzeiten, doppelte untere Augenlider und allgemein ein Infektanfälligkeit und Abgeschlagenheit sowie verminderte Leistungsfähigkeit bei sich oder Angehörigen beobachten, kann eine solche atopische Konstitution bereits ausgeprägt sein.

Vor allem, wenn in der Familie bereits Allergiker bekannt sind, sollte z. B. vor dem Erlernen oder Studieren in einer Fachrichtung, die mit Allergenen und Chemie bzw. dem Kontakt mit chemischen Stoffen zu tun hat, diese atopische  Konstitution überprüft werden.

Mögliche Ursachen für Heuschnupfen

Sehr gern werden die Gene verantwortlich gemacht. Sicher spielen diese eine Rolle, erklären aber nicht, warum ein Geschwisterkind die Allergie hat, das andere aber nicht. Eine Allergie ist immer das so genannte übergelaufene Fass. Es gibt nicht die eine Ursache sondern das Zusammenspiel von Konstitution, Lebensumständen und die Menge an Ursachen wie chemische und andere Umweltbelastungen, denaturierte Nahrungsmittel, die irgendwann zu viel sind und vom Körper nicht mehr reguliert werden können.

Dabei ist es vom jeweiligen Schwachpunkt im Körper abhängig, ob ein allergischer Schnupfen, eine Neurodermitis oder andere Allergien ausbrechen oder ob sich eine chronische Krankheit wie metabolisches Syndrom oder Fibromyalgie oder multiple Sklerose u. a. entwickelt.

Babynahrung und Allergien

Der Zusammenhang zwischen Babynahrung und Allergien wurde schon in den 70iger Jahren von einigen wenigen Forschern, wie der schwedischen Biowissenschaftlerin Ursula Jonsson publiziert. Babys, die nicht gestillt werden, deshalb mit Ersatzprodukten ernährt werden müssen, haben deutlich häufigere Allergie- Erkrankungen. Das frühkindliche Verdauungs- und Immunsystem kommt mit der denaturierten Fertignahrung, erst recht nicht mit Kuhmilch zurecht. Frau Jonsson bezeichnete die sich daraus entwickelnde Unverträglichkeit von Milch und Gluten- die Hauptbestandteile der Baby-Ersatznahrung- als Basisallergie, die oft unerkannt, weitere „echte“ Allergien wie Heuschnupfen, Asthma, Schuppenflechte aber auch chronische Krankheiten auslöst.

Leider ist das dann in der Folgegeneration der ungestillten Mütter auch noch der Fall, selbst wenn diese ihre Kinder stillen. Denn die Informationen, die das Verdauungs- und Stoffwechselsystem braucht, um Milch und Gluten verarbeiten zu können, fehlen einfach bzw. sich falsch programmiert. Die Falschinformationen für das Immunsystem werden aber weitergegeben. Deshalb sollten solche Mütter während der Schwangerschaft und Stillzeit dann Milch und Gluten nicht zu sich nehmen, damit der kindliche Organismus sein eigenes richtiges Immunsystem bzw. die richtigen Informationen entwickeln kann. Stillen ist grundsätzlich das einzig Richtige und Beste für alle.

Medikamente und Allergien

Alarmierend sind Studien, die eindeutig den Zusammenhang zwischen Paracetamol und Allergiehäufung besonders bei Kindern aber auch bei Erwachsenen belegen. Das britische Fachblatt „Lancet“ veröffentlichte, dass das Risiko für Heuschnupfen bei Kindern um 48 (!) % höher lag, wenn sie im ersten Lebensjahr Paracetamol bekamen. Für Asthma liegt das Risiko durch Fieberzäpchen mit Paracetamol um 46% höher, bei Neurodermitis um 35%. Dieser Wirkstoff wird flächendeckend bei Fieber und Schmerzen für Babys und alle Altersstufen verschrieben, ohne auf die Gefahren hinzuweisen.

Gerade Kinder bekommen schnell mal Fieber, das eigentlich eine vollkommen natürliche und gesunde Reaktion des Körpers ist und erst bei einem Anstieg über 39° behandlungsbedürftig ist. Auch dann sollten immer erst die guten alten Wadenwickel und homöopathische Mittel- welche sich jahrzehntelang bestens bewährt haben, zum Einsatz kommen, bevor man zur Chemiekeule greift.

Erfahrene Ärzte der Naturheilkunde wissen auch, dass starke Eingriffe, wie Operationen mit anschließend schwieriger Wundheilung zum Auslösen von Allergien beitragen können. Besonders bei kieferorthopädischen Eingriffen ist es deshalb besser, immer nur einen Zahn zu operieren und den nächsten erst nach 2 oder mehr Wochen, auch wenn das nicht so profitabel ist.

Allergie- Auslöser/Verstärker

Eine vorhandene Allergiebreitschaft, aber auch der Ausbruch einer Allergie, wird durch den Kontakt mit chemischen Stoffen, wie Kosmetikprodukte, Reinigungsmittel, Pestizide, Dünger, Weichmacher, Benzin, Kerosin, Diesel und auch Stäube verschiedenster Art- vom Industrie- und Baustaub, Staub aus Laserdruckern bis zum Mehlstaub in der Bäckerei, oft massiv verstärkt.

Ein Zusammenhang zum Anstieg allergischer Reaktionen wurde auch in der Nähe von Hochspannungsleitungen ermittelt. Der in der Luft befindliche Staub bindet durch die erhöhte Strahlung bzw. Aufladung bestimmte Partikel, besonders Verschmutzungen wie Abgase und wird dadurch noch viel gefährlicher. Überhaupt ist jede Art unnatürlicher hoher Strahlung Allergie auslösend- das trifft auch auf Sendemast-Strahlung für Mobiltelefone zu.

Was können Sie zur Milderung selbst tun?

Es gibt im Alltag einige Maßnahmen, die schon dem Immunsystem helfen. Grundsätzlich ist auf Rauchen zu verzichten. Auch das passive Rauchen sollte tabu sein, darauf müssen Raucher Rücksicht nehmen. Generell sollten Sie Genussmittel, besonders Alkohol meiden, da die Leber ohnehin schon zu viel zu tun hat. Denn jede Allergie ist eine Art Vergiftung für den Körper und die Leber ist nun mal das Entgiftungsorgan Nr. 1. Bei Allergien werden alle inneren Organe gestresst.

Ernährung für Allergiker oder zur Vorbeugung

Meist ist ein Enzymmangel oder -Ungleichgewicht vorhanden. Deshalb ist es wichtig, viel frische Nahrungsmittel wie Gemüse und Obst, zu essen, da dadurch die Enzymproduktion im Körper angeregt wird. Am besten wird das Gemüse und Obst aus den eigenen bzw. umliegenden Anbaugebieten vertragen. Exotische Früchte z. B. Kiwis können auch wieder das Immunsystem überfordern. Früchte, die nur saisonal und natürlicherweise in geringeren Mengen vorkommen, wie Erdbeeren, sollten ebenso in Maßen und nur zur passenden Erntezeit-sowie sonnengereift- genossen werden.

Es ist inzwischen bekannt, dass die in der konventionellen Landwirtschaft verwendeten Pestizide und Düngemittel stark Allergie- und Parkinson- auslösend sind. Neuere Forschungen ergaben, dass Allergien Parkinson sehr begünstigen. (AHA)

Die Konsequenz daraus ist natürlich, möglichst Bioprodukte aus zertifiziertem Anbau zu verzehren. Wenn dies nicht immer möglich sein sollte, müssen Sie das Obst und Gemüse wirklich gründlich reinigen.

Ein Tipp ist, im Winter den Honig von Bienen aus der Umgebung zu essen, da darin die Polleninformation in gesunder Art verpackt ist und dem Körper dann bei Pollenflug hilft, nicht wieder falsch zu reagieren, sondern diese als normal, als gut zu erkennen.

Achten Sie aber auf Kreuzreaktionen. Manche Allergiker vertragen einige Obst- bzw. Gemüsesorten schlecht.

Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel mit Enzymen. Am besten ist ein kinesiologischer oder orthomolekularer Test, um den Bedarf und die Menge zu ermitteln. Auch Speziallabors können solche Mängel ermitteln.

Unbedingt zu vermeiden sind für Allergiker, künstliche Geschmacksverstärker auch Glutamat und -Abwandlungen oder Würze genannt. Ebenso sind synthetische oder „naturidentische“ Aromastoffe, sowie Sulfit als Konservierungsmittel bei Fertignahrung und Trockenfrüchten und phosphatreiche Nahrungssmittel zu vermeiden. Überhaupt ist denaturierte und Fertignahrung- insbesondere zuckerhaltige und weißmehlhaltige Produkte sehr problematisch, da der Körper dadurch nicht in seiner Vitalität unterstützt sondern belastet wird. Zucker ist ein Vitamin- und Mineralienräuber und begünstigt die oft bei Allergikern vorhandene Besiedlung mit Hefepilzen (Candida) im Darm und anderswo.

Der deutsche Arzt Dr. Hans-Heinrich Reckeweg (1905–1985) entwickelte die so genannte Homotoxikologie, bzw. antihomotoxische Therapie. Dabei klassifizierte er bestimmte Stadien von Krankheiten proportional zur Vergiftung des Körpers durch Stoffe, die von außen kommen aber auch durch körpereigene Stoffe, in 6 Stufen. Chronische Krankheiten und Allergien bilden dabei den Weg zu schweren Krankheiten wie Multiple Sklerose und Krebs ab. In den ersten 3 (humoralen) Phasen wird der Körper noch mit den Giften irgendwie fertig, doch dann kommt es zum sprichwörtlichen letzten Tropfen im dann überlaufenden Fass (zellulare Phasen). Die Homotoxikologie soll eine Verbindung zwischen Schulmedizin und Homöopathie sein, in der der Körper ganzheitlich behandelt wird. Ziel ist, egal in welcher Stufe der Prozess sich befindet, die Gifte wieder aus zu leiten, wozu homöopathisch hergestellte Präparate verwendet werden.

Als Voraussetzung für die erfolgreiche Entgiftung erforschte  Dr. Hans-Heinrich Reckeweg, dass Schweinefleisch unbedingt zu vermeiden ist, da es viele Toxine enthält, die eine Heilung unmöglich machen.

Viele Allergiker reagieren auch auf bestimmte Metalle, z. B. auch im Essbesteck, ohne dies bewusst wahrzunehmen. Sie sollten deshalb lieber zum guten alten Silberbesteck zurückgreifen, das obendrein noch antibakterielle und antivirale Wirkungen hat. Urgroßmütter wissen manchmal noch, dass der Silberlöffel das Schlechtwerden von abgestellten Speisen verringert. Plastikbesteck ist dagegen zu vermeiden, da die darin enthaltenen Giftstoffe (Weichmacher, künstliche Hormone!) mit dem Speichel aufgenommen werden können.

Das Gleiche gilt natürlich für alle Kunststoffgegenstände, die unmittelbar mit dem Körper in Kontakt kommen. Bevorzugen Sie lieber Naturmaterialien, am besten aus biologischem Anbau und Herstellung.

 

Insektengiftallergie

By admin / 11. März 2014

Insektengiftallergie-31502774Das warme Wetter des Frühjahrs und des Sommers lockt die Menschen auf die Wiesen, in die Wälder oder in den eigenen Garten. Doch bei aller Idylle lauern hier für bestimmte Personengruppen auch Gefahren. Mag der bloße Stich einer Biene, Wespe oder Hornisse bereits unangenehm sein, so kann sich daraus sogar eine akute Bedrohung für die Gesundheit entwickeln bei Menschen, die gegen solche Insektengifte allergisch sind.
Bei ihnen reagiert der Körper mit Schmerzen oder Lähmungen der betroffenen Gliedmaßen. Ebenso kann es aber auch zu Fieberattacken, einer aussetzenden Atmung oder einem Versagen der inneren Organe kommen. Schnelle Hilfe ist daher unabdingbar, um Schlimmeres zu vermeiden.

Allgemeine Informationen zu den Insektengiften

Wespen, Hummeln oder Bienen können manchen Personen bereits mit ihrer bloßen Anwesenheit die Laune trüben. Doch auch Ameisen sind in der Lage, sich mit kleinen Beißwerkzeugen oder Stacheln zu wehren und dabei ein Gift in den Körper des Menschen zu leiten. In der Regel handelt es sich dabei um chemische Zusammensetzungen, die in die Muskeln oder die Blutbahnen injiziert werden und die an sich nicht gefährlich sind.
Erst durch die Unverträglichkeit ihnen gegenüber kann es zu Rötungen und Juckreiz kommen. Im zweiten Stadium wären Beschwerden der Atmung und des Herz-Kreislauf-Systems zu erwarten. Anschließend würde ein Schock oder der Ausfall des Bewusstseins einsetzen. Unter ungünstigen Umständen kann eine Insektengiftallergie in Einzelfällen bis zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.

Akute Gegenmaßnahmen – chronische Hilfe

Wer von einem Insektenstich betroffen ist und unter einer entsprechenden Allergie leidet, sollte zunächst ein Antihistaminikum einsetzen. Meist ist dieses in Tablettenform ohnehin gegen den Heuschnupfen im Haushalt vorrätig. Allerdings muss je nach Schweregrad der Symptome stets ein Arzt verständigt werden. Langfristig dagegen ist es ratsam, sich vor dem Gang in den Garten, den Wald oder auf die Wiesen entsprechend vorzubereiten. Medikamente, die die Wirksamkeit des Insektengifts mildern oder gänzlich ausschalten, können rezeptpflichtig nach einer Beratung durch den Allergologen verschrieben werden. Diese bauen über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg im Organismus eine hohe Zahl an Antikörpern auf.

Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Heilmittel

Gerade in der warmen Jahreszeit ist es für den Insektenallergiker lebenswichtig, sich mit den individuell geeigneten Vorbeugemaßnahmen gegen die Stiche der Bienen oder Wespen zu schützen. Aber diese Präparate, zu denen hauptsächlich die Histamin-Rezeptorenblocker sowie das gering konzentrierte Adrenalin gehören, sind ihrerseits nicht ganz bedenkenlos einsetzbar, führen sie doch zur Müdigkeit, einem Verlust der Konzentration sowie einem reduzierten Antrieb.

Wichtig ist es somit, die ärztlich verordnete Dosis nicht zu überschreiten. Gleiches gilt für akute Maßnahmen, die nach einem Stich oder einem Biss eingeleitet werden müssen. Hier können die ersten Symptome gerade durch eine falsche Verabreichung der Arznei gefördert werden, statt eine erste Linderung zu ermöglichen.

Unterschiedliche Optionen der Therapie

Insektenallergiker können sich in der Regel auch zwischen ganzheitlichen und alternativmedizinischen Heilverfahren entscheiden. Diese Wege können aber nur dann erfolgreich beschritten werden, wenn die gewünschte Therapie konsequent durchgeführt wird. So gehört die Annäherung des Körpers an verschiedene Gifte in der Regel zu den grundlegenden Bausteinen einer solchen Behandlung. Ebenso werden langfristig diverse Heilmittel getestet, um den Organismus gegen die Gifte zu stärken.
Unabhängig von der gewählten Therapie sollten Betroffene darüber hinaus immer einen Allergiepass mit sich führen, in dem die Art seiner Erkrankung ebenso wie bereits erprobte Heilmethoden genannt werden. Im akuten Ernstfall kann der Notarzt auf dieser Basis eine schnelle Hilfe gewährleisten.

 

Was tun bei Übergewicht – von der Ursachensuche zum erfolgreichen Abnehmen

By admin / 6. März 2014

Uebergewicht-und-Abnehmen-8031403_400x207_download_class-1Ursachen von Übergewicht

Für Übergewicht sind meist eine Kombination von mehreren Ursachen verantwortlich. Einige der Hauptursachen sind die Erbanlagen, die Ess-Erziehung von frühester Kindheit an (Mutterleibphase eingeschlossen), angeborene und erworbene Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien und auch die Denaturierung der Lebensmittel. Ebenso können psychische Probleme, systemische (familiäre, mitmenschliche) sowie mentale Probleme ein Hauptauslöser sein.

 

 

Konsequent und effektiv: Eine Fastenkur

By admin / 6. März 2014

Fastenkur-Abnehmen-mit-FastenSollten Sie sich auch entschlacken und entgiften wollen, was sowieso meistens angezeigt ist, machen Sie lieber gleich eine Fastenkur. Beachten Sie aber unbedingt, wie unter diesem Punkt beschrieben, dass Sie nicht dehydriert oder übersäuert sind. So eine Kur ist auch gut, wenn Sie Ihrem Leben einen neuen Kick geben oder etwas komplett ändern wollen.
Interessant ist immer wieder, dass auch bei Vielessern nach der ersten Phase das Hungergefühl verschwindet. Sie fühlen sich befreit und wohl. Natürlich gibt es auch mal eine Krise aber da muss man eben, wie im Leben auch, einfach durch. Natürlich ist es unklug, so eine Fastenkur in einer Zeit zu machen in der Sie viel leisten müssen, bzw. wenn es nicht anders geht. suchen Sie eine milde Kur aus. Am besten geht es im Urlaub.

Beim Fasten schaltet der Körper auf Reservenverwertung. Da das Gehirn und die Muskeln primär Glucose brauchen, wird diese notgedrungen statt aus den sonst zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln aus dem Muskel- und Fettgewebe gezogen. Glucose, die sonst hauptsächlich aus Kohlehydraten gewonnen wird, muss nun von der Leber durch so genannte Ketonkörper ersetzt werden. Das Gehirn braucht diese unbedingt, da es daraus Glucose bilden kann. Die Rohstoffe für Ketonkörper werden aus den vorhandenen Fettsäuren also den Fettreserven entnommen. Es ist deshalb wichtig, die Muskeln zu beanspruchen, damit nicht diese sondern die Fettreserven abgebaut werden.

Bewegung beim Fasten

Sehr wichtig ist also die Bewegung. Der Körper muss bei der Suche nach Reserven schnell sein und sucht die zuerst im Muskelgewebe, dann erst in den Fettzellen. Deshalb müssen Sie unbedingt körperlich aktiv sein. Das kann zügiges Spazieren, Fahrrad fahren oder Wandern sein. Ebenso das Trimm-Dich-Gerät zu Hause oder Tanzen und Gymnastik. Wenn Sie so Ihre Muskeln in Bewegung halten, muss Ihr Körper also automatisch an die Fettzellen.

Gleichzeitig wird die Entgiftung beschleunigt, die Verdauung angekurbelt und die Sauerstoffzufuhr erhöht. Auf übertriebene Anstrengung sollten Sie jedoch verzichten. Das Gleiche gilt natürlich auch für die mentale Bewegung, also geistige Arbeit. Diese ist natürlich ebenso wichtig und unterstützt Sie, wenn Sie sie gezielt einsetzen, sogar sehr positiv.

Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee und nehmen Sie keine entwässernden Medikamente (es sei denn Sie brauchen sie aus anderen gesundheitlichen Gründen). Es hat nämlich keinen Sinn, den Körper zu entwässern und sich dann vorzugaukeln man hätte abgenommen. Gesund ist das jedenfalls auch nicht.

Sorgen Sie für positive mentale und seelische Energie beim Fasten

Sorgen Sie mit positiven Affirmationen, vielleicht auch mit dem wohltuenden Effekt von Meditationen für eine gute mentale und seelische Energie. Ein guter Effekt entsteht auch, wenn gestaute Energien in Fluss, Ungleichgewichte ausbalanciert werden. Dies ist ebenfalls eine der Ursachen für Beschwerden und Krankheiten sowie andere Ungleichgewichte. Dazu hilft es z.B. auch, sich mal auf die Erde unter einem schönen blauen Himmel zu setzen uns sich eins mit den fließenden Energien zu fühlen.
Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Erdfrequenzen, die so genannten Schumann-Wellen und die geomagnetischen Kräfte in ungestörter Umgebung ausgleichend, heilend auf den menschlichen Organismus wirken. Das heißt, Sie suchen sich natürlich keine Wiese unter einem Starkstrommast oder einer Autobahnbrücke aus. Sie können natürlich auch Akupunktur, Chromo-Farblichttherapie oder Reiki machen lassen, da dies einen guten Ausgleich der Lebensenergie bewirkt und den Austausch mit den notwendigen Frequenzen ermöglicht bzw. unterstützt und frei legt. Vielleicht haben auch Sie noch einigen inneren Ballast, den Sie gleich mit entsorgen könnten.
Dies ist bei Fastenkuren besonders gut zu erzielen. Da die Psyche und ein gestörtes Energiefeld sehr oft sogar Hauptgrund für körperliche Ungleichgewichte ist, kann dies schon ein sehr guter therapeutischer Effekt sein. Holen Sie sich professionelle Hilfe, wenn Sie das Gefühl haben, dass es an der Zeit ist und Sie allein nicht weiter kommen.

Abnehmen ist nur Nebeneffekt einer Fastenkur

An sich sind ja diese Fastenkuren bzw. Auszeiten eher zur ganzheitlichen Reinigung als zum Abnehmen, doch der Effekt ist optimal um so ein Vorhaben dann umsetzen zu können.
Denn: Sie lernen auf etwas Gewohntes zu verzichten und sich dabei gut zu fühlen.
Sie fühlen sich seelisch und mental stärker danach. Wichtig: Sie erkennen das natürliche Hungergefühl (wieder). Denn nach ca. einer Woche hat sich der Organismus neu reguliert, d. h. der Stoffwechsel stellt sich erst mal auf Notversorgung, dann nach ca. einer Woche, generell auf die neuen Gegebenheiten um. Sie fühlen sich erleichtert.
Sie haben vielleicht schon ein Gefühl dafür entwickelt, dass es sich besser anfühlt, wenn man sich nicht so voll gestopft hat. Der Magen verkleinert sich auch und meldet somit zeitiger ein Sättigungsgefühl. Genau genommen ist zwar der Magen nur ein Informationsvermittler von vielen, der für das Sättigungsgefühl zuständig ist, jedoch macht dies schon viel aus.
Der Organismus wird entschlackt, entgiftet, und somit entlastet. Es kann dadurch aber sein, wenn die Leber dabei Schwerstarbeit verrichten muss weil sie sehr viel Angesammeltes zu entsorgen hat, dass Sie sich etwas schlapp fühlen. Das ist in dieser Phase normal. Unterstützen Sie sich deshalb mit viel Wasser, ungesüßtem Tee, frischer Luft und ausreichend Schlaf. Sorgen Sie auch für eine geregelte Verdauung.

Bei Plaquen in den Gefäßen sowie bei Schwermetallbelastungen hilft auch die Einnahme von Zeolithen (vulkanische Mineralien mit einzigartiger molekularer Beschaffenheit) unterstützend.
Es gibt auch genügend verschiedene Angebote, so eine Kur in schöner Umgebung in einer Gruppe oder sogar in einer Klinik durchführen zu können.
Auch wichtig: Bei Herz- oder Kreislaufbeschwerden konsultieren sie bitte eine/n Ärztin/Arzt (wenn Sie nicht in einer Klinik sind).

Die 5 größten Irrtümer beim Abnehmen

By admin / 28. Februar 2014

Irrtuemer-beim-Abnehmen_49949175Wenn Abnehmen doch nur so einfach wäre, wie viele Mythen und Märchen vorgaukeln. Hier ein Faktencheck und Tipps, wie es richtig geht.

Irrtum 1: Light Produkte helfen beim Abnehmen

Light-Produkte sind zwar fettreduziert, gleichen aber den Verlust an Geschmack oftmals mit Zucker und Zusatzstoffen aus. Die Energiebilanz fällt dadurch nicht günstiger aus als bei normalen Produkten, im Gegenteil. Der Glaube, ein vermeintlich „leichtes“, „schlank machendes“ Produkt zu konsumieren, erhöht die Neigung, mehr zu essen als sonst. Light-Produkte sättigen außerdem weniger lang und reichen auch geschmacklich nicht an normale Lebensmittel heran. Besser maßvoll essen, aber mit Genuss.

Irrtum 2: Mit Sport alleine lässt sich gut abnehmen

Wer glaubt, alleine mit Sport sein Gewicht reduzieren zu können, wird schnell frustriert sein. Fakt ist: Sport kurbelt den Stoffwechsel an, verbessert die Belastbarkeit des Herz-Kreislaufs und trägt zur Verbrennung von Energie bei, doch hängt die Energiebilanz hauptsächlich immer noch von der Ernährung ab.

Das heißt: um falsches und zu viel Essen mit Sport auszugleichen oder gar abzunehmen, müssten Sie das Pensum eines Leistungssportlers absolvieren. Wer kann das schon? Neben Sport ist also eine Ernährungsumstellung notwendig, wenn Sie dauerhaft an Gewicht verlieren möchten.

Irrtum 3: Mahlzeiten auslassen hilft beim Abnehmen

Vorsicht: das gezielte Auslassen einer Mahlzeit kann bereits den Einstieg in eine Essstörung bedeuten. Außer einer reduzierten Leistungsfähigkeit riskieren Sie Heißhungerattacken und häufige, energiereiche Naschereien. Fakt ist: der Stoffwechsel ist bei den meisten Menschen morgens und abends für Kohlenhydrate besonders empfänglich, der Blutzuckerspiegel schnellt stärker hoch als mittags. Dies kann aber durch eine vernünftige Auswahl der Speisen vermieden werden.

Für einen guten Start in den Tag sorgt zum Beispiel ein Müsli mit Früchten – selbstgemacht, versteht sich. Die in den Haferflocken enthaltenen Ballaststoffe halten lange satt und die Früchte liefern wertvolle Vitamine. Tipp: Mehr Gesunde und leckere Rezepte zum Abnehmen finden Sie hier.

Irrtum 4: Nur wenn man hungert, verliert man Gewicht

Abnehmen durch hungern funktioniert, aber langfristig wirkungsvoll und vor allem gesund ist das nicht. Denn wer keine oder extrem wenig Kalorien zu sich nimmt, zwingt seinen Körper in den „Energiereservenverbrauch-Modus“ umzuschalten. Dem Körper werden in diesem Modus nicht nur wichtige Nährstoffe vorenthalten, sondern auch die Eiweissdepots, insbesondere diejenigen der Muskeln, werden angegriffen.

Wieso werden aber Muskelmasse und nicht Fettpolster abgebaut? Ganz einfach: Muskeln verbrauchen sogar im Ruhezustand Kalorien, Fett hingegen nicht. Indem der Körper also Muskelmasse abbaut, senkt er den Kalorienverbrauch. Man spricht vom sogenannten Hungerstoffwechsel. Läuft der Körper über lange Zeit hinweg in diesem Modus, kann das auch Gesundheitsprobleme wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und in schweren Fällen sogar Herzschäden mit sich ziehen. Beim Abnehmen sollten Sie also darauf achten, dass das Kaloriendefizit in einem vernünftigen und gesunden Rahmen bleibt.

Irrtum 5: Fett macht dick

„Fett macht dick“ denken sich wohl viele, die abnehmen wollen und versuchen Fette möglichst aus ihrem Speiseplan zu streichen. Was dabei aber vergessen geht: Fett ist wichtig für die Energiespeicherung und den Aufbau von Zellen und Hormonen. Es bremst zudem den schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels durch Kohlenhydrate und trägt damit zu einem gut funktionierenden Stoffwechsel bei.

Deshalb kann und darf auf Fett in der Ernährung – gerade in Kombination mit Kohlenhydraten – keinesfalls verzichtet werden. Aber auch hier gilt: in Maßen genießen, auf die übrigen Nahrungsmittel achten und Bewegung nicht vergessen. Mehr zum Thema Fett und Abnehmen gibt es im Artikel „Die Fettverbrennung – Rettung der Bikini-(und Badehosen-)Figur?“.

Ursachensuche bei Übergewicht

By admin / 26. Februar 2014

Ursachenforschung-bei-Uebergewicht-A20433989 Teil 1 der Artikelserie finden Sie hier >>

Manche Therapeuten sehen Übergewicht als Form der Selbstzerstörung. Schauen Sie einmal in Ihrem Inneren nach, wo sich evtl. Schuldgefühle, Selbstzweifel, Minderwertigkeitskomplexe und Ähnliches festgesetzt haben. Es kann auch sein, dass Ihr Übergewicht eine Form der Aussage: Ich bin da und unübersehbar/fahrbar. darstellt. Vielleicht waren Sie ein nicht geplantes Kind oder mussten hinter Geschwistern zurückstehen. Alles kann sich Ihnen unbewusst zu einem „dicken Fell“ gesammelt haben.

Das „dicke Fell“ brauchten Sie vielleicht. So wie Fettansammlung und Speicherung ja, evolutionär gesehen, eine normale Überlebensstrategie war. In dem Moment wo Sie Ursachen bewusst analysieren und ihnen auf den Grund kommen, lösen sie sich meist schon auf. Hilfreich ist auch hier das „Nieder“schreiben. Sollten Sie das Gefühl haben, allein nicht zurecht zu kommen, suchen eine/n gute/n Therapeutin/en auf.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist der Stress. Wissenschaftler fanden heraus, dass der Fettstoffwechsel unter Stress verändert wird, es erhöhen sich die Blutfettwerte (Serum-Triglyceride). Außerdem erhöht sich die Zusammenballung der Blutplättchen. Wenn dann keine Abreaktion erfolgt, entstehen z. Bsp. Thrombosen u. a. bekannte Folgeerscheinungen. Wirken Sie also unbedingt Stress entgegen. Dazu eignet sich ebenfalls eine richtige mentale Konditionierung und Autogenes Training. Denn abgesehen von dem negativen Einfluss auf den Körper, essen Viele auch mehr unter Stress als Abreaktion.

Natürlich ist diese Art der Abreaktion die denkbar ungeeignetste, besonders wenn Sie abnehmen möchten. Suchen Sie also auch hier geeignetere Alternativen. Am günstigsten wäre natürlich eine sportliche Aktivität. Befreien Sie sich von dem Kreislauf: Stress- Essen- Zunehmen- Stress…, unterbrechen Sie ihn.

Analysieren und dokumentieren des Essverhaltens bei Übergewicht

Dazu ist es wichtig, das eigene Essverhalten zu beobachten und zu dokumentieren. Viele haben ganz andere Vorstellungen von ihrem eigenen Essverhalten und sind bei einer konkreten Analyse sehr erstaunt darüber. Das Einfachste und Effektivste ist, in einem Tagebuch alles aufzuschreiben, was gegessen wird. Lassen Sie dabei nichts aus, auch ein Bonbon nicht. Bei schreibunwilligen Jugendlichen hilft ein Fotohandy, dass alles speichert. Hier haben Sie Anhaltspunkte und wissen was Sie in Zukunft weglassen und durch Gesünderes wie Gemüse und Obst ersetzen sollten.

Es zeigt sich auch, auf welche Nahrungsmittel Sie „spezialisiert“ sind. Haben Sie auf etwas immer besonderen Heißhunger? Was löst bei Ihnen eine mengenmäßig große Essattacke aus? Was essen Sie am liebsten? Das sind die Dinge an denen Sie arbeiten können. Bei einigen Menschen rufen Nahrungsmittel, die sie eigentlich nicht vertragen, suchtähnlichen Heißhunger aus. Dieses Phänomen wird maskierte Allergie genannt. Beim Weglassen der unverträglichen Nahrungsmittel kann zunächst einmal die so genannte Abstinenzallergie auftreten, bei der es den Betroffenen erst mal schlechter geht.

Dann tritt aber eine deutliche Besserung des allgemeinen Gesundheitszustands ein. Hier zu Lande handelt es sich bei den Unverträglichkeiten meist um glutenhaltige Mehle und Milchprodukte, in Amerika auch oft um Mais, da diese Nahrungsmittel in der Milchersatznahrung für Babys enthalten sind.

Forschen nach Lebensmittel-Unverträglichkeiten bei Übergewicht

Limitieren Sie die für Sie gefährlich leckeren Genussmittel/Lebensmittel wie z. B. Süßigkeiten einschließlich Kuchen, Müsliriegel, anfangs auch Kompotte mit Zucker, fette Fleischspeisen einschließlich fettiger Wurst, Ketchup, Mayonnaise und Co. auf ein Mindestmaß. Das heißt, wenn Sie sie weglassen für die ersten 2 Wochen wäre das am besten, doch wenn Sie gar nicht damit zurechtkommen, sollten Sie sie wirklich nur einmal die Woche in geringer Menge zu sich nehmen.

Sollten es Lebensmittel wie Brot und andere Mehlprodukte sein, müssen Sie diese auch reduzieren und gegen andere Grundnahrungsmittel eintauschen. Wenn Sie ahnen, dass Sie sie nicht vertragen, lassen Sie sie einfach weg, auch wenn’s schwer fällt. Das ist der einfachste und effektivste Weg dies herauszufinden. Natürlich gibt es auch Tests dafür. Diese sind jedoch unzuverlässig oder ziemlich teuer.

So könnten Sie z. B. statt der Schnitten zum Abendbrot eine Kartoffelsuppe oder andere Kartoffelgerichte oder Gemüseeintopf oder Reispfanne oder einen guten Salat oder eine Fischmahlzeit ect. ect. essen. Es gibt viele delikate und gesunde Rezepte, die wesentlich weniger Kalorien haben als das übliche Abendbrot. Als Frühstück bieten sich viele Obst- und Gemüsesorten an und evtl. Reiswaffeln.

Informationen über Lebensmittel einholen

Informieren Sie sich eingehend über Inhaltsstoffe der einzelnen Nahrungsmittel und sorgen Sie für ein ausgewogenes Verhältnis von Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweißen sowie Ballaststoffen. Wenn Sie z. B. Milch weglassen, führen Sie sich Kalzium bitte unbedingt mit Mineralwasser, Sesam, Ölsardinen, Mandeln, Haselnüssen, Grünkohl, Spinat, Brokkoli, Sojamilch sogar wesentlich effektiver zu. Außerdem gibt es laktosefreien Käse u. a. in vielen Kaufhallen. Vitamin D fördert die Kalziumaufnahme und wird vom Körper unter Einwirkung von Sonnenlicht selbst erzeugt.

Dazu reicht aber schon Spazierengehen, es muss und sollte kein Grillmarathon sein. Nach neuesten wissenschaftlichen Studien soll Kalzium gegen Darmpolypen wirken. Sollte es das Gluten sein, das in Weizen-, Roggen-, Dinkelmehl, Hafer, Hefe, Geschmacksverstärkern und Malz vorkommt, können Sie es mit Reis-, Mais- und Buchweizenmehl ersetzen. Diese Unverträglichkeiten sind in der Tendenz steigend.

Die Symptome sind sehr verschieden. Manche haben Verstopfung, manche Durchfall, manche Fettstühle, viele haben Blähungen bis hin zu Krämpfen und Entzündungen bzw. nervösen Magen-Darmbeschwerden, manche ständig Hunger, andere gar kein Hungergefühl. Kinder haben Wachstumsstörungen, manche unregelmäßiges Wachstum des Brustkorbes (leichte Verformungen, Unsymmetrien).

Neu gewonnene Erkenntnisse umsetzen

Sollte es auf Sie zutreffen kann es nicht schaden, einige Zeit diese Nahrungsmittel zu meiden. Um ein deutliches Ergebnis zu spüren sollte es mindestens ein Monat sein. Dadurch fallen sowieso viele dick machende Dinge weg. Bei den meisten Menschen wird nach der überstandenen Erstverschlimmerung auch psychisch und mental vieles wesentlich besser. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die Wechselwirkungen von Laktoseintoleranz und ADHS bzw. Konzentrations- und Lernstörungen sowie Verhaltensauffälligkeiten belegen.

Dann können Sie in Ruhe an die Therapie dieser Unverträglichkeiten oder Allergien herangehen. Wichtig ist immer, dass Sie in sich hineinhören und sensibel werden für das was Ihr Körper braucht oder nicht haben sollte. Das gilt natürlich auch für die Genuss- und Lebensmittel, die Sie zu sehr locken auch wenn Sie keine Unverträglichkeiten oder Allergien haben. Alternativen finden.

Alternativen finden und akzeptieren

Überlegen Sie sich genau welche Alternative Sie z. B. zu Schokolade oder Kuchen oder Schweinshaxe oder Bier oder der täglichen fetten Wurst auf dem Frühstücksbrötchen finden und akzeptieren können. Behalten Sie dabei immer Ihr Ziel vor Augen. Sie könnten z. Bsp. Weintrauben oder Äpfel oder anderes leckeres Obst oder auch mal ein paar Mandeln sowie Nüsse statt der Schokolade naschen. Sie könnten die Schweinshaxe durch ein delikates Putensteak ersetzen, das Sauerkraut (ohne Speck!) darf gern dabei bleiben. Statt Bier erfrischt eine Apfelschorle wesentlich besser.

Heißhunger auf Zucker

Übrigens kann eine Pilzbesiedelung auch Heißhunger auf Zucker und stärkehaltige Nahrungsmittel auslösen. Die Pilze sind nämlich clever, sie ernähren sich hauptsächlich davon und treiben Sie dann dazu, möglichst viel Nahrung zu beschaffen. Da dies Ihnen aber sogar sehr schaden kann, wenn die Besiedelung nämlich die inneren Organe okkupiert, sollten Sie den Nachschub stoppen. Damit werden die Pilze regelrecht verhungern und sterben ab.

Bildnachweis: © panthermedia.net - pogonici

Pflanzenextrakt der Zistrose stärkt das Immunsystem und wehrt Krankheitserreger ab

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Cistrose zur TeezubereitungBereits in der Antike war die Zistrose eine beliebte Heilpflanze, die abgekocht als Tee bei Halsweh eingesetzt wurde. In der heutigen Volksheilkunde dient dieses Kraut der erfolgreichen Behandlung von Erkältungen, Durchfall, Hautkrankheiten und vieles mehr.

Heilwirkung der Zistrose und wichtige Inhaltsstoffe

Bei einer Größe von bis zu einem Meter wirkt der mehrjährige, immergrüne Strauch der graubehaarten Zistrose äußerst unscheinbar. Nur wenige Menschen mögen beim ersten Blick erahnen, welch signifikante Bedeutung diese Pflanze im Rahmen diverser Behandlungen einnimmt. Mehrere Studien haben die erstaunliche Wirkung der Zistrose im Kampf gegen Bakterien, Viren und Pilzinfektionen offenbart.

Die Wirkstoffe dieser Pflanze befinden sich in ihren rosa-roten Blüten. Hierbei handelt es sich um Gerbstoffe sowie Flavonoide, welche der Gruppe der Polyphenole zugeordnet werden. Bei den Polyphenolen handelt es sich um spezielle aromatische, bioaktive Verbindungen mit antioxidativer Wirkung, die zu den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen gehören. Dies bedeutet: Sie hemmen Entzündungen und eliminieren freie Radikale, welche für unterschiedliche Zellangriffe verantwortlich sind und in diesem Zusammenhang Alterungsprozesse sowie diverse Erkrankungen verursachen.

Der Anteil an antioxidativen Polyphenolen in der Zistrose übertrifft den Gehalt im Rotwein oder Grünen-Tee respektive um das Vier- und Dreifache. Immunologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Zellkulturen, welche mit Polyphenolen behandelt wurden, deutlich weniger oder gar überhaupt nicht anfällig für Influenzaviren waren. Hierbei wird vermutet, dass die Polyphenole durch Wechselwirkungen mit den Erregern das Eindringen und Andocken von Bakterien, Viren und Co. in die Wirtszelle verhindern.

Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff ist das Pflanzenöl Cineol, welches unter anderem Beschwerden bei Erkrankungen der unteren und oberen Luftwege (Bronchien, Rachen, Nase) lindert. Das Eugenol ist hingegen ein Pflanzenöl, das eine stark entzündungshemmende, schmerzstillende sowie antibakterielle Wirkung besitzt.

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Anwendungsgebiete und Dosierung

In der Mittelmeerregion, wo das Kraut zuhause ist, trinkt man traditionell den aus den Blättern zubereiteten  Tee gegen Schnupfen, Halsweh und sämtliche Erkältungssymptome. Neben den Blüten wird aber auch das Harz gerne verwendet. Pilz- und entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral, Immunabwehr steigernd, antioxidativ, hilfreich bei Hautproblemen, Ekzemen und Allergien – die Wirkungen der Zistrose sind äußerst vielfältig.

Sie wird in der Erkältungs- und Grippezeit zum unerlässlichen Begleiter: Der Tee steigert Abwehrkräfte, Lutschtabletten lindern Halsschmerzen und der Sud kann als Spülung verwendet oder einfach nur aufgetragen werden. Zu ihren herausragenden Eigenschaften gehört die Prävention. Nebenwirkungsfrei vermag eine Behandlung mit Zistrose auch zahlreiche Hautprobleme, darunter Neurodermitis und Akne, zu lindern.

Ferner bewährt sich die  Heilkraft der Zistrose bei weiteren Haut- und Schleimhauterkrankungen wie bakteriellen Magen-Darm-Erkrankungen, Mandelentzündungen wie auch bei Pilzinfektionen aller Art. Die Zistrose schützt vor Herzinfarkt und Hautalterung und entgiftet den gesamten Organismus.

Zistrose-Bio-Tee-Cistus-Incanus

Zistrose als Bio Tee

Mit dem Kraut der Zistrose lassen sich Sud und Tee wie folgt herstellen:

Sud: 5 TL Kraut 5 Minuten lang in 200 ml Wasser leicht köcheln lassen. Anschließend abkühlen und abseihen. Der Sud kann nun auf die behandelnde Stelle aufgetragen werden.

Tee: 1 TL Kraut in ¼ Liter kochendem Wasser übergießen. Nun 5 Minuten lang ziehen lassen und abseihen.

Zistrose-Pastillen-Cistus-Incanus

Zistrose in Pastillenform

Tipp:
Neben der Darreichungsform als Tee, den es übrigens auch fertig in Apotheken zu kaufen gibt, werden aus dem Teeextrakt auch Presslinge zum Zerkauen sowie als Lutschbonbons hergestellt.

Letztere sind vor allem auch für Kinder geeignet, da diese durch Zugabe von natürlichen Aromen angenehmer schmecken als der Tee.

Zusammenfassend hilft die Heilpflanze Zistrose bei folgenden Beschwerden:

– Erkältungen
– Grippe (siehe auch: Zistrose als pflanzliches Heilmittel bei Grippe >>)
– Schleimhautreizungen
– Durchfall
– Neurodermitis
– Mandelentzündungen
– Husten
– Gastritis
– Allergien
– Hautprobleme
– Parodontose- und Kariesprophylaxe
– Ekzeme
– Herz-Kreislauf-Erkrankungen
– Hämorrhoiden
– Windeldermatitis
– Dekubitus (Wundliegen)

Bildnachweis: Bild 2 und 3 - Europa-Apotheek.com

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Darm-Einlauf und Colon-Hydro-Therapie bei Verstopfung

By admin / 12. Dezember 2013

Darmeinlauf-Verstopfung-Colon-Hydro-Therapie-2669529_XS_copyrightDer Einlauf, die Spülung von Mastdarm und Dickdarm (auch Darmeinlauf genannt) ist eines der ältesten Naturheilmittel und wird traditionell durchgeführt, um bei hartnäckiger Verstopfung (Obstipation) den Stuhl im Enddarm aufzuweichen und abzuführen.
Diese Methode wird gern bei ganzheitlichen Fastenkuren eingesetzt, um eine schonende und gründliche Reinigung des Körpers von innen zu erreichen. Für diese Einläufe ist ein Irrgator-Set (Apotheke) am besten geeignet.
Für den Hausgebrauch ist ein Klistier oder eine Klyso-Pumpe sehr gut geeignet.

Bitte beachten Sie: Auch diese Methode ist nicht für den Dauergebrauch geeignet. Sie wird zur einmaligen Reinigung oder kurzzeitig in wenigen Wiederholungen angewendet.

Bei folgenden Voraussetzungen dürfen Sie keinen Einlauf durchführen:

  • Bei bestehender und oder diagnostizierter Darmperforation
  • Bei akuten Baucherkrankungen, wie z.B. einer
  • Blinddarmentzündung
  • Bei Darmverschluss
  • Nach einer Bauchoperation (Rücksprache mit Ihrem Chirurgen)
  • Frühschwangerschaft (Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt)
  • In der Schwangerschaft
  • Bei Blutungen im Darmtrakt
  • Bei Erbrechen oder Bauchschmerzen
  • Bei Tumoren im Bauch
  • Bei rektalen Darmfisteln
  • Bei Kindern (immer Kinderarzt befragen)

Vorbereitung von einem Einlauf:

  1. Prüfen Sie den Fluchtweg zum WC auf völlige Barrierefreiheit
  2. Legen Sie folgende zusätzliche Hilfsmittel bereit: wasserfeste Unterlage und Zellstofftücher, evtl. Einmal-Handschuhe eine Schüssel und Vaseline oder Fett-Crem
  3. Prüfen Sie den festen Sitz des Kistier-Stücks am Schlauchende
  4. Bereiten Sie die Spülflüssigkeit vor. Füllen Sie ca. 200 – 500ml körperwarmes (chlorfreies!) Wasser (ca. 37°C) in die Schüssel. Wenn Sie Wirkstoffe wie z.B. Natron, Kochsalz oder Kamillentinktur hinzugeben möchten, halten Sie sich bitte an die Dosieranleitung dieser Wirkstoffe, da eine Überdosierung zu einer Darmschleimhautreizung führen kann!
  5. Fetten Sie das Klistierrohr z. B. mit Vaseline ein. Nehmen Sie dazu ein Stück Toilettenpapier.
  6. Bedecken Sie die Fläche auf der Sie den Einlauf durchführen mit der wasserfesten Unterlage. Legen Sie die Zellstofftaschentücher griffbereit daneben.
  7. Stellen Sie die Schüssel mit der Spülflüssigkeit in erreichbare Nähe neben sich.

Durchführung von einem Darmeinlauf:

  1. Ziehen Sie evtl. die Einmal-Handschuhe an.
  2. Legen Sie sich mit Ihrer linken Seite auf Ihre Liegefläche. Da der Dickdarm linksseitig verläuft, wird so der Flüssigkeitsaufstieg in den Darm begünstigt. Der Einlauf kann auch in einer flachen Rückenlage mit aufgestellten Beinen vorgenommen werden. Bereitet Ihnen die Selbstdurchführung Schwierigkeiten, bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens um Mithilfe.
  3. Ziehen Sie die Knie leicht an, um Ihre Bauchmuskulatur zu entspannen.
  4. Führen Sie das Einlauf-Rohr vorsichtig mit einer leichten Drehbewegung ca. 2 – 3 cm in den Anus ein.
  5. Das Schlauchende mit dem Ansaugventil tauchen Sie in die Spülflüssigkeit. Durch Pumpen des Balles wird die Flüssigkeit angesaugt und über den Ball und das Einlauf-Rohr in den Darm gebracht. Bei einem starken Entleerungsdrang beenden Sie das Pumpen.
  6. Ziehen Sie das Einlauf-Rohr sehr vorsichtig Einlaufrohr, nicht am Schlauch aus dem Anus. Achten Sie besonders darauf, dass es nicht vom Schlauch rutscht.

Versuchen Sie, die Flüssigkeit möglichst lange zu halten.
Bei einer Verweildauer der Flüssigkeit von ca. 7 Minuten erhalten Sie eine optimale Wirkung des Klistiers.
Entleeren Sie den Darminhalt auf der Toilette. Lassen Sie sich Zeit dabei.

Colon-Hydro-Therapie bei Verstopfung

Die Colon-Hydro-Therapie (CHT oder auch Kolonhydrotherapie), ist eine intensive Darmspülung und logische Weiterentwicklung der Einläufe. Sie wurde schon von den alten Griechen und z.B. im Ayurveda als heilend erachtet und von der NASA neu entdeckt. Sie sollten sie von einem Therapeuten durchführen lassen.
Während der Therapie werden 10 – 12 l Wasser ohne Druck in den Darm ein- und wieder abgeleitet, das Wasser hat hierbei abwechselnd eine Temperatur von 21°C und 41°C.
Währenddessen wird die Bauchdecke des Patienten sanft massiert, manche Therapeuten verzichten aber auf diese Massage. Die Temperaturdifferenz des Wassers soll die Peristaltik des Darmes anregen.
Das Wasser des letzten Spülganges kann mit reinem Sauerstoff angereichert werden. Im Schnitt sind ca. 5 bis 15 Behandlungen erforderlich, um den Darm komplett zu reinigen. Anschließend ist die Darmflora zu sanieren.

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